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Free Sampler: The Muse January 2013 Sampler

Auch 2013 schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Einerseits sehe ich mich nicht in der Tradition von Schnäppchenseiten, die Dinge für lau oder noch billiger anbieten, andererseits ist eine kostenlose und vollständige Kostprobe der beste Weg, um neue Hörer zu gewinnen. Daher werden wir wieder öfter auf kostenlose Downloads oder gar Sampler verlinken, in der Hoffnung, dass es den von uns geschätzten Künstlern neue Fans einbringt.

Nach ein paar Jahren des Bloggens glaube ich zu meinen, dass mir keine Musikmagazine mehr fremd sind. Ich weiß, welche ich genauer beobachte, ebenso vermag ich im Brustton der Überzeugung einige Webseiten zu benennen, die man höchstens alle Jubeljahre mal besuchen muss. Das Magazin American Songwriter war mir bis dato allerdings gänzlich unbekannt. Diese Bildungslücke hat meine werte Co-Bloggerin jedoch gefüllt, als sie mir unlängst den aktuellen kostenlosen Sampler von American Songwriter empfahl. Tatsächlich tummeln sich darauf jede Menge Acts, die wir entweder gerade erst oder aber demnächst mit jeder Menge Lob überträufeln werden. Beginnen wir mit der wundervollen Country-Stimme von Lindi Ortega. Erst am Wochenende habe ich hier ihr jüngstes Album Cigarettes & Truckstops über den grünen Klee gelobt, weil es Schmachten, Leiden und Verruchtheit wunderbar zelebriert. Schön, dass der Titeltrack ihrer Platte auf dieser Zusammenstellung vertreten ist!

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Quirlig-nostalgisches Technicolor – Lindi Ortega

Wenn der massenkompatiblen Ausprägung im Country-Bereich Emotionen aus der Seele fluten, bleibt im Flusensieb des eigenen Gefühlshaushalts lediglich ein undefinierbar klebriger Batzen zurück. Nun gab und gibt es Großmeister des Genres, die erfolgreich die völlige Verstopfung des Country-Metiers zu verhindern wussten wie wissen. Und längst existiert eine Gegenbewegung namens Alternative Country, deren Empfindungsrückstände mehr als bloß musikalisches Kleingeld darstellen. Was sich bei der Kanadierin Lindi Ortega so im Flusensieb verfängt, schimmert und funkelt gleich an einer dunklen Locke aufgefädelten Glitzerperlchen. Das Album Little Red Boots kommt nicht im züchtigen Western-Outfit, welches kein Schweißfleckchen zu trüben vermag, daher. Neben allem leidenschaftlichen Glitter und zuckervergossenem Herzschmerz schwappt bei Frau Ortega ein Faible für gute, alte Patina über, eine aufrichtige Bewunderung für die Zeiten quietschbunten Technicolors, die wesentlich mehr Pfiff und Flair versprühten als der so saubermännische und doch glitschige Hochglanz der Gegenwart.

Little Red Boots bietet in der nicht gerade opulenten Länge von 37 Minuten viele Ohrwürmer von süchtig machender Qualität. Die Chose erinnert mehrfach an den frühen Chris Isaak, gepaart mit der hellstimmlichen Inbrunst einer Dolly Parton. Dazu gesellt sich ein kecker und sentimentaler, ab und an lasziver – aber nie die populäre Fick-mich-Keule schwingender – Vortrag Marke Ortega. Genau so wird ein Schuh daraus, ein hübscher kleiner roter sogar.

Lindi Ortega – Little Lie from Last Gang Records on Vimeo.

Ehe ich mindestens einem halben Dutzend Liedern meine Begeisterung ausspreche, muss ich vor allen anderen den Song I’m No Elvis Presley loben. Wenn ich mir die launigsten 2 Minuten des bisherigen Musikjahres rauspicken müsste, mir fiele kaum etwas gelungeneres ein als dieser wuselig altmodische Titel, bei dem man sich die Sängerin gut im Petticoat vorstellen mag. Beim nicht minder feinen Titeltrack Little Red Boots trifft man hingegen auf den rätselbestickten, umherziehenden Vamp, der eine Lippenstiftspur hinterlässt. Markant auch die Rockabilly-Nummer Little Lie, die gleich zu Beginn der Platte jeden Gedanken an eine Unschuld vom Lande beiseite schiebt. When All The Stars Align erinnert mich wie bereits erwähnt an eine Mischung aus Chris Isaak und Dolly Parton, All My Friends schlägt in die selbe Kerbe. Mit Jimmy Dean kommt nach Presley gleich die nächst Ikone der Fünfziger zu ihren Ehren. Country hin, Country her – dieser Song vermag sogar den schlimmsten Verächter um den Finger zu wickeln. Wie für das Genre unumgänglich mangelt es mit Dying Of Another Broken Heart auch nicht an einer vor Liebespein triefenden, den guten Geschmack jedoch stets wahrenden Ballade („I should hold a funeral for every love I’ve lost/ Bury pieces of my heart under the winter frost/ And in the spring they’ll all be covered in forget-me-nots/ I’m dying of another broken heart„). Ortega schlüpft in viele Kostüme – und alle passen wie angegossen.

Lindi Ortega – Little Red Boots sampler by Last Gang Entertainment

Lindi Ortega schaut tief in die Seele des Country, kehrt dabei nie das Unterste zuoberst, schenkt dem überwiegend kitschversifften Metier eine altmodische Lauterkeit zurück, wie das nur die besten Singer-Songwriter können. Little Red Boots entpuppt sich als eine blendende Scheibe, deren Gefühle nie zu einem schleimigen Etwas zusammenpappen. Wo sich Country sonst häufig in seichten Idyllen und hoffnungslos plumpen Emotionen suhlt, überschüttet uns Ortega mit geschmeidig funkelndem Temperament. Ohne allzu neumodische Mätzchen in der Instrumentierung, ohne das leiseste Cowgirl-Klischees beschert uns die junge Kanadierin ein quirlig-nostalgisches, in kräftigen Farben koloriertes Album, das an Kurzweil kaum zu übertreffen scheint. Ich bin entzückt!

Little Red Boots ist am 09.09.11 auf Last Gang Records erschienen.

Konzerttermine:

15.10.2011 Berlin – NBI
16.10.2011 Hamburg – Astra Stube
18.10.2011 Köln – Barinton

Link:

Offizielle Homepage
Lindi Ortega auf Facebook

SomeVapourTrails

Zwiespalt in Person – Holly Golightly & The Brokeoffs

Auch ein nicht gänzlich meisterhaftes Album kann Wohlwollen ernten, besonders wenn Holly Golightly ihre Finger im Spiel hat. Die britische Singer-Songwriterin umgarnt nahezu jedes ihrer Werke mit der Aura vergeudeten wie aufgezeigten Talents. Auf fast jeder ihrer Platten zünden eine Handvoll Lieder, erzeugen Gänsehaut, während der Rest lediglich zu einem Gänsefüßchen in der Musikhistorie taugt. Nehmen wir Slowly But Surely von 2004, wo das Sixties-Aroma bei dem Titelsong sowie bei My Love Is fein duftet, während sich der Gutteil der übrigen Songs rasch verflüchtigt. Mit dem vermutlich besten Werk Truly She Is None Other (2003) perfektionierte sie über weite Strecken einen liebenswerten altmodischen Stil, der den wilden 60ern nicht nacheifert, sondern tatsächlich Bestandteil dieses Jahrzehnts wird. Meist beschleicht den Hörer das Gefühl, als wäre Golightly eine Zeitreisende, die technische Unbill in die Gegenwart verschlagen hat. Seit ihrer Kollaboration mit Lawyer Dave drängt das Country-Element vehement in den Vordergrund.  Das ging bei dem Vorgänger Dirt Don’t Hurt leider nur sporadisch gut. Nun legt das unter dem Namen Holly Golighly & The Brokeoffs agierende Duo das neue Album Medicine County vor.

Zweifelsohne setzt die Scheibe Glanzlichter, offenbart der flirrende Opener Forget It Golightlys Talent zur stimmungs- wie hingabevollen Interpretation.  Gleich darauf jedoch gerät das rural-rockige, bluesige Lied Two Left Feet mit seinem hemdsärmeligen Rhythmus und der aufdringlich gespielten E-Gitarre zum Desaster. Und auch Can’t Lose mit seinem Hillbilly-Zugang mag zwar liebenswert erscheinen, aus den Socken hüpft man deshalb nicht. Aber man darf die Platte auch nicht zu früh abschreiben, denn Murder In My Mind zeigt die Schokoladenseite der Formation. Das flotte, sehr anständig arrangierte und auf Lo-Fi getrimmte When He Comes gibt eine mehr als zarte Andeutung, weshalb Golightly von Solo-Pfaden abgekommen ist. Dank der mit schrammeliger Orgel verfeinerten Folk-Ballade Dearly Departed hält sich der Eindruck, dass die beiden Herrschaften zu tollen Liedern prädestiniert scheinen. Aber eben auch zu schwächeren Nummern wie Eyes In The Back Of My Head, die recht langweilig vor sich hin schrammeln.

Medicine County verfestigt meine Einschätzung, dass Holly Golightly auch trotz Verstärkung in Form von Lawyer Dave kein durchgängig stimmiges Werk vollbringen kann. Auch düster-eindrucksvolle Tracks wie Don’t Fail Me können die Zwiespältigkeit des Albums nicht gänzlich tilgen. Vermutlich ist der eingeschlagene Weg zu Country-Melodien gar nicht so verkehrt, aber gleichzeitig bieten die Komposition mitunter zu wenig Raum für die famose Stimme Golightlys. Die Platte würde wahrscheinlich mehr Zustimmung finden, wenn man nicht um die Qualitäten der Sängerin wüsste. Als Fazit darf von einem vermutlich unterschätzten, mit einigen Highlights gekrönten Werk sprechen, das leider auch unübersehbare Schwachstellen aufweist, allerdings fraglos die bislang beste Veröffentlichung von Holly Golightly & The Brokeoffs bedeutet.

Link:

MySpace-Auftritt

SomeVapourTrails

Loslösung von den Fesseln der irdischen Existenz – Johnny Cash

Heute wäre Johnny Cash 78 Jahre alt geworden. Und ebenfalls heute wird sein Monument um einen weiteren Sockel emporgehoben, erscheint in Deutschland doch der letzte Teil der American-Recordings-Reihe, die sein kongenialer Produzent Rick Rubin nun zu einem denkwürdigen Ende führt. American VI: Ain’t No Grave präsentiert die letzten Aufnahmen einer von Krankheit gezeichneten Legende, die bis zum Tode in absoluter Höchstform agierte. Trotz – oder vielleicht sogar wegen – körperlicher Defizite, die sich in einer brüchigen Stimme offenbaren, wirkt die Botschaft umso eindringlicher, voll Weisheit, letzte Reflexionen eines um das eigene Ende wissenden Menschen. Das verdient Respekt, vor allem weil Cash sich nicht in Schmerzen suhlt, Selbstmitleid quengelig vorträgt und auch keinen Anflug von Panik und Sinnkrise zeigt. Auch gramgebeugt bleibt der alte Mann seinen Überzeugungen treu, bewahrt Haltung – mehr noch: Hoffnung -, während der Leib bröckelt.

Ain’t No Grave zeigt sich als Album, das oft ausgeblendeten Themen wie Tod und Glauben Platz einräumt, öffentlich bekennt, was eine vermeintlich aufgeklärte Gesellschaft bereits in das stille Kämmerlein des Privaten zu verdrängen sucht. Cash zittert sich nicht mit weichen Knien dem Sterben entgegen, all seine Weisheit kennt das Dunkel und das Licht, erzählt in einem Kraftakt davon. Genau aus diesem Umstand heraus gerät das Werk nicht zur finalen Auflösung einer Verlassenschaft, versucht Rick Rubin keine Profitmaximierung durch Aneinanderfügung irgendwelcher Gesangsschnipsel, sondern stellt Ain’t No Grave eine für Fans unschätzbare wie unverzichtbare Botschaft dar, unterstreicht mit jedem Song die Wahrhaftigkeit und Integrität von Johnny Cash.

(c) Universal Music 2010

Bereits der kettenrasselnde Titelsong lässt Auferstehung zur knorrig-bestärkenden Gewissheit aus dem Jenseits werden, jedoch nicht als eitle Wonne, es bleibt ein zähes Ringen um Erlösung. Cash schmachtet nie in Milchmädchenfantasien und exakt aus diesem Punkte unterscheidet er sich von all den Vertretern christlicher Musik, die nur den Himmel voller Geigen oder tiefste Höllenschlunde kennen. Auch Cashs letztes selbstverfasstes Lied I Corinthians 15:55 bekundet mit den Zeilen „Oh death, where is thy sting? Oh grave, where is thy victory?“ Zuversicht ohne Erlösung als selbstverständlichen Automatismus zu verstehen, wie dies die vielen falschen Prediger tun. Und warum ein vom Leben durchgeschüttelter Mensch mit all seinen Krisen dieses Vertrauen aufbauen konnte, wird durch die Coverversion von Satisfied Mind deutlich. Mit der hawaiianisch Ballade Aloha Oe, die wiederum den Abschied nur auf Zeit sieht, endet ein Platte, welche in gelungener Manier Gospel, Country und Folk als Motor zum Transport der essentiellen Aussage, wonach Tod kein Zerbröckeln einer Existenz bedeutet, verwendet. Trostvoll legt Cash sein Credo dar, sucht nicht hektisch nach großen Gesten, besticht umso mehr mit der bescheidenen Eindringlichkeit seiner Stimme. Und darum gerät sein Farewell nie zu pathetisch.

Mit Ain’t No Grave hat sich Johnny Cash erfolgreich von den Fesseln der irdischen Existenz gelöst. Diese Grundstimmung führt das Album zu einem triumphalen Ende, dessen Hoffnung sich auf den Hörer überträgt. Dafür kann man Cash nur dankbar sein.

Tracklist:
1. Ain’t No Grave
2. Redemption Day
3. For the Good Times
4. I Corinthians 15:55
5. Can’t Help But Wonder Where I’m Bound
6. Satisfied Mind
7. I Don’t Hurt Anymore
8. Cool Water
9. Last Night I Had the Strangest Dream
10. Aloha Oe

Link:
Label-Seite

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Fein abgehangene Stimme mit Falten und Rissen – Kris Kristofferson zu Gast bei Daytrotter

Die Knurrigkeit des Alters führte bereits bei Johnny Cash zu edlen, für immer in Erinnerung verhafteten Ergebnissen. Und auch die restliche Garde der exzellent gealterten Country-Barden liefert in letzter Zeit gediegene Spätwerke ab. Auch wenn selbigen die Dimensionen der monumentalen American Recordings fehlen, bemerkens- und bestaunenswert sind sie allemal. Kris Kristofferson darf sich mit seinem neuen Album Closer To The Bone in die illustre Riege einreihen. Ohne Brimborium wird eine fein abgehangene Stimme mit all ihren Falten und Rissen und dennoch ungebrochenem Charisma auf den Hörer losgelassen. So gestaltet wandelt Country zielsicher in eine kitschfreie Zone.

closertothebone

Die in den vergangenen Wochen so absolut hochkarätigen Daytrotter-Sessions erfahren mit dem Auftritt Kristoffersons eine wiederholte Krönung. Welch begnadete Sänger und Bands sich hier die Klinke in die Hand geben, das verdient uneingeschränkt gezollten Tribut.

Ich kann jedem Musik-Enthusiasten die knorrige Wohlgestalt von Closer To The Bone nur wärmstens empfehlen. Ein Entdecken lohnt und wird nicht nur Puristen in Faszination versetzen.

Links:

Daytrotter-Session

Besprechung auf www.DieKopfhoerer.de

SomeVapourTrails

Es muss nicht immer Kaviar sein – Justin Townes Earle

Dudeliges Dahinschmachten und stramm-patriotische Lobhudelei – Country kann man oft und gern auf diese mindere Qualitäten reduzieren. Und dabei fest die Nase rümpfen, mehr noch, Trost empfinden, dass die Musikantenstadl-Mafia allerorts mit wechselnden Fratzen ihr Dasein fristet. Doch lädt das Country-Genre auch zu famosen Entdeckungen ein, die man bei Bedarf auch gern als Americana oder New Country klassifizieren mag, wenn man das Erlauschen von Country sonst nicht mit dem eigenen, audiophil gefärbten Gewissen vereinbaren könnte.

Aber stümpern wir nicht länger an Begrifflichkeiten herum. Verstöbern wir uns lieber im von schlichter Schönheit geprägten Werk des Songwriters Justin Townes Earle. Wirklich intelligente, traditionsverbundene und gerade deshalb innovative Musik zu fabrizieren, scheint keinesfalls leicht, wenn man aus Country-Metropole Nashville stammt. Herrn Earle freilich hindert dies nicht an Glanztaten. Sowohl sein Album The Good Life als auch das gerade erschiene Midnight At The Movies präsentieren bestes Storytelling.

Justin Townes Earle (Foto von Joshua Black Wilkins)
Justin Townes Earle (Foto von Joshua Black Wilkins)

Kreuchen und fleuchen wir nun kurz detaillierter in die musikalischen Abgründe des werten Herrn Earles. Er schert sich einen Dreck um Finessen und erfindet auch das Rad nicht neu, seine Lieder mischen Folk-Einflüsse mit bluesigen Elementen. Über allem thronen sattsam bekannte Country-Harmonien. Und gerade das Gefühl, jeden Akkord schon mehrfach vernommen zu haben, erlaubt den Fokus auf – im besten Sinne – zu Herzen gehende Texte, die sich eben nicht zu abgehobenen Höhenflügen aufschwingen – vielmehr Beobachtungen alltäglicher Freuden und Leiden darstellen. Darin lauert der Reiz, das „simple“ Leben unverklärt abzubilden. Der Hörer kehrt doch ab und an gern in ein Lokal bester Hausmannskost ein. Es muss nicht immer Kaviar sein…

Wackeln wir mal kräftig mit den Nasenflügeln, erschnuppern wir den von Justin Townes Earle versprühten Flair. Seine Duftmarken vermochten ihn bereits als Hoffnungsträger der Country-Musik  zu etablieren. Dem geneigten Leser des Blogs seien ein paar Links zu kostenlosen Downloads und Streams ans Ohr gelegt, die diesen Status hoffentlich unterstreichen.

Links:

MySpace-Auftritt

Labelseite von Bloodshot Records (mit Gratis-Download)

Justin Townes Earle auf Last.fm (Gratis-Downloads)

Besprechung von Midnight At The Movies

Daytrotter-Session

SomeVapourTrails