Free Download: Hill & Hale and their Merry Friends – Christmastime

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Traditions should not be taken lightly. Especially in many parts of Europe there’s some sort of cultural rift. Many people value the local centuries-old Christmas customs and those people are not very fond of the North American way of celebrating the holidays. They can’t stand the Coca-Cola Santa Claus, they prefer reindeers on the dinner plate rather than watching them pulling Santas sleigh. Here in Germany people don’t need mistletoes to start smooching. But because of Hollywood and Bublé and all the  American companies which are operating globally, Christmas traditions over here have changed gradually over the past 50 years. There are a lot of folks who embrace it though. You might love it or hate it! The one thing I don’t like about American Xmas style must be the omnipresent kitsch. I prefer the sentimental, festive but never exuberant character of Christmas. And that’s the reason why I don’t recommend drippy soulful Christmas tunes on this blog. But there are fine exceptions. Hill & Hale and their Merry Friends for example have made an upbeat album called Christmastime that mixes swing, big band sound, soul and pop. It’s sometimes jaunty, sometimes touching and it certainly knows how to spread holiday vibes. Dwan Hill and Missi Hale have made this record for their friends and family and because of this unstrained approach the whole thing never gets gooey. The result ist an American Christmas no one here in Germany needs to be suspicious of. Traditions should not be taken lightly, but sometimes it’s worth to take a look across the pond.

Traditionen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Speziell in einigen Teilen Europas existiert ein kulturelle Kluft. Einerseits schätzen viele Menschen die lokalen, jahrhundertealten Weihnachtsbräuche und mögen die amerikanische Art der Weihnachtsfeier nicht sonderlich. Sie können Santa Claus nicht ausstehen, sehen in ihm eine Erfindung Coca-Colas. Auch bevorzugen sie Rentiere bestenfalls in leckeren Wildpasteten. Und natürlich braucht man in Deutschland keine Mistelzweige, um sich abzuknutschen. Aber Hollywood, Bublé und all die global agierenden amerikanischen Großkonzerne sorgen natürlich dafür, dass sich manch Weihnachtstraditionen über die letzen 50 Jahre ganz allmählich verändert haben. Doch natürlich gibt es auch genügend Leute, die mit den Bräuchen sehr viel anzufangen wissen. Man liebt sie, man hasst sie! Was mich persönlich am amerikanischen Weihnachtsfest am meisten stört, ist wohl der omnipräsente Kitsch. Da lobe ich mir den feierlichen, sentimentalen, aber nie überschwänglichen Charakter der Weihnacht hierzulande. Aus diesem Grund empfehle ich auch keine soulig-schmalzigen Lieder auf unserem Blog. Aber natürlich gibt es Ausnahmen. Etwa das Album Christmastime von Hill & Hale and their Merry Friends. Es vermengt Swing mit Big-Band-Sound, Soul und ein bisschen Pop. Manchmal tönt es lebhaft und beschwingt, dann wieder andächtig. Es sorgt für eine Feiertagslaune der unbeschwerten Sorte. Dwan Hill und Missi Hale haben dieses Album für Freunde und Familie aufgenommen und tatsächlich ist diese ungezwungene, keine Erwartungshaltungen bedienende Platte nie zu gefühlsduselig. Das Resultat besticht als amerikanische Weihnacht, der man auch hierzulande keineswegs misstrauisch begegnen muss. Traditionen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen – aber mitunter zahlt es sich aus, über den eigenen Tellerrand zu schauen.

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