Schatzkästchen 35: Lea Porcelain – Bones

The Cure meets Joy Division, dazu gesellt sich ein voll nachlässigem Schmelz leidender Crooner, so mutet der Track Bones an. Dass das Duo Lea Porcelain dazu sogar noch aus Deutschland kommt, setzt Bones die Krone auf. Denn die Ian-Curtis-Gedächtniskapellen rund um den Erdkreis sehen angesichts dieser Nummer ganz schön angestaubt aus – und die vielen Nachahmer eines Robert-Smith-Sounds ebenfalls. Der Track ist Vorbote einer demnächst erscheinenden EP, der man mit großer Spannung entgegenfiebern darf. Denn Manchester hätte man eigentlich nicht im Rhein-Main-Gebiet verortet. Es wäre dringend an der Zeit, wenn deutsche Wunderkinder die Musikwelt erobern würden. Der letzte Act, der diesbezüglich großes Potential gezeigt hat, wäre meiner Erinnerung nach Get Well Soon. Gut, man sollte angesichts eines Tracks die Kirche im Dorf lassen. Aber man wird ja angesichts des wunderbaren Bones durchaus hoffen dürfen! Das Duo selbst beschreibt sich übrigens kurz und bündig: „Lea Porcelain is the German electronica duo of Julien Bracht & Markus Nikolaus. Dark, strange, melancholic, fresh and live as epic as they’re intimate.“. All die Adjektive stimmen mich hoffnungsfroh. Und bis die EP endlich aufschlägt, werde ich mich noch viele Male an Bones erfreuen!

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