Stream: The Drabs – Here Comes the Joy

Die im sonnigen Kalifornien beheimatete Band The Drabs hat sich laut Eigendefinition dem Slack Rock verschrieben. Und tatsächlich bietet die weihnachtliche EP Here Comes the Joy lässigen, den Siebzigern und Achtzigern verschriebenen Rock. Das auffälligste Merkmal ist der öfters fast ins Sprechen abgleitende Gesang von Frontmann David Bernat. Here Comes the Joy bezieht seinen Charme aus seinem bewusst altmodischen, straighten Zuschnitt. Da wäre beispielsweise das schmissige Santa’s Got Toys, welches ausgiebig darüber lamentiert, dass sämtliche Spielzeuge kaputt oder verloren gegangen sind („That kite just vanished in the air/ I checked the bag but there’s no marbles in there/ My superball bounced right outta town/ None of these hula hoops are still round„), sodass kein Zweifel daran besteht, dass Santa tief in seinen Sack greifen muss. This Year dagegen entdeckt den inneren Dylan für sich, erwartet sich vom Jahreswechsel, das das neue Jahr schlicht anders, fraglos besser wird. Mary Christmas klingt wie die Band Boston mit einem Frank Zappa am Mikro. So tönt Musik, die sowohl eingängig als auch kauzig ausfällt. Der instrumentale Track Pub Crawl sorgt ebenfalls für gute Laune. Die Lust am Musizieren wird mit jeder Sekunde greifbar. Auch darum bleibt als Fazit nur die Empfehlung, sich diese EP zu Gemüte zu führen, wenn man ein Faible für gediegenen Rock früherer Tage hat. Mir jedenfalls haben The Drabs viel Freude bereitet!

herecomesthejoy_cover

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