Mein ultimatives Versagen als Knatterton-Verschnitt

Mensch Meier, da wühlt man sich durch einen Mount Everest an Promomaterial, drückt in voreiligem Gehorsam die neuesten, gern nichtsagenden Plattenveröffentlichung ans Ohr, liest bereits zum Morgenkaffee gefühlte 100 Musikmagazine und Blogs, prescht sich durch mehr oder minder obskure Musikplattformen den Weg an die Indie-Fanbase, kurzum tut alles, um den gierigen Schlund des eigenen guten Geschmacks mit Frischfleisch zu versorgen. Doch inmitten lauter Blindgänger findet man sich oft verloren wieder.

fatfreddysdrop

Es bedarf schon überragenden Gespürs und einer Kombinationationsgabe vom Schlage eines Nick Knatterton, um doch den einen oder anderen überwältigenden Volltreffer zu landen. Doch meine Wenigkeit und die beste Bloggerin der Welt gelingt dies immer und immer und immer wieder. Und manchmal, wenn die Irrungen und Wirrungen des Alltags einen Diamanten als Glasscherben tarnen, tritt Kommissar Zufall auf den Plan. Flattert wie aus dem Nichts ins E-Mail-Fach die Kunde höchster Musikalität. Asche auf mein Haupthaar! Wie nur konnte ich die Veröffentlichung des Albums Dr. Boondigga & The Big BW Anfang August verschlafen? Was die neuseeländische Formation Fat Freddy’s Drop hier fabriziert, hat Hand und Fuß. Der hypnotische, unglaublich dynamische, sehr improvisiert wirkende Sound ist eine Offenbarung. Soo funky und groovy wie die Live-Version des Tracks Shiverman durch die Boxen sirrt, das hat enorme Klasse.

Wer nun – gleich mir – Sehnsucht nach mehr, viel mehr, bekommen hat, der sollte die folgenden Links beachten. Wir werden es uns nicht nehmen lassen, demnächst ausführlich der Band zu huldigen.

Links:

MySpace-Auftritt

Live-Video von Shiverman (in hoher Qualität)

SomeVapourTrails

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