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Indie-Lieblingslieder 2015 – Ein Zwischenstand (Teil 2)

Ein wenig atemlos hechle ich stets der Musik hinterher. Irgendwann im Jahre 2016 werde ich vielleicht einmal den Jahrgang 2013 endgültig verdaut haben. Ich bin also vielleicht nicht der geeignetste Blogger, um in einer Art Zwischenstand meine ganz persönlichen Indie-Highlights des Musikjahres 2015 aufzulisten. Ich tue es dennoch, denn so einige Highlights habe ich in diesem Jahr bereits entdeckt. Und gute Musik kann man nicht oft genug erwähnen! Hier nun der 2. Teil der Glanzlichter:

BinoculersWhere The Water Is Black (Deutschland) [Das Album Adapted To Both Shade And Sun ist 19.06.2015 auf Insular erschienen.] (Ankündigung)

East Cameron FolkcoreOur City (USA) [Das Album am 10.04.2015 auf Grand Hotel van Cleef erschienen.] (Review)

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Janusköpfig – Acorn Falling

Diesmal möchte ich ein ausgeprochen stimmungsträchtiges, intensives, abseits des Üblichen angesiedeltes Album erwähnen. Auf 2nd Plateau of Normalcy herrschen zum einen Schwermut und Unheimlichkeit vor, andererseits schwelgt die Platte in anmutigster Ästhetik und Schönheit. Post-Rock-Anflüge, kühler Chamber Pop, Ambient sowie Electro-Verschwurbelungen gestalten es formvollenedet aus. Lars Kivig, seines Zeichens in Kopenhagen ansässig und Hirn des Projekts Acorn Falling, ist ein Werk entschleunigten Erzählens gelungen, welches mit Atmosphären flirtet, allerlei Gemütslagen malt.

Sehen wir uns die Tracks kurz näher an. The Whistle at Tragedy Bay überwältigt als ein sich ganz allmählich aus einem repetitiven Piano heraus entwickelndes, zum Ende hin von groteskem Drama erfülltes viktorianisches Schauermärchen. Janusköpfig – Acorn Falling weiterlesen