Lauschrausch XXVIII: Lau Nau

Man – und damit meine ich diesen Blog – ist durchaus rasch gewillt, weiblichem Gesang mit Adjektiven wie engelsgleich, feenhaft oder elfenschön zu begegnen. Doch wie soll man Zartheit und Grazie sonst in Worte kleiden? Sprache kann Musik eben kaum fassen. Die Ästhetik des Gesangs lässt sich vielleicht am besten mit Bildern beschreiben. Engel, Feen, Elfen sind fragile, geheimnisumwölkte Wesen voller Magie und Zauber. Solch Wirkung vermag auch ein Lied zu entfalten. Beispielsweise der Song Valolle der finnischen Sängerin Lau Nau. Mit großer Anmut trägt sie ihr gehauchtes Trällern vor, begleitet von einem sanften Piano und gekrönt von einem Streicherpart. Valolle wirkt wie ein Moment intimer Intensität, ein ins Dunkel eintänzelnder Lichtstreifen, eine Klarheit, die Trübnis sättigt. Dies Lied ist ein kostbarer Moment der Erleuchtung, Oase der Besinnlichkeit, himmlischer Lauschrausch!

valohiukkanen

Das Album Valohiukkanen ist am 12.11.2013 auf Fonal Records erschienen.

(via das klienicum)

SomeVapourTrails

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