Schatzkästchen 25: Yo La Tengo – Friday I’m In Love

Woran man eine gute Coverversion erkennt? Natürlich daran, dass sie dem Original eine neue Facette abringt. Und selbst wenn sich dies nur in Nuancen bewegt. Einfach nur zu imitieren, das ist definitiv zu wenig. Gute Musiker wissen das natürlich und die ewigen Indie-Lieblinge Yo La Tengo natürlich erst recht. Sie machen sich einen der größten kommerziellen Hits der legendären The Cure zu eigen. Friday I’m In Love ist ein Klassiker, einer der Robert Smith, Mastermind von The Cure, allerdings einiges Kopfzerbrechen bereitet hat. Er rief damals Gott und die Welt an, erkundigte sich bei seinen Freunden, ob sie die Melodie in dieser Form schon einmal gehört hatten. Denn er war überzeugt, dass er die Akkorde unbeabsichtigerweise irgendwo gestohlen hatte. Da jedoch niemand seine Befürchtung teilte, war ihm schnell klar, dass er hier einen tollen Popsong ersonnen hatte. Was aber machen nun Yo La Tengo daraus? Poppigkeit und enthusiastisches Frohlocken bleiben hier auf der Strecke, stattdessen erwächst daraus ein nostalgischer, warmer Track. Georgia Hubley intoniert ihn voll zärtlichem Optimismus. Friday I’m In Love kündigt das für Ende August geplante Album Stuff Like That There an, das Wiederaufnahmen eigener Songs und eben Coverversionen beinhalten wird. Bis dahin freilich darf ein Friday I’m In Love in Dauerschleife den Sommer versüßen! (via prettyinnoise.de)

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Stuff Like That There erscheint am 28.08.2015 auf Matador Records.

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