Stippvisite – 09/05/10

Kinder, wie die Zeit vergeht. Viel hat sich diese Woche angesammelt, doch fehlte mir die Zeit darüber zu schreiben. Daher nun alles im Schnelldurchlauf…

Konzert- und nochmaliger Albumtipp:

Nina Nastasia gastiert diese Woche in Berlin und wird wohl auch das eine oder andere Stück ihres Anfang Juni erscheinenden Albums Outlaster. Einen ersten Eindruck kann man sich auf der Seite von FatCat Records machen, wo es ein paar Lieder als Stream gibt. Erstes Fazit: Nina klingt noch immer hundertprozentig nach Nastasia. Und das scheint das höchstmögliche Komplimente zu sein, dass man einer sich nicht verbiegenden Künstlerin heutzutage machen darf.

Albumtipp:

Hundreds – I love my Harbour from SkrotzkiundKempf on Vimeo.

Hundreds – ein Hamburger Geschwisterpaar – veröffentlichte vor 2 Wochen ein selbstbetiteltes Debüt. Und während mich einige Tracks in heftige Wallung versetzen, überzeugt die Gesamtschau nicht vollends. Neben atmosphärisch dichten, auf den Punkt experimentierten Titeln wie Fighter und I Love My Harbour sind eben auch allerlei Nervigkeiten im Spiel. Aber was allein beim Song Solace fabriziert wurde, das hat eine filigrane Klasse. Ich werde mich demnächst näher mit der Platte befassen. Bis dahin sei auf einen – nach Preisgabe einer E-Mail-Adresse – kostenlosen Download von I Love My Harbour auf der Webseite von sinnbusrecords verwiesen. Hundreds touren derzeit durch deutsche Gefilde.

12.05.10 Dresden – Scheune
13.05.10 Frankfurt – Das Bett
14.05.10 Magdeburg – Projekt 7
15.05.10 Hamburg – Uebel & Gefährlich
16.05.10 Krefeld – Kulturfabrik
18.05.10 Stuttgart – Schocken
20.05.10 Augsburg – Schwarzes Schaf
21.05.10 Heidelberg – Karlstorbahnhof
22.05.10 Krauchenwies – No Stress Festival
23.05.10 Wien (A) – B72
25.05.10 München – Ampere
26.05.10 Berlin – Comet Club
27.05.10 Leipzig – UT Connewitz
28.05.10 Köln – Gebäude 9

Entdeckertipp:

Die Schweden sind halt aus einem besonderen Holz geschnitzt – nicht nur, aber auch in musikalischer Hinsicht. Und in die lange Reihe feiner Klänge reihen sich auch The Amazing nahtlos ein. Folk-Rock mit viel Gefühl sorgt dafür, dass auch beim Hörer so einiges mitschwingt. Die neue EP Wait For A Light To Come ist jede Menge Aufmerksamkeit wert. Unbedingt erlauschen! Auch das letztes Jahr erschienene, selbstbetitelte Debüt atmet sehr viel Charme, so zum Beispiel der Song Dragon.

Lesetipp:

Eigentlich darf ich mir als Genre-Fan die neue Scheibe von 65daysofstatic ja nicht entgehen lassen und auch mein fallbeilernes Urteil nicht verhehlen. Aber da meine Meinung zu We were exploding anyway so absolut uneindeutig ist, sich bestenfalls in lethargisch getipptem Desinteresse artikulieren würde, will ich lieber aufgrund der Meriten der Band einen wahren Fan über das Album richten lassen. Diese Aufgabe fällt Benedikt von Schallgrenzen zu. Möge er entdeckt haben, was mir leider verschlossen bleibt.

Das soll es für heute auch schon gewesen sein, demnächst mehr!

SomeVapourTrails

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