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Jugendlichkeit als Pfund, nie Mühlstein! – Fazerdaze

Wenn nachdenklicher Lo-Fi-Indie-Pop und der Girl-with-Guitar-Alternative der Neunziger auf eine gewisse Surfer-Girl-Niedlichkeit trifft, dann hält man Morningside in Händen. Der als Fazerdaze firmierenden Neuseeländerin Amelia Murray gelingt ein sehr sympathisches Debüt, das das authentische Lebensgefühl einer Mittzwanzigerin vermittelt. Tatsächlich ist es angenehm zu hören, dass bei allen Beziehungsproblemen, Traurigkeiten, Sehnsüchten und den ewigen Fragen an die Zukunft dennoch nie der Eindruck entsteht, dass das Leben gerade jetzt entschieden wird. Morningside steht ebenso für jugendliche Abenteuerlust wie für die Sorgen des Erwachsenwerdens. Die authentische Frische des Albums macht selbiges zu einem perfekten Soundtrack dieses Frühsommers.

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