Schatzkästchen 41: Tarantina – 1/9

Vor ein paar Monaten habe ich den Song I Am A Loner in den höchsten Tönen gelobt, ihm attestiert, dass er nach einer Duffy mit der Strahlkraft einer Amy Winehouse und der Souveranität von Frau Bassey klinge. Und natürlich auch die Hoffnung geäußert, dass die unter dem Namen Wray wirkende Person, ob nun ein gewiefter Produzent oder aber eine eine Sängerin vom Schlage einer Shirley Bassey, schon bald mehr zum Besten gibt. Nun ist es soweit. Das Pseudonym Wray wurde zugunsten des mysteriös anmutenden Namens Tarantina aufgegeben. Am Patentrezept wurde freilich auch beim neuen Track 1/9 nur wenig herumgedoktert. Noch immer haben wir es mit einer souligen Retrostimme zu tun, dieses Mal fällt der Sound experimenteller, düsterer aus, wie aus dem Gruselkabinett eines finsteren Gesellen tönend. Soul-Chic trifft auf einen blechernen Vorschlaghammer, Sinnlichkeit auf elektronisches Brummen. Auch der dazugehörige Stop-Motion-Clip besitzt eine surreale Albtraumhaftigkeit, die die enigmatische Aura von Tarantina weiter befördert. Ich für meinen Teil würde mir schon bald mehr von dieser charismatischen Chose wünschen. (Noch) ein echter Geheimtipp!

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