Release Gestöber 27 (Debo Band, Dark Dark Dark, Collapse Under The Empire, Lux)

Nein, im Urlaub sind wir derzeit nicht. Aber doch mit vielen wichtigen Dingen beschäftigt. Darum wird es in den nächsten Tagen zwar den einen oder anderen Blogbeitrag geben, aber in abgespeckter Form. Mit wenigen Worten, fast schon im Telegrammstil hingerotzt. Aber wie eh und je mit guter Musik im Gepäck.

Debo Band

Ein amerikanisches Ensemble mit starkem Bezug zu Äthiopien schenkt uns ein abwechslungsreiches wie grooviges Ethno-Pop-Album erster Güte. Die Debo Band beschert mit ihrem selbstbetitelten Debüt eine Platte, die sich auch mal der Dynamik eines bläserschwangeren Soundtracks aus den Siebzigern bedient, stets überschwänglich und voll im Sound tönt. Wer dem kostenlosen Track And Lay lauscht, wird meine Begeisterung nachvollziehen können.

Debo Band erscheint am 13.07.2012 auf Next Ambience.

Dark Dark Dark

Wir haben uns in der Vergangenheit bereits die Finger wundgeschrieben, weil wir die amerikanische Folk-Pop-Band Dark Dark Dark als eine der besten Formation der Gegenwart schätzen. Was war das letztes Frühjahr hierzulande erschienene Wild Go doch für eine grandiose Platte! Für Oktober 2012 wurde dieser Tage nun ein neues Album namens Who Needs Who angekündigt. Die Formation um Sängerin Nona Marie Invie gewährt uns mit dem Track Tell Me einen ersten Vorgeschmack auf diese zweifelsohne hörenswerte Scheibe. Man darf in Vorfreude schwelgen!

Collapse Under The Empire

Auch am Hamburger Post-Rock-Duo Collapse Under The Empire habe ich mich in der Vergangenheit schon ergötzt. Für den Herbst dieses Jahres wurde dieser Tage nun das neueste Werk Fragments of a Prayer avisiert. Als erstes Appetithäppchen steht der Gratis-Track Dragonfly bereit. Dieser wird auf dem Album nicht zu finden sein, der Titel ist bis zum 07.07.2012 (gegen Angabe einer E-Mail-Adresse) kostenlos erhältlich. Bestes Post-Rock-Handwerk made in Germany, meine ich.

Lux

Ein Duo aus Seattle das neben Licht zwar auch den einen oder anderen kleinen Schatten zu bieten hat. Lux sind von den Achtzigern beseelt und so grummelt ihr Anfang April erschienenes Debüt We Are Not The Same von Synthies verhangen vor sich hin. Wann immer Sängerin Leah Rosen das Zepter schwingt, hat das einen stets bewährten sirenesken Charme. Out Of Love oder auch The Window sind die Highlights eines ab und an auch sehr lärmigen, nicht ohne Augenzwinkern agierenden Albums. Wie sonst würden sich Liedtitel wie I’ll Try To Ignore The Fact That You’re Drowning erklären lassen? Die von David Chandler dargebotenen Stücke bleiben blasser, wenngleich beispielsweise Candy Lux als nettes Kleinod durchgehen darf. Kurzum, Lux fabrizieren Lo-Fi-Synthie-Pop, der sogar einen Genre-Muffel wie mich anspricht. Anhören! (The Window gibt es hier als Gratis-Download.)

Demnächst mehr! Natürlich.

SomeVapourTrails

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