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Indie-Lieblingslieder 2015 – Ein Zwischenstand (Teil 2)

Ein wenig atemlos hechle ich stets der Musik hinterher. Irgendwann im Jahre 2016 werde ich vielleicht einmal den Jahrgang 2013 endgültig verdaut haben. Ich bin also vielleicht nicht der geeignetste Blogger, um in einer Art Zwischenstand meine ganz persönlichen Indie-Highlights des Musikjahres 2015 aufzulisten. Ich tue es dennoch, denn so einige Highlights habe ich in diesem Jahr bereits entdeckt. Und gute Musik kann man nicht oft genug erwähnen! Hier nun der 2. Teil der Glanzlichter:

BinoculersWhere The Water Is Black (Deutschland) [Das Album Adapted To Both Shade And Sun ist 19.06.2015 auf Insular erschienen.] (Ankündigung)

East Cameron FolkcoreOur City (USA) [Das Album am 10.04.2015 auf Grand Hotel van Cleef erschienen.] (Review)

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Schlaglicht 13: C. Duncan

Schon im Januar habe ich auf den im schottischen Glasgow ansässigen Singer-Songwriter C. Duncan hingewiesen, nachdem ich den Track Say für mich entdeckt hatte. „Ich schätze schleicherische, versponnene Rhythmen, die in Schwaden aus einer Art Zwischenwelt ans Ohr driften. Wenn ein Sound noch im Nirgendwo von Traum und Wachheit verhaftet scheint, bin ich ganz und gar entzückt. Say ist so ein Musterstück, zwischen dösendem Downtempo und andächtigem Kammerpopcharme angesiedelt, voll rätselhafter Verlockung dargeboten.“, so enthusiasmiert schrieb ich damals. Nun gibt es einen Song zu vermelden: Here to There. Dieser tönt durchaus anders, man könnte ihn als „Beach Boys meet Fleet Foxes“ zusammenfassen. Laut Eigenbeschreibung frönt C. Duncan „charming lo-fi folk with the harmonic width of choral composition„, „textured like contemporary dreampop„. Und tatsächlich lassen diese beiden Lieder auf einen Musiker schließen, der einem vielschichtigen Sound huldigt. Was im Kern folkiger Pop ist, wird von ihm in seinem zum Studio unfunktionierten Schlafzimmer wunderbar ausgestaltet. Schlaglicht 13: C. Duncan weiterlesen

Schatzkästchen 3: C Duncan – Say

Ich habe eine Schwäche – gut, vielleicht auch mehrere -, zumindest aber eine spezielle musikalische Achillesferse, die von dem Track Say des in Glasgow beheimateten Musikers C Duncan gnadenlos ausgenutzt wird. Ich schätze schleicherische, versponnene Rhythmen, die in Schwaden aus einer Art Zwischenwelt ans Ohr driften. Wenn ein Sound noch im Nirgendwo von Traum und Wachheit verhaftet scheint, bin ich ganz und gar entzückt. Say ist so ein Musterstück, zwischen dösendem Downtempo und andächtigem Kammerpopcharme angesiedelt, voll rätselhafter Verlockung dargeboten. Der werte Kollege Nico hebt vor allem die verführerische Komponente des Grooves hervor: „Vielleicht sollte die Spinne Thekla bei der Biene Maja lieber diesen Song spielen, als zu versuchen, ihre Opfer mit ihren Violinenkünsten zu verzücken. Der Erfolg wäre ihr sicher.“. Schatzkästchen 3: C Duncan – Say weiterlesen