Archiv der Kategorie: Schlaglicht

Schlaglicht 69: Son Volt

Es ist das ewige McCartney-Lennon-Dilemma! Wenn eine aus mehreren Masterminds bestehende Band ein nicht gerade amikales Ende findet, stellt sich für Fans unwillkürlich die Frage der Loyalität. Wessen Werdegang möchte man auch weiterhin enthusiastisch begleiten? Im Falle von Uncle Tupelo hat sich die Mehrheit für Jeff Tweedy und seine daran anknüpfenden Band Wilco entschieden. Über die Jahre wurde es sogar richtiggehend zeitgeistig, Wilco ganz toll zu finden. Auch wenn ich die Einschätzung der Co-Bloggerin nicht teile, die Wilco als Hipsterscheiße abtut, so erstaunt es mich dennoch, dass ein Jay Farrar nach dem Ende von Uncle Tupelo weitaus weniger Anklang gefunden hat. Seit über 20 Jahren nimmt er mit Son Volt absolut hervorragende Alben auf, denen jedoch die Anerkennung verwehrt bleibt. Hoffentlich ändert sich das endlich mit dem demnächst erscheinenden Werk Notes of Blue. Farrar hat nach einer die letzte Platte prägenden Hinwendung zum Honky Tonky einen neuen Sound gefunden. Notes of Blue glänzt mit Blues-Rock und großartigen Americana-Klängen, einige davon besitzen überraschend viel Verve. Sinking Down bietet neben deftig-lärmigem Blues-Rock auch Passagen voll Country-Seligkeit, die Verlierersehnsüchte wunderbar einfangen. Back Against The Wall ist Folk-Rock, der ein Lied davon singt, sich nicht unterkriegen zu lassen. Das Songwriting fällt authentisch und hemdsärmelig aus, ohne Klischees und ohne existentialistische Hirnwichserei. Lost Souls entpuppt sich sogar als veritabler Ohrwurm, rhythmisch kernig, mit mächtiger E-Gitarre und einem fein lamentierenden Gesang Farrars. Großartig!

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Schlaglicht 68: Blondie

Photo Credit: Alexander Thompson

Im Sport ist die Gefahr ziemlich gering, dass man als Mitglied der Ü-60-Fraktion noch große Erfolge erzielt. Abgesehen von Senioren-Turnieren natürlich. Und auch in der Popmusik beschränkt sich die Daseinsberechtigung musizierender Rentner meist auf die Einweihung neuer Baumärkte oder auf Auftritte bei Stadtfesten in der tiefsten Provinz. Wenn sich ein Sexsymbol früherer Tage dann sogar noch mit 71 Jahren zu einem neuen Werk aufschwingt, stellt sich fast zwangsläufig die Frage, wer der Chose eigentlich das Ohr leihen soll. Weil, da müssen wir nüchtern sein, natürlich auch die Optik eine andere ist. Denn sogar eine Debbie Harry altert! Sie und ihre Mitstreiter von Blondie wollen es aber tatsächlich nochmals wissen. Für Mai wurde soeben das Album Pollinator angekündigt. Die erste Single Fun, von Dave Sitek (TV On The Radio) mitverfasst, präsentiert sich als flippiger Wohlfühl-Disco-Pop. Schlaglicht 68: Blondie weiterlesen

Schlaglicht 67: Baba Commandant & The Mandingo Band

Heute möchte ich einen Konzerttipp loswerden. Wer diesen Blog hier öfter besucht, wird bereits festgestellt haben, dass wir bei allem Indie auch ein ausgeprägtes Faible für das haben, was allgemein als Weltmusik bzw. World Music firmiert. Speziell der afrikanische Kontinent hat es mir in seiner klanglichen Vielfalt angetan. Und hier speziell der Afrobeat. Weil er im ewig Widerstreit zwischen Tradition und Moderne auf einen gemeinsamen Nenner zurückgreifen. Er steht stets für eine selbstbewusste Identität, die Länder- und Sprachgrenzen überwindet, eine panafrikanische Botschaft entwickelt. Afrobeat vereint die ganze Diversität des schwarzen Afrikas auf sich. Aus diesem Selbstverständnis heraus hat im Afrobeat ein traditionelles Instrument wie Ngoni ebenso seine Berechtigung wie eine E-Gitarre. Und so freut es mich, wenn man beim Afrobeat nicht nur vom Glanz früherer Tage sprechen kann, sondern auch einen gegenwärtigen Vertreter als Beweis für die Qualität dieser Rhythmen anführen kann. Baba Commandant & The Mandingo Band zählen definitiv dazu. Der charismatische Sänger Mamadou Sanou aka Baba Commandant stammt aus Bobo-Dioulasso, der zweitgrößten Stadt Burkina Fasos. Das sprachliche Universum, in welchem er sich bewegt, ist jenes der Mande-Sprachen Westafrikas. Das 2015 veröffentlichte Album Juguya zeigt einen mitreißenden Künstler, der mit seiner stimmlichen Präsenz das Sammelsurium an Einflüssen stets zusammenhält. Juguya ist in höchstem Maße unterhaltsam, darüber hinaus ist es einerseits eine Hommage an die goldenen Zeiten des Afrobeat, andererseits verankert es das Genre auch fest in der Gegenwart. Der Einfluss des großen Fela Kuti ist zwar unüberhörbar, aber Sanou gelingt es jederzeit, eigene Akzente zu setzen. Die Bandbreite reicht von energetischem Afrobeat bei Ntijiguimorola, der durch eine starken Vortrag samt gackerndem Gebrüll aufgefettet wird, über I Kanafo, bei dem das Call-and-Response zwischen Baba Commandant und dem Orchester mit wiehernden Bläsereinsätze bereichert wird, bis hin zu einem Track wie Siguisso, dessen traditionellen Percussion und Ausgestaltung eher im Umfeld eines Toumani Diabaté anzusiedeln ist. Als weiteres Highlight dieses schlicht umwerfenden Werks wäre Tilé zu nennen, das sich im Grunde so anhört, als hätte man es mit einem ewigen Klassikers des Genres zu tun, was einer stimmigen Instrumentierung voll funkigem Esprit zu verdanken ist. Auch Djanfa gefällt sehr, wie sich hier gegen Ende vom Hip-Hop inspirierter Sprechgesang mit einer rockigen Grundstimmung mischt, empfinde ich als ansprechend und innovativ.

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Schlaglicht 66: The Magnetic Fields

Es gibt wohl selten jene Einhelligkeit der Meinungen, wie man sie von der Musikkritik zu den 69 Love Songs vernommen hat. Dieses drei CDs umfassende Werk aus dem Jahre 1999 ist das Opus magnum von The Magnetic Fields. Mastermind Stephin Merritt zählt fraglos zu markanten Köpfe der amerikanischen Indie-Szene, verkörpert all das, was in den USA dieser Tage unter Beschuss steht, nämlich das großstädtisch-liberale Milieu. Merritts trockener Humor, der den lakonischen Intellektuellen verrät, scheint fast aus der Zeit gefallen. Er will so gar nicht zum reaktionären Eifer der Gegenwart passen, hat auch nichts mit der dauerposenden Ironie der Hipster gemein. Kurzum, Merritt ist eine interessante Erscheinung, selbst wenn nicht jedes seiner Alben an die absolut famosen 69 Love Songs heranreicht. 2017 strebt er mit den The Magnetic Fields allerdings wieder ein Meisterwerk an. 50 Song Memoir ist ein 5 CDs beinhaltendes Boxset, dass auf 50 Liedern Merritts 50 Lebensjahre Revue passieren lässt. Laut Pressetext sind die nicht-fiktionalen Texte eine Mischung aus Autobiographie, festgemacht an 3 B’s (Bedbugs, Buddhism, Buggery), und Dokumentation, repräsentiert durch 3 H’s (Hippies, Hollywood, Hyperacusis). Der werte Merritt begann mit dem Aufnahmen zu diesem Werk am 09.02.2015, seinem fünfzigsten Geburtstag. Die dieser Tage nun veröffentlichten ersten Kostproben zeigen den Künstler in Bestform. All das, was seit über 25 Jahren bereits sein Songwriting auszeichnet, sticht auch hier ins Auge. So beschreibt das verdammt eingängige ’93 Me and Fred and Dave and Ted die wilde Zeit als Endzwanziger in einer nicht eben alltäglichen WG. Schlaglicht 66: The Magnetic Fields weiterlesen

Schlaglicht 65: Bryde

Im Frühjahr schon habe ich der Britin Bryde attestiert, dass sie sich darauf versteht, eine fiebrige Seele in einen kräftigen Gitarrensound zu packen. Der Track Help Yourself mit seinem ächzenden, sehnenden Alternative-Flair hat mir durchaus imponiert. Auf die im Frühjahr erschienene EP1 folgt nun schon EP2. Am Ton hat sich wenig geändert. Wouldn’t That Make You Feel Good kommt verbittert daher, über weite Strecken haben wir es mit einer angespannten, fast desperaten Ruhe zu tun, bloß kurz branden eine verzweifelte Gitarre und ein unerbittliches Schlagzeug auf. Brydes knappe Beschreibung auf Facebook fasst ihr musikalisches Tun und ihre Vorbilder perfekt zusammen: „Bryde is a girl & an electric guitar singing fierce & fragile songs. Influenced by the likes of Scout Nibblet, PJ Harvey, Ben Howard and Sharon Van Etten.“


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Schlaglicht 64: Tricky

Jeder kennt das. Man hat ein leckeres Essen zubereitet, denkt beim Verzehr bereits daran, wie man es beim nächsten Mal variieren und verbessern kann. Oder man hat eine schicke Mütze gehäkelt, nimmt sich nach Fertigstellung aber vor, bei der nächsten Mütze noch mehr farbliche Akzente zu setzen. Das geht uns allen so – und natürlich bilden Musiker keine Ausnahme. Der werte Herr Tricky, der seit ein paar Jahren eine echte Renaissance erlebt, über dessen Anfang des Jahres erschienenes Album Skilled Mechanics ich großes Lob zu vermelden hatte, bildet da keine Ausnahme. Und so nimmt er sich des Tracks Does It nochmals an. Die Nummer erschien ursprünglich auf dem Album False Idols (2013). Nun motzt sie Tricky auf, holt den englischen Rapper CASISDEAD an Bord. Macht so aus einem ohnehin guten Track einen geradezu exzellenten. Der Kontrast aus verführerisch weiblichem Abgesang, CASISDEADs punchigem Rap und einem fast vorsichtig fragenden, flüsternden Tricky beschert Does It faszinierende Abgründigkeit. Wer das Original mit dieser neuen Version vergleicht, begreift sofort, warum Tricky dieses Stück aus der Versenkung geholt hat!

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Schlaglicht 63: Karina Buhr

Seit mindestens einem dreiviertel Jahr schon habe ich mir vorgenommen, das Album einer brasilianischen Musikerin, auf die ich beim Spin World Report gestoßen bin, hier auf dem Blog gebührend vorzustellen. Vorher freilich wollte ich mich noch ein wenig in die jüngere musikalische Historie des Landes einlesen. Denn so Begriffe wie Mangue Beat sind mir erst im Zusammenhang mit besagter Platte geläufig geworden. Nun aber muss es flott gehen, denn Karina Buhr spielt heute im Bi Nuu in Berlin. Buhrs 2015 veröffentlichtes Album Selvática imponiert als spannender Mix aus Pop-Rock und südamerikanischen Rhythmen und Stimmungen, der unerwartete Akzente setzt. Um die stilistische Vielfalt nicht als blankes Chaos wahrzunehmen, lohnt es sich, das Prinzip des Mangue Beat zu verinnerlichen. Dieser meint eine in den frühen Neunzigern im Nordosten Brasilierns entstandene musikalische Strömung. Dessen Epizentrum ist die Stadt Recife, aus der auch Karina Buhr kommt. Merkmal des Mangue Beat ist die Einbettung globaler Musikströmungen in lokale Traditionen. Dieses Konzept sollte man also im Hinterkopf behalten, wenn man den herrlich eingängigen Samba-Pop von Dragão mit dem Riot-Grrrl-Sprechgesang des Songs Pic Nic vergleicht, sich über den Gegensatz zwischen dem fröhlichen Punk von Cerca de Prédio und dem mit Industrial-Elementen gespickten Ethno-Pop von Conta Gotas wundert. Selvática ist ein wilder Genremix mit einem Herz für Música Popular Brasileira (kurz: MPB), also im besten Sinne brasilianische Populärmusik, und in nicht zu unterschätzendem Maße für Underground. Da ist Platz für ein bluesiges Chanson wie Vela e Navalha, ebenso wie für angeregtes Strandfeeling mit dem einen oder anderen Caipirinha in der Hand (Rimã). Ein weiteres Highlight, der herrliche Reggae von Alcunha de Ladrão.

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Schlaglicht 62: Tsar B

Electro- oder Synthie-Pop mit von Kirke oder Kassandra inspirierten Frauenstimmen ist noch lange nicht aus der Mode. Was aber nicht bedeuten soll, dass man sich als Musikerin nicht den einen oder anderen Kniff einfallen lassen sollte. Den Hirnzellen der Belgierin Tsar B ist ein toller Ansatz entsprungen, der orientalische Ethno-Klänge mit R&B verbindet. Daraus resultiert ein geheimnisumwitterter, sinnlicher Electro-Pop, der in den stärksten Momenten Exzentrik und Eingängigkeit wunderbar austariert. Escalate etwa kommt mit mal salvenhaften, mal aufreizend knalligen Beats daher, ein melodramatischer Gesang wechselt sich mit R&B-Gestöhne ab, orientalische Instrumentierung und eine jammernde Violine runden die Chose ab. Eine intensive Nummer! Und nicht die einzige, die diese Debüt-EP zu bieten hat. Fort funktioniert nach einem ähnlichen Strickmuster, wobei es ein bisschen poppiger wirkt. Auch hier ist die Fülle an Details, die mit jedem Hördurchlauf deutlicher hervortreten, erstaunlich. Tsar B gestaltet ihren Sound facettenreich und hintergründig aus, läuft daher auch nie Gefahr, als R&B-Hupfdohle oder Ethno-Pop-Tussi abgestempelt zu werden. Die werte Kollegin Eva-Maria von Plan My Escape charakterisiert die Belgierin als eine neue Scheherazade. Schlaglicht 62: Tsar B weiterlesen

Schlaglicht 61: Massive Attack

Massive Attack zählten zwischen ihren Alben Mezzanine (1998) und Heligoland (2010) aus meiner Sicht nicht mehr zu den Gruppen, die man unbedingt auf dem musikalischen Radar haben musste. Und selbst nach Heligoland hatte man den Eindruck, dass sich Massive Attack nochmals eine starkes Alterswerk abgerungen hatten, aber es das vielleicht nun endgültig gewesen war. 2016 sieht die Chose dagegen ganz anders aus. Die EP Ritual Spirit hat Anfang des Jahres zu entzücken gewusst, speziell der Track Voodoo In My Blood mit der Hip-Hop-Formation Young Fathers als Gästen. Und natürlich Take It There, an dem der werte Herr Tricky endlich wieder mitwirkte. Bei ersterem Track traf irritierende Electronica auf mantrahaften Hip-Hop, bei letzterem Song wurde klassischer Trip-Hop mit Trickys gespenstisch-souligem Vortrag kombiniert. Darüber hinaus hatten Massive Attack Voodoo In My Blood sogar einen exquisiten Clip spendiert, der Rosamunde Pike im Bann einer Sci-Fi-Metallkugel zeigte. Edel – und laut Formation erst Auftakt zu neuen Großtaten. Tatsächlich bescheren sie uns dieser Tage mitten im musikalischen Sommerloch die zwei Tracks umfassende Single The Spoils, bei deren Titeltrack es wieder einmal zu einer Kooperation mit der Dream-Pop-Göttin Hope Sandoval kommt.  Massive Attack nehmen sich bei dieser getragenen-eleganten Nummer zurück, im Mittelpunkt steht ein von Sehnsucht und Verlust geprägter Vortrag. Der Refrain „And I somehow slowly love you/ And wanna keep you this way/ Well I somehow slowly know you/ And wanna keep you away“ deutet eine komplizierte Beziehung an, in welcher Innigkeit und Distanz im gleichen Maße greifbar werden. Und auch dieses Mal haben Massive Attack ein starkes Video im Köcher, das mit dem Motto „Deconstructing Cate Blanchett“ vielleicht am besten beschrieben ist.

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Schlaglicht 60: King Creosote

Lebenshilfegurus schwadronieren gern, dass man nur an sich glauben und Beharrlichkeit an den Tag legen müsse, um früher oder später auf die Erfolgsspur zu gelangen. Bockmist, natürlich. Denn das, was Kenny Anderson widerfahren ist, fällt doch eher in die Kategorie Wunder. Seit der zweiten Hälfte der Neunziger hatte Kenny Anderson unter dem Namen King Creosote Musik gemacht, Alben im eigenen Label Fence herausgebracht. Und selbst als einigen Jahre später das renommierte Indie-Label Domino Records King Creosote ins Portfolio aufnahm, lief der Schotte nicht wirklich Gefahr, vom finanziellen Erfolg seines Tuns erschlagen zu werden. Die ersten Früchte seiner Anstrengungen konnte er mit Diamond Mine, einem zusammen mit Jon Hopkins aufgenommenen Album, ernten. Dieses war denn auch 2011 für den Mercury Prize nominiert. Als Mittvierziger gelang es Anderson auch erst, in die Gefilde renommierter Jahresbestenlisten vorzudringen. Kein übliches Schicksal. Beharrlichkeit und Talent waren halt noch nie Garanten für Erfolg. Dieser ist vor allem Resultat glücklicher Fügungen. Mit der Nominierung für den Mercury Prize befand sich King Creosote jedenfalls in illustrer Gesellschaft mit Adele, Elbow oder James Blake. Und solch eine Ehre öffnet Türen, von denen man meist gar nicht weiß, dass sie existieren. Vielleicht war es auch diesem Umstand zu verdanken, dass Kenny Anderson das Angebot gemacht wurde, 2014 den Soundtrack zu einer Dokumentation über Schottland anlässlich der dort in diesem Jahr ausgetragenen Commonwealth Games beizusteuern. Die famose Platte From Scotland With Love schaffte es sogar auf Platz 21 der britischen Albumcharts.

Für einen Indie-Musiker, der seine Lieder lange auf selbstgebrannten CDs veröffentlicht hat, hätte die Entwicklung kaum positiver ausfallen können. Und sie hat King Creosote definitiv nicht gehemmt, wie You Just Want unterstreicht. Dieses laut Plattenfirma „seven-minute piece of hymnal drone-pop“ bildet den Aufgalopp für das Anfang September angekündigte neue Album Astronaut Meets Appleman. Schlaglicht 60: King Creosote weiterlesen