Indie-Lieblingslieder 2015 – Ein Zwischenstand (Teil 2)

Ein wenig atemlos hechle ich stets der Musik hinterher. Irgendwann im Jahre 2016 werde ich vielleicht einmal den Jahrgang 2013 endgültig verdaut haben. Ich bin also vielleicht nicht der geeignetste Blogger, um in einer Art Zwischenstand meine ganz persönlichen Indie-Highlights des Musikjahres 2015 aufzulisten. Ich tue es dennoch, denn so einige Highlights habe ich in diesem Jahr bereits entdeckt. Und gute Musik kann man nicht oft genug erwähnen! Hier nun der 2. Teil der Glanzlichter:

BinoculersWhere The Water Is Black (Deutschland) [Das Album Adapted To Both Shade And Sun ist 19.06.2015 auf Insular erschienen.] (Ankündigung)

East Cameron FolkcoreOur City (USA) [Das Album am 10.04.2015 auf Grand Hotel van Cleef erschienen.] (Review)

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Indie-Lieblingslieder 2015 – Ein Zwischenstand (Teil 1)

Ein wenig atemlos hechle ich stets der Musik hinterher. Irgendwann im Jahre 2016 werde ich vielleicht einmal den Jahrgang 2013 endgültig verdaut haben. Ich bin also vielleicht nicht der geeignetste Blogger, um in einer Art Zwischenstand meine ganz persönlichen Indie-Highlights des Musikjahres 2015 aufzulisten. Ich tue es dennoch, denn so einige Highlights habe ich in diesem Jahr bereits entdeckt. Und gute Musik kann man nicht oft genug erwähnen! Hier nun der 1. Teil der Glanzlichter:

Baden BadenÀ tes côtés (Frankreich) [Das Album Mille éclairs ist am 09.02.2015 auf naïve erschienen.] (Review)

My Brightest DiamondCeci Est Ma Main (Groundlift Remix) (USA) [Die EP I Had Grown Wild ist am 15.05.2015 auf Asthmatic Kitty Records erschienen.] (Schatzkästchen)  Weiterlesen

Unsere Lieblingslieder 2014

Heute wollen wir den werten Lesern unsere 30 Lieblingslieder des Jahres 2014 vorstellen. Diese 30 Tracks sind uns ans Herz gewachsen und werden auch 2015 nicht aus dem Gedächtnis purzeln. Natürlich hätten wir locker 100 Songs nennen können, der Übersichtlichkeit halber haben wir uns auf diese Liste beschränkt. Weiters gilt: Nummerierungen sind Schall und Rauch, höchstens die Top 5 sind mit einem besonderen Ausrufezeichen versehen. Viel Vergnügen beim Erlauschen!

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1. Wanda – Bologna

Schon das erste Lied der Platte gerät zum Volltreffer. Bologna gefällt als verhinderte Inzest-Hymne (“Ich kann sicher nicht mit meiner Cousine schlafen/ Obwohl ich gerne würde, aber ich trau mich nicht“), lässt Italien als Sehnsuchtsort für Amore und Dol­ce­far­ni­en­te wiederauferstehen. All den Irrungen und Wirrungen des Fühlens steht ein kehlig geschmettertes, die Liebe bejahendes Lebensgefühl entgegen.

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2. Andreas Dorau – Reden wir von mir

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Unsere Lieblingsalben 2014

Wir haben auch 2014 wieder so einiges an Musik gehört und vieles davon auf dem Blog vorgestellt. Hier sind die 20 Platten, die meine Co-Bloggerin und mich in diesem Jahr fasziniert haben. Wir hätten sicher auch mindestens ein Dutzend weitere wunderbare Alben nennen können, der Übersichtlichkeit halber wollen wir es bei 20 Stück belassen. Vielleicht schaffen wir es ja, das eine oder andere Werk dem werten Leser doch noch ans Herz zu legen!

1. Wanda – Amore

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Fazit: Es lässt das Kulturgut Austropop in der Moderne ankommen. Wanda sind so robust wie feinsinnig, so euphorisch wie wehmütig, so schlawineresk wie direkt. Mehr noch, Wanda sind die, die all der Heurigenseligkeit und dem ganzen Walzerflair ein Stückchen Wien abtrotzen, es wieder auf der Landkarte des Pop-Rock verorten. (Review)

VÖ: 17.10.2014 (Problembär Records)

2. Kasabian – 48:13

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Die 10 Alben, die mich am meisten bewegt haben

Der sehr geschätzte Kollege Nico hat mich auf seinem Blog und via Facebook nominiert, jene zehn Alben zu nennen, die mich im Laufe meines Lebens am meisten bewegt haben. Gern komme ich dieser Aufforderung nach und benenne diese. Ich tue mir dabei gar nicht einmal besonders schwer, denn obwohl sich diese 10 Platten vielleicht nicht gänzlich mit meinen ewigen Lieblingsalben decken, so hat es doch immer wieder Platten gegeben, welche mir zu einem gewissen Zeitpunkt richtig ans Herz gewachsen sind und für die ich mich auch heute noch keinesfalls schämen muss. Ich will kurz und chronologisch erläutern, warum ich genau diese Werke gewählt habe.

Bruce SpringsteenNebraska (1982)

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Zusammen mit Japanese Whispers von The Cure war Springsteens Nebraska Ende der Achtziger meine allererste Vinyl-Platte. Dieses reduzierte, folkige Singer-Songwriter-Album hat einerseits meine Liebe zu Underdogs für immer einzementiert und mich weiters auch dahingehend geprägt, dass ich Storytelling so liebe.

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2013 – Eine Indie-Playlist

Wir haben ja bereits unsere Lieblingsalben und Lieblingssongs des Jahres 2013 vorgestellt. Aber weil das vergangene Jahr viele musikalische Kleinode hervorgebracht hat, sollen auch diese dem Leser keinesfalls unterschlagen werden. Und darum haben wir eine mit dem Gütesiegel „Indie“ zertifizierte Playlist zusammengestellt. Viel Vergnügen!

SPC ECOPush (Großbritannien) Album: Push EP (VÖ: 06.01.2013)

TorresWhen Winter’s Over (USA) Album: Torres (VÖ: 22.01.2013)

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Unsere 20 Lieblingssongs 2013

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Was haben wir in diesem Jahr nicht alles für großartige Songs gehört. Sie aufzuzählen, das würde Bücher füllen. Wir wollen uns heute auf 20 Tracks beschränken, die uns 2013 unheimlich viel Freude bereitet haben. Diese Lieder haben uns in diesem Jahr begleitet – und werden es auch in Zukunft tun.

1. LowJust Make It Stop

Just Make It Stop, ein geradezu beschwörerisches, mit der Welt haderndes Lied. Vielleicht das beste Stück, welches Low je komponiert haben, vermutlich der beste Song, der 2013 veröffentlicht wird.

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Unsere 10 Lieblingsalben 2013

Während der Feiertage lässt sich das Musikjahr 2013 gut Revue passieren, ich persönlich halte nämlich nichts davon, schon Anfang November mit der Flinte herumzufuchteln und das Fell des Bären zu verteilen, noch ehe er erlegt wurde. Ende Dezember sieht die Chose jedoch anders aus. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und jede gottverdammte Neuerscheinung ist mittlerweile gehört und einem Urteil unterworfen worden. Außer geschätzten 100 Platten, die sich noch in meinem CD-Regal stapeln. Da sind vermutlich wahre Schätze dabei, Juwel und Diamanten freilich, die erst 2014 nach und nach ausgebuddelt werden. Das schöne an der Flut von Musik ist ja, dass man immer Perlen findet, deren Glanz ganz und gar erfreut. Die gehörten Platten haben Freude ohne Ende beschert. Und vielleicht entdecke ich in den nächsten Monaten noch das eine oder andere Werk, dessen Lüster noch ein wenig heller strahlt. Es soll nicht Schlimmeres passieren, für den Moment jedoch habe ich meinen Frieden mit einem wunderbaren Musikjahr geschlossen. Ich finde es ja immer ein wenig pampig, wenn Menschen die Erscheinungen eines Jahres mit einem lässigen „durchschnittlich“ abtun. Wer in den zehntausenden Alben, die 2013 erschienen sind, keine Freude findet, weiß entweder nicht zu suchen oder vermag das Herz nicht zu öffnen. Die liebste Co-Bloggerin und meine Wenigkeit haben uns in diesem Jahr vorwiegend von alten Bekannten betören lassen. Auch wenn wir die Indie-Attitüde nicht verbergen wollen, hat es oftmals durchaus einen Grund, warum Musiker oder Band nicht nur eine Handvoll Likes auf Facebook haben. Das Obskure ist genausowenig Qualitätssiegel wie der Charts-Erfolg. Wir haben uns also auf eine Liste von Lieblingsalben verständigt, die unserer Lebenswirklichkeit entspricht.  Weiterlesen

Top Of The Blogs 2012 – Die Alben des Jahres

Auch dieses Jahr wurde die deutsche Musikblogosphäre zu den Highlights des Jahres 2012 befragt. Erste Resultate sind auch schon durchgesickert. Sie zeigen, dass man auch 2012 triftige Gründe finden konnte, keine – oder eben sehr ausgewählte – Musikblogs zu lesen. Mit den Japandroids gibt es auch die für solch eine Aktion passende Nummer 1, Celebration Rock ist eine so lärmige wie langweilige Konsensplatte, der man außer Reizlosigkeit wirklich nichts vorwerfen kann. The xx sind eine zweifelsohne sehr gehypte Formation, unter diesem Aspekt ist auch Platz 2 für Coexist keine Überraschung. Zumal wahrlich Legionen üblerer Bands existieren. Ebenfalls auf dem Treppchen darf man Lana Del Rey (Born To Die) begrüßen. Hier haben die Teilnehmer der Umfrage tatsächlich Mut bewiesen und sich nicht in die snobistische Schmollecke zurückgezogen. Es ist sehr leicht bei Lana Del Rey von Kommerz und Mainstream zu sprechen, noch mehr kann man an dem aufgebauten Image herumnörgeln. Aber so wie Indie kein Qualitätssiegel bedeutet, stellen auch Chart-Erfolge kein Ramschkriterium dar. Fakt ist, dass Lana Del Rey der erste echte, talentbeseelte Popstar seit mindestens einer Dekade ist. Auf den weiteren Plätzen finden sich neben den üblichen Verdächtigen (Grizzly Bear mit Shields) natürlich auch musikalischer Schrott wie Tame Impala. Lonerism ist Hipster-Kost der übleren Sorte. Als Lichtblick auf den hinteren Plätzen der Top 10 stellen sich Godspeed You! Black Emperor mit ‚Allelujah! Don’t Bend! Ascend! ein. Diese Platte betreibt einen gewaltigen Aufwand, um nur ja nicht verstanden zu werden. Das daraus resultierende Mysterium nötigt denen, die es nicht begreifen, oft Respekt ab. Zurecht, wie ich meine! Wie immer gilt, dass Geschmäcker sehr verschieden sind und Schnittmengen mitunter nur die kleinsten gemeinsamen Übel bedeuten. Unter diesem Gesichtspunkt muss man auch die meisten Alben des Jahres 2012 von Top Of The Blogs einschätzen.

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Unsere 10 Lieblingsalbencover des Jahres 2012

Die Kunst des Plattencovers sollte man wahrlich nicht gering schätzen. Im besten Falle erhebt sie eine sehr feine Platte in die Sphären kultischer Erinnerung, mitunter sogar in ein kollektives Gedächtnis. Sind nicht manch Cover der Rolling Stones besser als der musikalische Inhalt? Hat nicht erst das Cover von Nevermind die Welt weit stärker an Nirvana gebunden, mehr als jedes Lied der Band dies vermochte? Wer an die American Recordings eines Johnny Cash denkt, erinnert sich zugleich an die Abbildungen eines ausgewählten Charakterkopfes. Und spricht nicht auch das Cover von Homogenic tief aus Björks musikalischem Kosmos? Wir stellen bei unserer tagtäglichen Erkundungen oft mit Schaudern fest, dass viele Musiker den Wert eines Plattencovers als künstlerische Visitenkarte nicht begreifen. Schade, sehr schade! 10 schöne bis interessante Cover haben wir in diesem Jahr dennoch entdeckt und wollen diese Fundstücke gerne teilen.

Beste Albencover

thebandcalledoutformore1. Gabby Young & Other AnimalsThe Band Called Out For More

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