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Indie-Track-Auslese 2013 (Januar/Februar)

Heute wollen wir nochmals ein paar Songs hervorstreichen, die bei uns in den ersten beiden Monaten von 2013 für Enthusiasmus gesorgt haben. Eine kleine Indie-Track-Auslese eben, die hoffentlich die eine oder andere Empfehlung bereithält!

Big HarpYou Can’t Save ‘Em All (USA) Album: Chain Letters (VÖ: 08.02.2013 auf Saddle Creek)

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Release Gestöber 37 (Flume, Lotte Kestner, And So I Watch You From Afar, Preacher and Bear)

Wie immer sollen an dieser Stelle ein paar feine Alben in der gebotenen Kürze ans Herz gelegt werden. Unterschiedlicher könnte die heutige Mischung kaum ausfallen….

Flume

Ein Großstadtmärchen der verträumten wie coolen Art serviert uns der australische Produzent Flume mit seinem gleichnamigen Debütalbum. Der unter diesem Alias werkende Harley Straten zählt gerade einmal 21 Lenze, doch weiß er schon ganz genau wie der Hase läuft. Diese schicke Electronica stürzt sich nicht einfach kopflos auf den nächstbesten Dancefloor, sie reckt vielmehr die Hände in die Höhe, schwenkt sie unter dem Eindruck von Ekstase. Flumes Sound ist vielfältig, fährt mal R&B, dann wieder Hip-Hop oder Pop auf. Solch Abwechslungsreichtum macht diese Platte wunderbar kurzweilig, ein Fressen für Kenner und die Spaßfraktion, welche Musik ganz und gar über die Achselhöhle ausschwitzen möchte. Herzstück vieler seiner Tracks sind Synthies vom anderen Stern, welche er mit peppigen Hip-Hop-Beats und geisterischen bis überkindlichen Gesangssamples unterlegt. Neben solch grotesker Märchenhaftigkeit geht es auch oft funky oder cool zu. Als Highlights bleiben vor allem das melancholische Sleepless feat. Jezzabell Doran, ein wiegenliedhaftes Stay CloseInsane feat. Moon Holiday als betörender Electro-Pop, das schwabbelig-wabernde More Than You Thought mit feinem Ethno-Sample sowie Star Eyes, welches ich den werten Lesern bereits vor ein paar Wochen dringlichst empfohlen habe, im Gedächtnis. Natürlich ist auch On Top feat. T.Shirt prima, auf The Line Of Best Fit wird es sehr trefflich als Trance-Hop charakterisiert. Diese Review scheint ohnehin um keine skurrile Genrebezeichnung verlegen, bezeichnet sie den Titel Sleepless doch als „twinkling Disneywave“ bezeichnet. Kicher, kicher! Doch welche Worte man auch benutzen mag, das Urteil kann eigentlich nur positiv ausfallen. Diese Electronica-Platte wird sehr viele Anhänger finden, gut so!

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Lauschrausch I: Flume

2013 ist die Zeit gekommen, Musik auch einmal ohne viele Worte zu empfehlen. Wir schreiben zwar lang und gern, können uns aber auch begeistert zurücklehnen und die Musik sprechen lassen. Daher heißt es ab jetzt öfter einmal: Lauschrausch!

Bis vor ein paar Tagen hatte ich noch nie von einem australischen Jungspund namens Flume, seines Zeichens Schmied vorzüglicher Beats, gehört. Ein Versäumnis! In seiner Heimat hat sich Flume bereits eine Fanbase erspielt, mit seinem gleichnamigen, auf dem Label Transgressive Records erschienen Debütalbum wird er nun wohl auch sehr schnell europäische Fans gewinnen. Star Eyes etwa ist ein entspannt und zugleich hip-hopig pumpernder, fein gesampleter und mit ordentlich RnB-Flair ausgestatteter Track, der herrlich gelöst im Ohr brummt. Also auf in den Lauschrausch!

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