Weihnachtslieder 2015 – Eine Übersicht

Die liebe Co-Bloggerin meinte erst unlängst, dass 2015 in Sachen Weihnachtslieder noch kein Jahrgang der allerersten Sahne sei. Wenn ich mir allerdings einiges aus dem Bereich Indie-Xmas so anhöre, gibt es dennoch auch in diesem Jahr genug wirklich gelungene Lieder zu bestaunen. Grund genug also all die bisherigen Posts in einer kurzen Übersicht aufzulisten.

Free Mp3s:

The Dollyrots – Run Run Rudolph

Dengue Fever – Little Drummer Boy

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Meine liebsten Songs 1975-2015

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Unlängst habe ich ja bereits meine Lieblingsplatten von 1975 bis 2015 vorgestellt, heute versuche ich nun jedem Jahr ein bis zwei Lieder, die ich irgendwann einmal überaus gerne gehörte habe, zuzuordnen. Das ist nicht immer leicht, bei manch Jahren könnte ich locker 10 feine Lieder nennen, in anderen Jahren komme ich mit Ach und Krach auf einen Track, der mir etwas bedeutet. Wie schon bei meinen Lieblingsalben lässt sich auch hier nicht verheimlichen, dass ich eine treue Seele bin. Wenn mir eine Band gefällt, dann gibt es oft gleich mehrere Songs, die mir zu Herzen gehen. Ebenfalls auffällig ist wohl der Umstand, dass bis in die Neunziger hinein die Tracks oft Klassiker sind, während die Auflistung danach auch unbekanntere Lieder inkludiert. Ich erkläre mir das so, dass es eben doch einen Unterschied macht, ob man eine musikalische Epoche selbst erlebt hat – oder eben nur legendäre Hits tradiert bekommt. Kurzum, vielleicht ist ja das eine oder andere Lied dabei, dass der werte Leser noch nicht kennt, aber kennenlernen möchte. Zu diesem Zweck findet sich am Ende eine Spotify-Playlist. Viel Vergnügen beim Stöbern!

1975

Pink Floyd (Großbritannien) – Wish You Were Here

1976

Joni Mitchell (Kanada) – Amelia

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Meine liebsten Platten 1975-2015

Während ich mich unlängst daran gemacht habe, meine Musiksammlung völlig neu zu organisieren, kam mir in den Sinn, auch das Erscheinungsjahr in meine Sortierung miteinzubeziehen. Und dabei fiel mir auf, dass manche Jahre jede Menge Lieblingsplatten hervorbringen, andere dagegen richtiggehend abstinken. Also hab ich mir in einem Anflug von Langeweile die Aufgabe gestellt, für jedes der letzten 40 Jahre ein Lieblingsalbum zu benennen. Und dabei erst wieder gemerkt, dass die Achtziger nicht wirklich meine Dekade sind. Mehr noch fiel mir auf, dass ich zumindest hinsichtlich der Siebziger und Achtziger viel eher dazu neige, mein Herz an große und dennoch integre Namen zu verschenken, während die letzten 25 Jahre deutlich stärker von Indie geprägt sind. Vor allem in den Jahren 1980, 1981 und 1985 musste ich wirklich lange, lange kramen, um eine Platte zu finden, die mir tatsächlich etwas bedeutet. In einem Jahr wie 1997 dagegen hätte ich leicht 5 Alben nennen können, die ich sehr verehre. Im Zweifel habe ich vereinzelt zwei Werke genannt, weil ich mich einfach nicht für eines entscheiden mochte. Auffällig ist in meiner Liste natürlich auch der Umstand, dass einige Singer-Songwriterinnen und Bands wahre Herzensangelegenheiten sind. So habe ich Bruce Springsteen, Joni Mitchell, Paul Simon, The Magnetic Fields, Tom Waits, Mazzy Star sowie Placebo gleich mehrfach aufgeführt. Doch neben offensichtlichen Präferenzen hat mich das Wühlen durch die Jahrzehnte auch an Platten erinnert, die ich eigentlich ohne triftigen Grund lange, lange nicht mehr gehört habe. Wieso nur habe ich Nick Caves The Boatman’s Call schon ewig nicht mehr gelauscht? Das Stöbern in der Sammlung ist Anlass genug, mich von nun an nicht immer nur den neuesten Veröffentlichung zu widmen. Doch genug der Worte! Hier also nun 40 Jahre Musik, dokumentiert anhand von 46 Alben! Vielleicht ist ja das eine oder andere interessante Werk für den Leser eine Entdeckung wert!

1975
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Pink FloydWish You Were Here

1976
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Joni MitchellHejira

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Indie-Lieblingslieder 2015 – Ein Zwischenstand (Teil 2)

Ein wenig atemlos hechle ich stets der Musik hinterher. Irgendwann im Jahre 2016 werde ich vielleicht einmal den Jahrgang 2013 endgültig verdaut haben. Ich bin also vielleicht nicht der geeignetste Blogger, um in einer Art Zwischenstand meine ganz persönlichen Indie-Highlights des Musikjahres 2015 aufzulisten. Ich tue es dennoch, denn so einige Highlights habe ich in diesem Jahr bereits entdeckt. Und gute Musik kann man nicht oft genug erwähnen! Hier nun der 2. Teil der Glanzlichter:

BinoculersWhere The Water Is Black (Deutschland) [Das Album Adapted To Both Shade And Sun ist 19.06.2015 auf Insular erschienen.] (Ankündigung)

East Cameron FolkcoreOur City (USA) [Das Album am 10.04.2015 auf Grand Hotel van Cleef erschienen.] (Review)

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Indie-Lieblingslieder 2015 – Ein Zwischenstand (Teil 1)

Ein wenig atemlos hechle ich stets der Musik hinterher. Irgendwann im Jahre 2016 werde ich vielleicht einmal den Jahrgang 2013 endgültig verdaut haben. Ich bin also vielleicht nicht der geeignetste Blogger, um in einer Art Zwischenstand meine ganz persönlichen Indie-Highlights des Musikjahres 2015 aufzulisten. Ich tue es dennoch, denn so einige Highlights habe ich in diesem Jahr bereits entdeckt. Und gute Musik kann man nicht oft genug erwähnen! Hier nun der 1. Teil der Glanzlichter:

Baden BadenÀ tes côtés (Frankreich) [Das Album Mille éclairs ist am 09.02.2015 auf naïve erschienen.] (Review)

My Brightest DiamondCeci Est Ma Main (Groundlift Remix) (USA) [Die EP I Had Grown Wild ist am 15.05.2015 auf Asthmatic Kitty Records erschienen.] (Schatzkästchen)  Weiterlesen

Unsere Lieblingslieder 2014

Heute wollen wir den werten Lesern unsere 30 Lieblingslieder des Jahres 2014 vorstellen. Diese 30 Tracks sind uns ans Herz gewachsen und werden auch 2015 nicht aus dem Gedächtnis purzeln. Natürlich hätten wir locker 100 Songs nennen können, der Übersichtlichkeit halber haben wir uns auf diese Liste beschränkt. Weiters gilt: Nummerierungen sind Schall und Rauch, höchstens die Top 5 sind mit einem besonderen Ausrufezeichen versehen. Viel Vergnügen beim Erlauschen!

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1. Wanda – Bologna

Schon das erste Lied der Platte gerät zum Volltreffer. Bologna gefällt als verhinderte Inzest-Hymne (“Ich kann sicher nicht mit meiner Cousine schlafen/ Obwohl ich gerne würde, aber ich trau mich nicht“), lässt Italien als Sehnsuchtsort für Amore und Dol­ce­far­ni­en­te wiederauferstehen. All den Irrungen und Wirrungen des Fühlens steht ein kehlig geschmettertes, die Liebe bejahendes Lebensgefühl entgegen.

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2. Andreas Dorau – Reden wir von mir

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Unsere Lieblingsalben 2014

Wir haben auch 2014 wieder so einiges an Musik gehört und vieles davon auf dem Blog vorgestellt. Hier sind die 20 Platten, die meine Co-Bloggerin und mich in diesem Jahr fasziniert haben. Wir hätten sicher auch mindestens ein Dutzend weitere wunderbare Alben nennen können, der Übersichtlichkeit halber wollen wir es bei 20 Stück belassen. Vielleicht schaffen wir es ja, das eine oder andere Werk dem werten Leser doch noch ans Herz zu legen!

1. Wanda – Amore

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Fazit: Es lässt das Kulturgut Austropop in der Moderne ankommen. Wanda sind so robust wie feinsinnig, so euphorisch wie wehmütig, so schlawineresk wie direkt. Mehr noch, Wanda sind die, die all der Heurigenseligkeit und dem ganzen Walzerflair ein Stückchen Wien abtrotzen, es wieder auf der Landkarte des Pop-Rock verorten. (Review)

VÖ: 17.10.2014 (Problembär Records)

2. Kasabian – 48:13

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Free EP: Das unweihnachtliche Geschenk der PINS vor der Adventszeit

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Wie der Titel des Posts schon sagt, bin ich musikalisch zur Zeit mal wieder in ganz anderen Gefilden unterwegs. Nicht vor Ende November hatte ich mir selbst geschworen, eigentlich, sollte es mit weihnachtlicher Musik hier auf dem Blog losgehen. Wird jetzt aber wohl doch eher morgen oder übermorgen werden. Es gibt besondere Musiksnob-Festtage, die gehen das Jahr über vollkommen spurlos an mir vorbei. Eine der Jahresjubelfeiern der wahren Musikkenner wäre da der Cassette-Store-Day, welcher gleich gefolgt vom Record-Store-Day pure Ignoranz meinerseits erntet. Ich gehöre zu der Generation, die Bleistifte nicht zum Zeichnen kunstvoller Gemälde, sondern dem Wiedereinfädeln des Kassetten-Bandsalats verwendete. Meine Beziehung zur Vinyl ist ähnlich herzlich. Beim Immer-Wieder-Hören-Wollen meiner Lieblingslieder krachte die Plattennadel zu oft auf die Schallplatte und hinterließ denkbar ungeliebte Kratzer. Wie gut, dass irgendwann die CD erfunden wurde und dann ja auch die Mp3. Langer (Vor-)Rede, kurzer Schluß:

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Ein bisschen Halloween-Tamtam…

Ich bin zwar kein großer Verfechter von Halloween, aber ich sehe auch nicht ein, warum Zombies und andere gestörte Erscheinungen an 364 Tagen im Jahr frei herumlaufen dürfen, aber ausgerechnet an Halloween etwas von komischen amerikanischen Bräuchen gefaselt und die Nase gerümpft wird. Kurzum, es spricht nichts gegen Halloween, vor allem dann nicht, wenn Musiker diesem Monsteraufmarsch die eine oder andere Inspiration abgewinnen können. Darum seien jetzt auf die Schnelle vier Tracks empfohlen, die den diesjährigen Gruseltag musikalisch oder visuell ein bisschen aufpeppen wollen.

Beartown Zodiac – Run For Your Life

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Die 10 Alben, die mich am meisten bewegt haben

Der sehr geschätzte Kollege Nico hat mich auf seinem Blog und via Facebook nominiert, jene zehn Alben zu nennen, die mich im Laufe meines Lebens am meisten bewegt haben. Gern komme ich dieser Aufforderung nach und benenne diese. Ich tue mir dabei gar nicht einmal besonders schwer, denn obwohl sich diese 10 Platten vielleicht nicht gänzlich mit meinen ewigen Lieblingsalben decken, so hat es doch immer wieder Platten gegeben, welche mir zu einem gewissen Zeitpunkt richtig ans Herz gewachsen sind und für die ich mich auch heute noch keinesfalls schämen muss. Ich will kurz und chronologisch erläutern, warum ich genau diese Werke gewählt habe.

Bruce SpringsteenNebraska (1982)

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Zusammen mit Japanese Whispers von The Cure war Springsteens Nebraska Ende der Achtziger meine allererste Vinyl-Platte. Dieses reduzierte, folkige Singer-Songwriter-Album hat einerseits meine Liebe zu Underdogs für immer einzementiert und mich weiters auch dahingehend geprägt, dass ich Storytelling so liebe.

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