Bundesvision Song Contest 2010 – Eine unselige Veranstaltung

Einmal noch will ich mich mit dem BuViSoCo auseinandersetzen, ehe wieder mehr Indie und Internationalität durch den Blog weht. Den Bundesvision Song Contest 2010 zierten ein paar wirkliche gute Acts, denen jedoch mehrheitlich hintere Plätze zugewiesen wurden. Das schreit geradezu nach einer Analyse der Ereignisse – und einer Überprüfung meiner Prognose.

Platz 16 – Niedersachsen: Zäumen wir das Pferd von hinten auf. Dass Bernd Begemann und Dirk Darmstaedter mit dem mittelmäßigen Rockabilly-Track So geht das jede Nacht keine Bäume ausreißen, dies war so klar wie Kloßbrühe. Dennoch hätte ich erwartet, dass die treue kleine Fangemeinde der beiden Künstler die völlige Blamage zu verhindern trachtet. Wenn der gestrige Abend etwas lehrt, dann dass auch nicht im Mainstream verankerte, aber keineswegs unbekannte Namen letztlich nur Schall und Rauch sind.

Platz 15 – Saarland: Ich hatte wirklich kein gutes Gefühl hinsichtlich Mikroboy. Nichts ist umsonst gehört zweifelsohne nicht zu den Highlight ihres songwriterischen Schaffens. Da bietet die bereits 2009 veröffentlichte Scheibe Nennt es, wie Ihr wollt. ganz andere Kaliber auf. Unter diesem Aspekt war leider nie mit einem Platz unter den Top 10 zu rechnen. Auch hier lag ich mit meiner Prognose nicht wirklich falsch.

Platz 14 – Rheinland-Pfalz: Jugendlich flotter, ungestümer Indie-Rock wurde bei diesem Bewerb gnadenlos abgestraft. Dass nicht einmal ein lupenrein fabrizierter Titel wie Sommerdiebe Gefallen fand, durften Auletta am eigenen Leib erfahren. Sorry, aber unter die besten Zehn hätten sie es nach qualitativen Maßstäben schaffen müssen.

Platz 13 – Hessen: Inmitten des an Genres armen Contests haben Oceana feat. Leon Taylor souligen Retro-Pop ertönen lassen. Oceana versprüht zudem auch noch Charisma. Bei Far Away ist von A-Z  alles stimmig. Kein Song für die Musikhistorie, aber er wurmt angenehm im Ohr. Vielleicht haben Anhänger solcher Klänge den Abend in sicherer Entfernung des Fernsehgeräts gebracht, eine bessere Erklärung für das ungerechtfertige Resultat habe ich nicht zu bieten. Meine hellseherischen Fähigkeiten haben in besagtem Fall freilich völlig versagt.

Platz 12 – Sachsen: Krudem Humor bin ich aufgeschlossen. Im Vertrauen darauf, dass ein Witz nicht so platt sein muss, dass ihn selbst ein Mario Barth barsch von sich weist, hielt ich eine einstellige Platzierung für die Blockflöte des Todes für realistisch. Alles wird teurer mit dem Plädoyer für Fairtrade-Koks hat als Parodie auf das gegenwärtig grassierende, bürgerliche Bewusstsein für fairen Handel, dem sich weder die Lebensmittelindustrie noch die Bekleidungsbranche dauerhaft verschließen mag, leider wenig Gegenliebe gefunden. Schade, aber ProSieben war noch selten ein Ort, wo man mit dergestalten Spitzen Erfolg hat.

Platz 11 – Bremen: Die kleinstadthelden lieferten mit Osterholz-Scharmbeck ein ordentliches, rockiges Album, aber mit Indie Boys war nichts, absolut gar nichts zu gewinnen.  Dazu musste man kein Prophet sein.

Platz 10 – Mecklenburg-Vorpommern: Was Sebastian Hämer mit dem in jeder Hinsicht unauffälligen Is‘ schon ok ins Mittelfeld gespült hat, bleibt ein veritables Rätsel. Vielleicht wurde die Biederheit des Songs honoriert. Stefan Raab würde wohl sagen: Man weiß es nicht.

Platz 9 – Baden-Württemberg: Bakkushan treten immer auf das Gaspedal. Da bildet natürlich Springwut keine Ausnahme. Auch weil derartige Power zu speziell für die ganz breite Masse scheint, war mit solch einem Platz zu rechnen. Sehr solide.

Platz 8 – Hamburg: Natürlich, Selig wirkten indigniert, anscheinend haben sie die anfänglichen Tonprobleme aus dem Konzept gebracht. Aber Von Ewigkeit zu Ewigkeit besitzt soviel Klasse, dass auch eine schwache Performance das Abschneiden nie und nimmer erklärt. Sind Selig und deren Fans zu alt oder zu abgeklärt, um solch einem Wettbewerb den nötigen Enthusiasmus entgegenzubringen? Eine unselige Geschichte.

Platz 7 – Schleswig-Holstein: Eine positive Überraschung des Abends war das nicht überragende Abschneiden von Stanfour. Band und Song Sail On wirken viel zu glatt. Vielleicht habe ich die Popularität in Teenager-Kreisen überschätzt.

Platz 6 – Thüringen: In meiner Vorhersage bildeten Norman Sinn & Ryo das Schlusslicht. Zu vergessenswerte war die dargebotene Fahrstuhlmusik, zu uncharismatisch die Protagonisten. Was im konkreten Fall zum Achtungserfolg von Planlos führte, vermag ich mir trotz Haareraufens  nach wie vor nicht zu erklären.

Platz 5 – Brandenburg: Zugegeben, ich mochte Du, Es und Ich von der allerersten Sekunde nicht leiden. Das Gezeichnete Ich wirkt auf mich ebenso wenig einnehmend. Aber es war die Veranstaltung, in der man mit dem Griff in den Schmalztopf nichts verkehrt machte.

Platz 4 – Bayern: Blumentopf ziert ein Schönheitsfehler: Sie können nicht rappen. Diesen Makel teilen sie mit mir, aber ich malträtiere mit meinen Versuchen auch nicht die Masse. Dabei wären die Texte völlig in Ordnung, aber der Vortrag nervt – gewaltig. So aufgesetzt locker, dass es schmerzt. SoLaLa schlug sich mehr als ordentlich. Habe ich unterschätzt, wie sehr besonders bestenfalls durchschnittlicher Rap im Mainstream-Geschmack angekommen scheint?

Platz 3 – Berlin: Ich + Ich zählten zu den Favoriten, aber mit dem Ethno-Gedudel Yasmine wachsen eben keine Bäume in den Himmel. Die treue Fanbase verzeihte den Murks ohne zu murren und votierte kräftig mit.

Platz 2 – Sachsen-Anhalt: Klar, Silly sind Kult. Aber Alles Rot befördert die enttäuschte Wut einer Frau, die wegen einer Jüngeren verlassen wurde. Damit punktet man eigentlich nicht in der jugendlichen Zielgruppe des Senders. Umso erfreulicher das Resultat. Ein Spitzenlied erlangt ein Spitzenresultat. Der Lichtblick des Votings.

Platz 1 – Nordrhein-Westfalen: Unheilig – der unselige wie erwartete Gewinner. Zugegeben ich attestiere dem sogenannten Grafen, dass er sympathisch über den Bildschirm wischt. Dies mag einen Teil der Popularität definieren. Aber Unter deiner Flagge zählt zur Kategorie einer pathetischen Schlagerherrlichkeit, die zwar aufgepeppt, aber dennoch sowohl musikalisch als auch textlich diejenigen Geschmäcker bedient, welche eigentlich keine sind.

Eine kleine Randnotiz: Sieht man sich die Labels an, deren Künstler beim Bundesvision Song Contest an den Start gingen, merkt man rasch, dass Universal hier einen überwältigenden Sieg davon tragen konnte. Die Vertreter kleinerer Labels landeten ohne Ausnahme auf den hinteren Plätzen. Es sind halt noch immer die Riesen unter den Plattenfirmen, die den Geschmack der breiten Masse bestens bedienen.

SomeVapourTrails

Bundesvision Song Contest 2010 – Die Prognose

Link: SomeVapourTrails bloggt LIVE zum BuViSoCo

Zur Ursachenforschung, warum der Abend so verlief, wie er verlief, sofern dies nicht bloß der bösscherzige Traum eines geschmacksresistenten Musikgottes war, zu den Gründen findet man unter folgendem Link Erklärungsversuche.

Heute mal Klartext. Welcher Song rockt, welcher Titel floppt. Ich hab mich an eine Prognose für den Bundesvision Song Contest 2010 gewagt. Wie richtig ich mit meiner Einschätzung liege, kann man 01.10. auch in Echtzeit auf diesem Blog nachlesen, wenn ich mich ans Live-Blogging wage. Schaut vorbei…

Baden-WürttembergBakkushan – “Springwut”

Energetisch wie man es von der Band erwarten kann und darf. Eine wirklich gute Nummer.

Prognose: Platz 7

Persönliche Wertung: 7 von 10 Punkten

BayernBlumentopf – “SoLaLa”

Blumentopf gehören zu den großen Missverständnissen der deutschen Hip-Hop-Szene, hätte ich ihren Flow, würde ich an Verstopfung leiden.

Prognose: Platz 13

Persönliche Wertung: 4 von 10 Punkten

BerlinIch + Ich – “Yasmine”

Hier geht es zur Live-Präsentation des Lieds bei TV total.

Ich + Ich stehen für erfolgsverwöhnten, eingängig wie intelligenten Pop, da können die Kritiker sich noch so sehr wie Rumpelstilzchen aufregen und gegenteiliges verkünden. Dieses Lied gehört jedoch in die Kategorie Ausschuss. Aber die breite Fanbase wird dennoch kräftig votieren.

Prognose: Platz 2

Persönliche Wertung: 5 von 10 Punkten

BrandenburgDas Gezeichnete Ich – “Du, Es und Ich”


Das Gezeichnete Ich – Du, Es Und Ich – MyVideo

Ziemlich nerviger, säuselnder Herzschmerz-Pop ohne Erbarmen.

Prognose: Platz 11

Persönliche Wertung: 3 von 10 Punkten

Bremenkleinstadthelden – “Indie Boys”

Das schlechteste Lied des neuen Albums Osterholz-Scharmbeck ausgerechnet beim BuViSoCo zu präsentieren – keine gute Wahl. Mit dem Titel Winter im Juli wäre eine weit bessere Platzierung möglich gewesen.

Prognose: Platz 10

Persönliche Wertung: 4 von 10 Punkten

HamburgSelig – “Von Ewigkeit zu Ewigkeit”


Selig — Von Ewigkeit zu Ewigkeit – MyVideo

Die unterschätzteste deutsche Rockgruppe steuert einen in jeder Hinsicht absolut edlen Song zum Wettbewerb bei. Die Lyrics geraten zu einer wundervollen Absichtserklärung, selten habe ich ein ähnlich kräftiges Liebeslied gehört.

Prognose: Platz 4

Persönliche Wertung: 10 von 10 Punkten

HessenOceana & Leon Taylor – “Far Away”

Fein-souliger Retro-Pop, ein sauber produzierter Track. Eine gelungene Überraschung, die die übrige Teilnehmerliste auch stilistisch bereichert.

Prognose: Platz 8

Persönliche Wertung: 7 von 10 Punkten
Mecklenburg-VorpommernSebastian Hämer – “Is‘ schon ok”

Hier geht es zur Live-Präsentation des Lieds bei TV total.

Ein absoluter 08/15-Song, nicht brechreizverursachend, aber nicht wirklich gut. Derart gewöhnlich, dass einem die Worte für Lob oder Kritik fehlen. Hämer kann es aber besser.

Prognose: Platz 14

Persönliche Wertung: 4 von 10 Punkten

NiedersachsenBernd Begemann & Dirk Darmstaedter – “So geht das jede Nacht”

Rockabilly ist ein Minderheitenprogramm in Deutschland, die werten Herren liefern keinen triftigen Grund, warum sich dies ändern sollte.

Prognose: Vorletzter Platz

Persönliche Wertung: 5 von 10 Punkten

NRWUnheilig – “Unter Deiner Flagge”


Unheilig — Unter Deiner Flagge – MyVideo

Das Getue um den Grafen ist albern, musikalisch und textlich hingegen hat der Song immerhin Schlager-Niveau.

Prognose: Unverdienter Sieger

Persönliche Wertung: 2 von 10 Punkten

Rheinland-PfalzAuletta – “Sommerdiebe”


Auletta — Sommerdiebe – MyVideo

Ein flotter, mit launigem Kehrreim versehener Indie-Rock-Track. Alles im grünen Bereich.

Prognose: Platz 9

Persönliche Wertung: 7 von 10 Punkten

SaarlandMikroboy – “Nichts ist umsonst”

Mikroboy sind wesentlich klüger – musikalisch wie textlich – als die meisten vergleichbaren Acts. Leider stellen sie es bei diesem eher sperrigen Titel nicht zwingend unter Beweis.

Prognose: Platz 12

Persönliche Wertung: 7 von 10 Punkten

Sachsen-AnhaltSilly – “Alles Rot”

ALLES ROT I from sillychannel on Vimeo.

Zusammen mit Seligs Von Ewigkeit zu Ewigkeit das beste Lied der Veranstaltung. Thematisch jedoch für die Zielgruppe des BuViSoCo denkbar ungeeignet. Wie soll man Teenies die Bitterkeit einer verlassenen Frau erklären, deren Mann seine zweite Jugend mit einer Kindsfrau erleben will. Das schert sie – verständlicherweise – einen Dreck.

Prognose: Platz 5 und damit völlig unterbewertet.

Persönliche Wertung: 10 von 10 Punkten

SachsenBlockflöte des Todes – “Alles Wird Teurer” (Details)


Blockflöte des Todes-Alles Wird Teurer (BuViSoCo Sachsen)
Hochgeladen von Revolver_Promotion. – Sieh mehr Musikvideos, in HD!

Eine morbid-satirische Ballade, die Fairtrade-Koks zum neuen Schick erklärt. Tolle Idee, genial umgesetzt. Und für nen Lacher „Hihi, der Heini hat Koks gesagt“ auch bei weniger subtilen Gemütern gut.

Prognose: Ein Achtungserfolg erscheint möglich. Platz 6 wäre famos.

Persönliche Wertung: 9 von 10 Punkten

Schleswig-HolsteinStanfour – “Sail On”


Stanfour — Sail On – MyVideo

Ein Track, den man so oder sogar besser bereits ungezählte Male gehört hat. Für mehr als feuchte Teenager-Träume taugt die Band wohl kaum.

Prognose: Ein geschmacksbefreiter Platz 3

Persönliche Wertung: 2 von 10 Punkten

ThüringenNorman Sinn & Ryo – “Planlos”

Nun ja, das Lied ist so sehr um beliebige Gefälligkeit bemüht, dass es noch während des Hörens aus dem Ohr flutscht.

Prognose: Letzter Platz

Persönliche Wertung: 4 von 10 Punkten

SomeVapourTrails

Mikroboy, nicht einfach nur der x-te Indie-Act

Deutscher Indie-Pop mit Gitarre und Electro-Schnickschnack – das sind kurz und knackig formuliert Mikroboy, die sich beim Bundesvision Song Contest 2010 für das Saarland den Arsch aufreißen wollen. Warum diese deftige Ausdrucksweise? Einfach deshalb, weil sie sich mehr abstrampeln werden müssen als jeder Radfahrer bei der Tour de France. Der Grund liegt in einem für solch einen Bewerb suboptimalen Lied. Nichts ist umsonst ist kein übler Track, aber wahrlich kein Titel, welches dem Hörer beim ersten Erlauschen die Knie schlottern lässt. Dazu fehlt ein Refrain, den man auch eine Stunde später noch aus dem Stegreif nachsingen kann.

Foto Credit: Mikroboy/wikimedia commons/cc by-sa

Auf dem bereits 2009 veröffentlichten Album Nennt es, wie Ihr wollt. finden sich einige wirklich gute Songs, die selbst einem abseits der Charts unbedarftem Fernsehpublikum Vergnügen bereiten können. Pre oder Prost wäre als Beispiel zu nennen – oder auch Du, nicht wir!, das textlich geradezu prädestiniert für solch ein Ereignis scheint. Beides tolle Lieder, die verdeutlichen, warum Mastermind Michi Ludes mit Mikroboy nicht einfach nur den x-ten Indie-Act darstellt, der dem großen Erfolg hinterherlechzt.

Aber kommen wir zurück zu Nichts ist umsonst. Musikalisch bietet es einen angenehmen Gitarrensound mit den charakteristischen Electro-Elementen, aber da es an einem erkennbaren Refrain mangelt, die Worte Nichts ist umsonst im gesamten Lied kein einziges Mal auftauchen – ein bei einem Contest nicht zu unterschätzender Nachteil,  erwarte ich keine vordere Platzierung.  Schade den Lyrics wie „Und je größer unsre Herzen, desto größer auch die Schmerzen. Doch es war jede Träne wert.“ sind so kompakt wie schön. Sogar wenn dieser Titel wohl nur die hartgesottenen Fans der Band zur Teilnahme am Voting animieren wird, sei musikalischen Feingeister das ohne Frage gelungene Album ins Gedächtnis gerufen. Wer eine sympathische, gute Band, die außerdem noch ihr Handwerk versteht, unterstützen will, dem liefert Nennt es, wie Ihr wollt. ausreichend Gründe, dennoch zielstrebig zum Hörer zu greifen. Alternativ dazu könnte man sich auch einfach die CD kaufen und beim Bundesvision Song Contest für irgendein anderes Bundesland stimmen. Damit würden Mikroboy sicher ebenfalls gut leben können…

Die Single Nichts ist umsonst (inklusive Poster) erscheint am 24.09. auf Ministry of Sound.

Konzerttermine:

Links:

Offizielle Webseite

MySpace-Auftritt

SomeVapourTrails

Bundesvision Song Contest 2010 – Die Teilnehmer

Zur Ursachenforschung, warum der Abend so verlief, wie er verlief, sofern dies nicht bloß der bösscherzige Traum eines geschmacksresistenten Musikgottes war, zu den Gründen findet man unter folgendem Link Erklärungsversuche.

Link: SomeVapourTrails bloggt LIVE zum BuViSoCo

Zu den Musikclips und zum Erfolgsaussichten der Teilnehmer geht es hier.

Nun also wurde fast en passant im Trubel der Nachwehen des Eurovision Song Contest bekannt gegeben, wer sich beim Bundesvision Song Contest 2010 am 01. Oktober 2010 in Berlin miteinander messen darf. Man kann Stefan Raab durchaus wieder dazu gratulieren, sowohl hochbekannte Top-Stars als auch junge und sehr aufstrebende Bands unter einen Hut zu bringen. Dieser Mix mutet vielversprechend an. Nach dem virtuosen Peter Fox, der den Contest 2009 souverän gewonnen hat, darf man auch dieses Jahr von einem würdigen Sieger ausgehen. Besonders freut uns, dass es auch einige Acts gibt (zum Beispiel auch Blockflöte des Todes) gibt, die noch abseits der großen Bühnen tingeln, aber ein breiteres Publikum nicht nur verdienen, nein auch zufriedenstellen können. Und dass es Bakkushan bereits geschafft haben, ist verdienter Lohn für wirklich quirlige Musik. Die Liste jedenfalls erscheint mir bunt.  Meinen Lieblingen Selig drücke ich natürlich besonders die Daumen. Wir jedenfalls werden in Vorfreude auf einen feinen Abend am 01. Oktober den einen oder anderen Künstler sicher noch genauer unter die Lupe nehmen.

Baden-WürttembergBakkushan – „Springwut“
BayernBlumentopf – „SoLaLa“
BerlinIch + Ich – „Yasmine“
BrandenburgDas Gezeichnete Ich – „Du, Es und Ich“ (Details)
Bremenkleinstadthelden – „Indie Boys“ (Details)
HamburgSelig – „Von Ewigkeit zu Ewigkeit“
HessenOceana & Leon – „Far Away“ (Details)
Mecklenburg-VorpommernSebastian Hämer – „Is´ schon ok“
NiedersachsenBernd Begemann & Dirk Darmstaedter – „So geht das jede Nacht“
NRWUnheilig – „Unter Deiner Flagge“
Rheinland-PfalzAuletta – „Sommerdiebe“ (Details)
SaarlandMikroboy – „Nichts Ist Umsonst“ (Details)
Sachsen-AnhaltSilly – „Alles Rot“
SachsenBlockflöte des Todes – „Alles Wird Teurer“ (Details)
Schleswig-HolsteinStanfour – „Sail On“
ThüringenNorman Sinn & Ryo – „Planlos“

Link:

Teilnehmerliste auf tvtotal.prosieben.de

SomeVapourTrails