Elegant, exzentrisch, distinktiv – Valery Gore

Manches Mal, wenn ein Lied meine Ohrgänge erstmals erobert, durchzuckt mich ein Schauer der Gewissheit. Dann haben meine Gehörknospen einen Narren gefressen und mein audiophiler Kosmos ist um einen Stern reicher. Und eben diesen Stern will ich nun aus meinen schmalzigen Lauschern pulen und den werten Lesen mit Begeisterung überreichen.

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Valery Gore ist eine kanadische Singer-Songwriterin, die sich laut Biographie mit Cat Power, Regina Spektor und Ben Folds vergleicht – und damit nicht verkehrt liegt. Mit Eleganz und Exzentrik arrangiert und dank kräftigem Piano entwickelt sich das Album Avalanche To Wandering Bear zu einem distinktiven, im besten Sinne herrlich altmodischen, mit jazzig-poppigen Nuancen erfüllten Werk.

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Zu Unrecht wurde die Platte in hiesigen Gefilden nicht wahrgenommen. Wenn das kanadische NOW Magazine ihren Stil als „Accessible enough for radio, and clever enough for critics“ bezeichnet, sind die Stärken Gores damit perfekt definiert. Gehaltvolle Songs, allen voran das tolle Worried Head, sind auf Avalanche To Wandering Bear zuhauf vorhanden, und viele schaffen den Spagat zwischen Mitschunkelei und Anspruch.

Wer Valery Gore noch nicht kennt, sollte sich an mir ein Beispiel nehmen und diese Wissenslücke schnellstens schließen. Diese Dame vermag zu beeindrucken – meine Gehörgänge hat sie bereits eingenommen.

Links:

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3 Gedanken zu „Elegant, exzentrisch, distinktiv – Valery Gore

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