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Wilde ungezähmte Elfen & Feen – Ein nicht nur audio – sondern auch visuelles Mixtape

Sommernachtstraum Elfenreigen

 

Ich hätte das Ganze auch Trotz-Mixtape nennen können. Den Widrigenkeiten zum Trotz, denn Pop ist natürlich Eskapismus in Reinstkultur, ganz im Besonderen der heißgeliebte Electro-Pop. Und überhaupt, Facebook erlaubt Hassposts, aber keine Nippel, auch hier braucht es dringend Eigensinn und eigensinnigen Feminismus. Zeit also, endlich wieder ein Mixtape zu kreieren, heute ohne Penis, dafür schöne und schön-pralle Brüste und die passende Musik dazu von selbsbewussten, trotzigen und eigensinnigen Brüsteträgerinnen. Auf das die wilden Feen und Elfen diese Welt, zumindest für einen kleinen Moment schöner machen.

 

 

Songs for Little People Illustratorin: Helen Stratton

Auf Spotify findet ihr den Fairies-Mix mit Ladytron, Goldfrapp, Björk, SPC ECO, Smoke Fairies, Chemical Brothers feat. Hope Sandoval und Massive Attacke feat. Hope Sandoval


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Release Gestöber 14 (The Maccabees, Ladytron, Damien Jurado)

Schnelllebigen Zeiten sind das. Das Ablaufdatum von Musik sinkt rapide. Was dieser Tage schon 2 Monate Veröffentlichung auf dem Buckel hat, wird nicht mal mehr ignoriert. Außer es gibt eine neue Single-Auskopplung oder ein aktuelles, vermeintlich künstlerisch wertvolles Video zu bestaunen. Dann wird bei prominenten Musikern ein Zirkus veranstaltet, der viel über das Marketing anno 2011 aussagt, jedoch wenig musikalischen Mehrwert bietet. Um dauernd im Gespräch zu bleiben, muss man entweder eine völlig abgedrehte Pop-Ikone mit überbordendem Talent zur Selbstdarstellung sein (Lady Gaga) oder aber die Kunst des Dissens perfektionieren (Liam Gallagher). Sonst wird ein Album bestenfalls einen Monat vor und einen Monat nach Erscheinungstermin beachtet. Vielleicht wird noch einmal ein wenig Staub von der Platte geblasen, wenn eine Tour in hiesigen Gefilden ansteht. Doch dann ist vorläufig Schicht im Schacht, bis ein neues Werk den selben Zyklus durchläuft. Eine Si­sy­phus­ar­beit!

Heute schauen wir uns zwei kommende und eine vergangene CD-Erscheinungen an. Weil sie gut sind. Und weil man über gute Werke auch Monate vor und erst recht nach Veröffentlichung noch wunderbar schwelgen wie schwadronieren darf und soll.

The Maccabees

Mein Zeitgefühl hat einen ordentlichen Knacks erhalten, als ich unlängst auf NME die Nachricht eines neuen Tracks von The Maccabees vernahm. NME sprach von einer Comeback-Single. Da runzelte sich meine Stirn arg. Hatte die Band nicht erst 2009 die sehr gute Platte Wall Of Arms mit dem noch besseren Lied Love You Better veröffentlicht? Um von einem Comeback zu sprechen, sollte eine Band doch in der Regel die Anstandsfrist von 5 Jahre der Trennung einhalten, mindestens jedoch einen handfesten Streit samt Aufmischung im Bandgefüge anbieten. The Maccabees melden sich jedenfalls zurück und werden ihr Album Given To The Wild im Januar 2012 veröffentlichen. Der erste Vorbote Pelican präsentiert sich als die Sorte Song, der die Puppen tanzen lässt. Man darf also zurecht großer Dinge harren.

Ladytron

Nur da wir Gravity The Seducer bislang nicht mit einer enthusiastischen Rezension bedacht haben, soll das keineswegs bedeuten, dass wir dem am 09.09.2011 veröffentlichten Album von Ladytron nicht begeistert gegenüber stehen. Weil das britische Quartett in Sachen Electro-Pop zu den in jeder Hinsicht begabtesten Vertretern zählt. Gravity The Seducer stellt dem Surrealen Glanz und Glorie eines exzellenten Retro-Sounds gegenüber, geht mit einer wahren Bilderflut schwanger. Schallt so hintergründig und unterschwellig wie Pop nur klingen kann, zugleich derart ätherisch wunderlich, wie man es in elektronischen Gefilden selten vernimmt.

Überwältigend empfinde ich die sireneske Kühle im düsteren Korsett von Ambulances. Einer dieser Tracks, der mich mit Synthies Frieden schließen lässt, der mir den Glauben schenkt, dass die 80er kein verlorenes, bis heute übel nachwirkendes Jahrzehnt bedeuten müssen. White Elephant schlafwandelt bizarr exotisch und orchestral verbrämt. Neben den atmosphärisch angelegten Tracks, zu denen ein eingängiges und kryptisches Mirage zählt, findet sich auch bereits erwähnter Pop-Faktor, mal schmissiger (Ace Of Hz), mitunter geradezu stupend wie etwa Moon Palace. Die schönste Zeile des Albums verbirgt sich im schwülen 90 Degrees: „I don’t know where you’ve been/ Out on the sand with medusa/ And not busy with fighting gravity, the seducer„.

Ladytron – Selections from ‚Gravity The Seducer‘ by nettwerkmusicgroup

Ladytron haben mit dem mittlerweile fünften Studioalbum Gravity The Seducer eine von A bis Z einnehmende, ästhetisch knisternde und stets packende Platte fabriziert, die gegenüber landläufigem Electro-Pop die besseren Hooklines und eine ausgetüfteltere musikalische Vision aufzubieten hat. Ein Pflichtalbum für jedermann, der beim Anblick von Synthies nicht Reißaus nimmt.

Damien Jurado

Gestern im Wartezimmer der Arztpraxis. Eine gestylte Endzwanzigerin betritt den Raum. Rote Strümpfe, ein pinkfarbener kurzer Rock, dazu eine kräftig grüne Jacke und ein blauer Schal. Nun halte ich es für vorbildlich, wenn jemand die eigene Farbenblindheit offensiv zur Schau stellt. Und ich zweifle auch keine Sekunde daran, dass die junge Dame durchaus Verehrer hat, die gewagte Farbkombinationen als liebenswerten Spleen erachten. Ähnliches gilt für die Musik. Sogar die irrwitzigste Musik findet ihre Anhänger. Warum auch nicht? Längst wird das schräg Anormale zur bestimmenden Normalität. Doch existieren auch Künstler, deren Lieder keine Marotten aufbieten. Deren virtuoses wie traditionelles Songwriting sich nicht als schiere Geschmackssache, sondern als nicht klein zu redende Kunst definiert. In diese Kategorie fällt Damien Jurado. Seine Platte Saint Bartlett war eines der Meisterwerke des Jahres 2010. Dieser Tage nun hat das Label Secretly Canadian das Nachfolgealbum Maraqopa für den 21.02.2012 angekündigt. Als einziger Wermutstropfen entpuppt sich der Umstand,  dass bei Veröffentlichungen dieses Labels  in deutschen Gefilden – im Vertrieb von Cargo – stets mit dem einen oder anderen Monat Verzögerung zu rechnen ist. Eine erste Kostprobe bietet der Track Nothing is the News. Nicht nur als Stream, sondern sogar als kostenloser Download erhältlich! Ein wirklich solider Vorgeschmack, ich fiebere dem Album bereits entgegen. Denn integre Singer-Songwriter von diesem Schlage sind ein Geschenk des Himmels.

„Nothing is the News“ by Damien Jurado by DOJAGSC

SomeVapourTrails

Stippvisite 24/07/11

Es gibt Tage, an denen ich das Internet verwünsche. Weil sich viele Leute klugscheißernd auf Nachrichten stürzen und ihre beschränkte, eitle Sicht der Dinge ungefragt ausplappern. Wundern wir uns wirklich, dass Stars vor die Hunde gehen, wenn eine unbarmherzige Presse jeden prominenten Fauxpas ins gierige Maul der Öffentlichkeit stopft. Freilich, es liegt in der Selbstverantwortung des Einzelnen, ein erfülltes Leben zu führen. Aus dieser Verpflichtung kann sich niemand stehlen, aber man muss VIPs die Bürde nicht zusätzlich beschweren, indem man ihr Privatleben durch den Kakao ungezählter Kameras zieht. Wir haben den Blick zu senken verlernt, sobald ein Star Spielball des Boulevards wird. Stattdessen erachten wir die übertriebene Selbstdarstellung Prominenter als erheiternde Begleiterscheinung des Erfolgs. Amy Winehouse ist tot und Twitteranten seufzen, besserwissern oder geben die Betroffenheit in Person. Tragödien sind eben die Würze unserer Existenz, solange sie uns nicht selbst widerfahren. Das Leben freilich, es schlendert weiter. Lässt nur diese tolle Stimme zurück. Sehen wir uns auch heute wieder nach guter Musik um, blicken wir vorwärts, um das Unglück von gestern zu vergessen.

Vorfreutipp:

Doch einige Bands bringen unsere Herzen zum Zwitschern, aber nur wenige lassen es dauernhaft tirilieren. Ladytron beispielsweise enthusiasmieren die werte Co-Bloggerin gern und gerner. Sie befindet sich in der privilegierten Lage, das neue Album Gravity The Seducer bereits rauf und runter hören zu dürfen. Ich für meinen Teil räume im konkreten Falle ein, dass der von mir selten geliebte Electropop durchaus seine schönen (Retro-)Seiten präsentiert. Die neue Scheibe wird sich am 09.09.11 in gut sortierten Regalen finden. Ein erstes prickelndes Techtelmechtel erlauben drei vorab zu erlauschende Tracks. Ambulances beispielsweise schafft es beinahe, mich mit den Achtzigern zu versöhnen.

Ladytron – Selections from ‚Gravity The Seducer‘ by nettwerkmusicgroup

Entdeckertipp:

Vermutlich hat es sich bereits im gesamten Blogger-Dorf herumgesprochen – doch verirrte sich die Stille Post erst jetzt an mein Ohr. Lana Del Rey heißt die neueste Entdeckung, die mir Julian von Die Kopfhoerer zugeraunt hat. Die werte Sängerin ist die personifizierte verführerische Traurigkeit. Wer den Clip zu ihrer Ballade Video Games gesehen hat, wird davon Zeugnis geben. Der für Herbst angekündigte, vier Titel umfassende EP darf mit verweinten Augen entgegen geschmachtet werden. Die von der Sängerin gewählte Genre-Bezeichnung Hollywood Sad Core spricht für sich, ist beileibe keine Übertreibung.

Albumtipp:

Photo Credit: Cory Smith

Wir haben bereits vor gut einem Jahr über die aus London stammende Formation Still Corners beifällige Worte verloren. Ob diese das renommierte Label Sub Pop veranlasst haben, Still Corners unter ihre Fittiche zu nehmen, das entzieht sich allerdings unserer Kenntnis. Jedenfalls freuen wir uns auf die am 14.10.11 erscheinende Platte Creatures of an Hour. Sängerin Tessa Murray besäuselt die erste Single Cuckoo absolut famos. (via Coast Is Clear mit Dank für die Gedächtnisstütze)

Hier gibt es Cuckoo gegen E-Mail-Registrierung kostenlos:

Labeltipp:

Asthmatic Kitty Records fällt zweifelsohne in die Kategorie der kleinen wie feinen Labels, welche man guten Gewissens im Auge behalten sollte. Zwei neue Veröffentlichung stehen im Herbst an: Roberts & Lord mit Eponymous sowie My Brightest Diamond, das Projekt der sehr geschätzten Singer-Songwriterin Shara Worden, mit All Things Will Unwind. Während Roberts & Lord den Vorboten windmill voll eingängiger Schrägheit präsentieren und damit Neugier wecken, bietet My Brightest Diamond mit Reaching Through to the Other Side einen Song auf, der Schönheit und Angestrengtheit kombiniert. Ein Lied, welches mich als Hörer lockt, um mir prompt die kalte Schulter zu zeigen.

Roberts & Lord, „windmill“ by asthmatickitty

Reaching Through to the Other Side by My Brightest Diamond

Den kostenlosen Download dieses Songs gibt es auf MAGNET Magazine.

Das soll es für heute auch wieder gewesen sein. Demnächst natürlich wieder mehr.

SomeVapourTrails

Prelistening: Ladytron: „White Elephants“

 

Vorhin sprach ich schon davon, jetzt ist es endlich da. Klingt wie schon erwähnt sehr nach Abba, was aus meiner Sicht der Qualität mitnichten Abbruch tut. Zu den Schweden hab ich schon manch schönen Abend vertanzt und auch White Elephants läßt mich ähnlich wie Mobys The Day abheben und in Gedanken um die Sterne schwirren.

Weniger Wut und Aggresion als beim kongenialen Destroy Everything You Touch, säuselnder als Ghosts White Elephants schleicht sich subtiler ran und offenbart die Abgründigkeit erst bei genauerem Hinhören. Nicht fehlten sollten auch gewisse Sprachkenntnisse. White Elephant ist im Englischen die Beizeichnung für einen Besitzt, dessen Unterhalt einen ruinieren kann oder eine Sache, die mehr Ärger bringt als Nutzen. Legendär ist die Geschichte des Mannes der ruiniert wurde, da ihm der König von Siam die Verantwortung für einen weißen Elefanten übertrug. Mark Twain widmete dieser Anekdote die Erzählung Der gestohlene weiße Elefant.

Die Single ist Vorbote des am 9. September erscheinenden Albums Gravity The Seducer. Der Albumtitel bezieht sich auf eine Songzeile von 90 Degrees. Das neue Album soll laut Pressetext „ätherischer und melodiöser, ein Hauch abstrakter an einigen Stellen als zuvor, Barock n’ Roll“ werden.
Als Co-Produzent fungierte Barny Barnicott (Artic Monkeys, Kasabian, Editors) Die Band, verspricht man uns weiter: „wollte für Gravity The Seducer einen erhabenen Sound mit barocken Elementen. Fans können sich auf verträumte, romantische, wunderschöne und üppige neue Stücke freuen.“ Ich geb zu: Ich freu mich, bin ja auch Fan von Ladytron. Kasabians und Editors stehen auch ganz oben auf meiner Lieblingsliste nur wer diese Artic Monkeys sind, hab ich schon wieder vergessen.

Hier erstmal im Stream: White Elephants

Ladytron – White Elephant by nettwerkmusicgroup

Gravity the Seducer

Tracklist:

01 White Elephant
02 Mirage
03 White Gold
04 Ace of Hz
05 Ritual
06 Moon Palace
07 Altitude Blues
08 Ambulances
09 Melting Ice
10 Transparent Days
11 90 Degrees
12 Aces High

DifferentStars

Neues Florence + the Machine Album kommt übern Zebrastreifen

 

Juhu! Ich warte dringend auf das neue Florence + the Machines Album, ebenso wie auf das neue Paolo Nutini Album und nicht zu vergessen Metric sind auch überfällig. Alle drei haben mich 2009 total umgehauen, kleiner Rückblick gefällig? Hier geht’s lang. Nun denn, 2011 wird’s auf jeden Fall das Nachfolgealbum zu Lungs geben. Auch wenn wir sonst keine solchen News und Pressemeldungen  posten, diese ist die Ausnahme der Regel. 😉

 

We’ve started recording the new record, excitingly, at the famous Abbey Road Studios. Haven’t quite managed to get our pictures taken on that legendary zebra crossing yet, but we do spend a lot of time looking over at other people’s attempts. Lying down in the middle of it seems to be popular, weirdly. Bit dangerous if you ask me.

Quelle: Florence + the Machine Blog

Nicht vergessen hab ich, dass Ladytron, meine Lieblings-Electro-Pop-Band, eine neue Single am Start hat. White Elephant klingt sehr nach Abba und läuft bei mir schon rauf und runter. Leider gibt’s online bisher nur geleakte Versionen auf Youtube und Co. Die Band werkelt noch am Video. Daher noch kein Extra-Jubel-Post von mir. Im Herbst wird dann das neue Ladytron-Album Gravity The Seducer auf Nettwerk veröffentlicht werden. Also noch mehr Grund für Vorfreude.

 

Ich verbleibe mit

Dog days are over

DifferentStars

DifferentStars Lieblingslieder 2009

Doves – Kingdom Of Rust

White Lies – To Lose My Life

Ladytron – Tomorrow

Soulsavers – You Will Miss Me When I Burn

Hope Sandoval & the Warm Inventions – Trouble

Röyksopp Feat Robyn – The Girl And The Robot

The Girl And The Robot from Röyksopp on Vimeo.

Great Lake Swimmers – Everything Is Moving So Fast

The Sons – Welcome Home Again

Placebo – Kings of Medicine

Manic Street Preachers – William’s Last Words
(leider kein gutes Video gefunden)

The Alexandria Quartet – Goodbye, Future Boy
The Alexandria Quartet – live @ Magnet Club Berlin

DifferentStars | MySpace Video

Alessi’s Ark – Magic Weather

Papercuts – John Brown

Kasabian – Fire

Kasabian – Fire from Kasabian on Vimeo.

Paolo Nutini – Candy

Paolo Nutini – Candy from Nikke Osterback on Vimeo.

Metric – Help I’m Alive

Florence + the Machine – You’ve Got the Love

Die Liste ist zugegeben so durcheinander wie auch mein Musikgeschmack, ganz bewusst keine Top Ten, denn wie lieb ich ein Lied gerade habe, hängt auch immer von meiner momentanen Laune ab. Wobei die Doves mit Kingdom Of Rust und die Soulsavers mit You Will Miss Me When I Burn ganz besondere Meisterwerke geschaffen haben und Hope Sandoval schwebt eh über allem. Und jetzt nicht ankommen und klugscheißen, dass Soulsavers Lied sei nur ein Cover, ist mir bekannt…

Fast vergessen, also last but not least:

Timo Breker – Julia da es kein gutes Video gibt, hier stattdessen: Ocean Song

DifferentStars

Herz_mit_Pfeil

Gespenstischer Frühling

Ladytron – Ghosts

via Pitchfork TV

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more about „Gespenstischer Frühling„, posted with vodpod

In the first days of the spring time
made you up and split from one thousand enemies
made a trail of, of a thousand tears
made you a prisoner inside your own secrecy

There’s a ghost in me
who wants to say „I’m sorry“
Doesn’t mean I’m sorry

Während GEMA-Chef Heker sich darüber beklagt, dass auf YouTube noch keine gespenstische Leere gähnt – und die bunten Videoclips in Überfülle dort durchs Netz flimmern, nehme ich als Web-Nomandin, die Situation zum Anlass die fruchtbareren Oasen abzugrasen.

Frühling klingt nach Lieblichkeit und Süße – aber auch hier lauern die Gespenster der dunklen Seelentiefe. Grandiose Lyrics, die einfach mal gewürdigt werden müssen.

Und nein – es tut mir nicht leid. Auch, oder gerade dass, ich Youtube nicht vermissen werde.

DifferentStars