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Indie-Lieblingslieder 2015 – Ein Zwischenstand (Teil 2)

Ein wenig atemlos hechle ich stets der Musik hinterher. Irgendwann im Jahre 2016 werde ich vielleicht einmal den Jahrgang 2013 endgültig verdaut haben. Ich bin also vielleicht nicht der geeignetste Blogger, um in einer Art Zwischenstand meine ganz persönlichen Indie-Highlights des Musikjahres 2015 aufzulisten. Ich tue es dennoch, denn so einige Highlights habe ich in diesem Jahr bereits entdeckt. Und gute Musik kann man nicht oft genug erwähnen! Hier nun der 2. Teil der Glanzlichter:

BinoculersWhere The Water Is Black (Deutschland) [Das Album Adapted To Both Shade And Sun ist 19.06.2015 auf Insular erschienen.] (Ankündigung)

East Cameron FolkcoreOur City (USA) [Das Album am 10.04.2015 auf Grand Hotel van Cleef erschienen.] (Review)

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Rädchen und nicht Sand – East Cameron Folkcore

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Gentrifizierung, Fracking, Whistleblowing und der Würgegriff des Neoliberalismus. Es gibt wenige Themen, die im Hier und Jetzt ähnlich unter den Nägeln brennen. Das aus Texas stammende Kollektiv East Cameron Folkcore lässt auf ihrem Album Kingdom of Fear keine einzige Gelegenheit aus, die gegenwärtigen Verhältnisse samt und sonders als Bankrotterklärung einer zutiefst unmenschlichen Zivilisation zu brandmarken. Mit gesunder Wut im Bauch und sehr trotzig geballter Faust spielen sie einen Folk-Rock mit punkigen Elementen, der Außenseiterattitüde eines Tom Waits und orchestralem Südstaatenflair. Kurzum, das East Cameron Folkcore macht deftige Musik für Menschen, denen angesichts der Zustände das Lachen immer öfter vergeht.


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