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Sneak Peek: Adventskalender/ Advent Calendar

Starting December 1st: Der klingende Avendventskalender – One free (and legal) Christmas song each day from Dec. 1st – Dec. 24th.

This year all new: The English/German version. What better way for a dedicated Indie musicblog to celebrate the Christmas spirit, indeed. Don’t listen to those who tell you that’s not 100% accurate… It’s just certain members of Lie In The Sound who preferred to spend Christmas like this:

Wie oben erwähnt, gibt’s in diesem Jahr eine Neuerung und wir werden unseren Klingenden Adventskalender zweisprachig gestalten. Wie es sich für einen Adventskalender gehört, starten wir am ersten Dezember, bis dahin träum ich noch ein bisschen vom Weihnachtsfest am Strand.

DifferentStars

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Last years’s advent calendar, some of the song are still available.

Der Klingende Adventskalender 2009:

KlingenderAdventskalender

Und wenn ihr das Türchen klickt, dann geht es auf!

Zu den Türchen des Vorjahres geht es unten, manche der Mp3s waren nur für einen begrenzten Zeitraum verfügbar, andere stehen immer noch zur Abholung bereit.

Türchen 1: Helgi Hrafn Jónsson – Jólalag

Türchen 2: Sofia Talvik – Carol(s) For The Lonely

Türchen 3: Parker Lewis – X-Mas Carol, NYC

Türchen 4: Purse Snatchers – Christmas Lights

Türchen 5: Golau Glau – Foulstide

Türchen 6: Kill It Kid – Just Like Christmas

Türchen 7: The Autumn Apples – “Christmas in mono”

Türchen 8: Bifrost Arts – Joy Joy!!! (Feat. Devon Sproule And Paul Curreri)

Türchen 9: Karol Schwarz All Stars – Simple Happy Song For Christmas

Türchen 10: The Joy Formidable – My Beerdrunk Soul is Sadder than a Hundred Dead Christmas Trees

Türchen 11: Tori Amos – A Silent Night With You

Türchen 12: The Temple Cloud Country Club – Because The Night Is So Perfectly Full

Türchen 13: Burning Hank – Oh Joseph

Türchen 14: Blondie – We Three Kings

Türchen 15: Cardiac Move – This Could Be

Türchen 16: Laura Vane & the Vipertones – Christmas Day With Me

Türchen 17: Alternative Rock Christmas Songs

Türchen 18: meb – La Neige

Türchen 19: Kate & After – Snow Angel

Türchen 20: She Tells Lies – Love Resigned (Under The Mistletoe)

Türchen 21: My Little Pony – The Closest I Can Get

Türchen 22: Dexy feat. Bree Wright – Santa Claus Left for the City

Türchen 23: Collette Savard – I’m So Cold

Türchen 24: Weihnachtsgeschenke

Die großen Nullen – Singer-Songwriter deluxe

Die vergangene Dekade ist noch lange kein gestriger Schnee. Viele Musiker werden uns auch in den folgenden Jahren begleiten, manche als lästige Anhängsel – doch will ich nicht immer von den Fleet Foxes sprechen – und einige als Konstanten, die unseren Gefühls- und Gedankenkosmos in schönste Schwingungen versetzen. Doch wer waren die kleinen und großen musikalischen Helden der letzten zehn Jahre? Wir wagen eine rein subjektive Aufzählung – und widmen uns den Singer-Songwritern.

Foto: Nasrul Ekram

Ane Brun: Unter den zahllosen skandinavischen Vertretern niveauvoller Liedschmiederei ragt die Eindringlichkeit Bruns hervor. Nie zu sperrig, immer fokussiert und mit einem untadelig ergreifenden Vortrag gesegnet, vermochte noch jedes ihrer Alben zu zünden.

Anspieltipps: Rubber & Soul, The Fight Song

(Eine wundervolle Cover-Version von True Colors erschien dieses Jahr auf Daytrotter. Mehr dazu an dieser Stelle.)

Mark Kozelek: Ob als Solo-Performer oder als Mastermind von Sun Kil Moon, der entrückt wirkende Gesang paart sich mit überragender Erzählkunst. Die menschliche Seite eines Mörders in Worte zu fassen, wie es beim gänsehäuternen Lied Glenn Tipton der Fall ist, zeugt von Finesse. Einer der absolut besten Vertreter seiner Zunft.

Anspieltipps: Lost Verses, Walk All Over You

Tom Waits: Auch in den 2000ern war der Poet der Gosse über jegliches Klischee erhaben. Tief verwurzelt in den amerikanischen Mythen erschafft er mit jedem Album ein bedeutungsschweres, musikalisch anspruchsvolles und präzises Abbild gesellschaftlicher Wirklichkeiten.

Anspieltipps: Road To Peace (Download von Label-Seite), Hoist That Rag, Day After Tomorrow

(Hier haben wir weitere legale und kostenlose Downloads von der aktuellen Platte parat.)

Jason Molina: Ob unter dem Namen Magnolia Electric Co. oder Songs: Ohia, dieser Musiker hat ein Händchen für tolle Melodien und rustikalen Vortrag. Nach wie vor völlig unterschätzt.

Anspieltipps: The Dark Don’t Hide, Josephine (beide auf der offiziellen Homepage als kostenlose Downloads erhältlich)

(Über eine famose Daytrotter-Session haben wir bereits berichtet.)

John Frusciante: Er war nicht nur einfach der Gitarrist der Red Hot Chili Peppers, von welchen er sich kürzlich verabschiedete. Sein Solowerk ist imposanter und facettenreicher, vielschichtig aber nie aufgebläht.

Anspieltipps: The Days Have Turned, With No One

Richard Ashcroft: Wenn es um elegante Popsongs geht, kommt auf der britischen Insel nahezu niemand an Herrn Ashcroft heran. Und dies unterstreicht er sowohl im Alleingang als auch als Frontmann von The Verve. Dazu kommt diese unsagbar warme Stimme, die die Ohren umschmeichelt und keine Sekunde lang süßlich wirkt.

Anspieltipps: Science Of Silence, Words Just Get In The Way

Marissa Nadler: Ihre Stücke kann nur als Dream-Folk mit einer herrlich gespenstischen, zeitlosen Aura bezeichnet werden. Famos und in den Bann ziehend.

Anspieltipps: River Of Dirt, Diamond Heart, Days Of Rum

David Thomas Broughton: Wer die britische Folk-Tradition für sich entdecken möchte, sollte den in extremem Lo-Fi gehaltenen Lieder dieses Herren ein Ohr leihen. Reinste Beseeltheit, die mehr Fans erhalten müsste.

Anspieltipps: Weight Of My Love, Unmarked Grave

Weitere Nennungen im illustren Kreis der Genies verdienen sich:

Pete Doherty: Keine Widerrede, was er macht, hat Hand und Fuß. Seine Skandale sind nichts im Vergleich zu seinen herausragenden Fertigkeiten.

PJ Harvey: Einem schwächeren Album stehen drei wundervolle, sehr unterschiedliche gegenüber. Vor allem Stories From The City, Stories From The Sea war eine Offenbarung.

Stuart A. Staples: Im Alleingang atemberaubend, mit den Tindersticks über jeden Verdacht erhaben.

Bruce Springsteen: Nach einigen schwachen Alben hat er mit Magic und Working On A Dream wieder an Glanzzeiten angeknüpft.

SomeVapourTrails

Die neue Herbstlichkeit – Post Rock-Playlist

Sonnenaufgang-im-Herbst
Foto: Prucker

Herbst im Herzen, auf der nass glitzernden Strasse, im mit Blättern bedeckten Park. Eine unterschätzte Jahreszeit. Die Trübheit der Tage – umrahmt von den sonnendurchfluteten Wochen des Sommers und dem weißen Glimmer des Winters – offenbart wunderbare Nebelfetzen. Aus der Wärme des Zuhauses lässt es sich gut in das fahle Licht des Herbstes blicken. Die Fenster werden zu Türen. Regenschirme marschieren die Gassen auf und ab, verwaschene Farben spiegeln sich in den Pfützen, Bäume entblättern sich aufreizend.

Welches Genre wäre wohl am zeitgemäßesten, könnte die Stimmung versüßen? Den Soundtrack zu einer mit Noblesse erlebten Schwermut liefern? Was füttert den Pathos einer verkümmernden Natur mit ausladenden Gesten? Welche Melodien liefern ein Fundament für existenzielles Erleben? Die Antwort ist lächerlich einfach. Es bedarf keines Jokers, sie zu erraten. Post-Rock, was sonst? Nichts taumelt eleganter in elegischer Manier, schwingt behände durch komplexe Strukturen (gleich Tarzan von Liane zu Liane), atmet großes Kino. Hier nun 10 Post-Rock-Tracks, welche uns den Herbst neu erfühlen lassen. In seiner reinsten Form. Eine neue Herbstlichkeit eben.

10. Friends In The MountainsAvenue Of The Giants

09. Yndi HaldaWe Flood Empty Lakes

08. Our Last Hope Lost Hope„And From This Chasm, With Ceaseless Turmoil Seething“

07. Natural Snow BuildingsIf I Can Find My Way Through The Darkness…

06. The Evpatoria ReportEighteen Robins Road

05. My Dad Vs YoursNo Farm, No Food, No Future

04. MØNTry

03. Eaten By TigersMemoirs Of A Minotaur

02. KleverTrip #1

01. The Weak MenWaltz In E Minor

Die Tracks 10, 5 und 2 sind als Gratis-Downloads erhältlich.

SomeVapourTrails

PS: Das ist ein Repost aus unserem Archiv… aber mit Bild verhübscht.

Mehr als nur Gutmenschenmusik – Tinariwen

Das Genre der World Music ist mit Irrtümern behaftet. Nicht jedes turkmenische Rohrpfeifenensemble ist eine Bereicherung für Gehörgänge, ebensowenig wie jedweder Afrikaner mit Trommeln gleich einen Rhythmus-Houdini darstellt. Bloß weil die Musik aus exotischen Breiten und malträtierten Ländern stammt, wohnt den Melodien und dem Spiel nicht zwangsläufig mehr Essenz inne als den tumben Märschen einer betrunkenen bayrischen Blaskapelle. Wenn ich also heute einige Worte über das neue Album von Tinariwen verliere, dann keinesfalls aus irgendeiner Rührseligkeit heraus. Freilich vermag die turbulente Bandgeschichte durchaus die Tränendrüsen zum Überquillen bringen, etwaige Meriten lassen sich davon allerdings nicht zwangsläufig ableiten.

Tinariwen sind ein Kollektiv aus Mali stammender Tuareg-Musiker, welche als Kinder in algerischen Flüchtlingslagern aufwuchsen, da das Volk der Tuareg seit den sechziger Jahren in Mali verfolgt wurde. Ende der 70er entstand eine lose Formation Gleichgesinnter, die die traditionelle Kultur ihres Volkes mit modernen westlichen Einflüssen verband. Die Inhalte der Musik fokussierten sich auf revolutionäre Themen und bereiteten damit auch den Nährboden für die 1990 beginnende Rebellion der Tuareg, welche in einem Friedensvertrag mit der malischen Regierung mündete. Die Gründungsväter von Tinariwen entstammen eben dieser im Exil zu Kriegern ausgebildeten Generation, allen voran Ibrahim Ag Alhabib. In den letzten zehn Jahren geriet die Band durch zahlreiche Auftritte in Europa zu gern bejubelten Vertretern afrikanischer Musik. Und so präsentieren sie dieser Tage die vierte CD mit dem Titel Imidiwan : Companions.

Companions

So sehr ich auch gewillt bin, dieses Album wohlwollend aufzunehmen, muss ich jedoch sofort feststellen, dass es keinen Takt lang an die genialen Werke eines ebenfalls die Gitarre in den Fokus des Schaffens rückenden und gleichsam aus Mali stammenden Ali Farka Touré heranreicht. Wo Touré mit simpler Magie aufwartet, punkten Tinariwen mit authentischer Handwerklichkeit. Dass die Aufnahmen in der Wüste unter freiem Himmel stattfanden, mag den sehr bodenständig dargereichten Sound erklären, der nie in Verkitschung abgleitet und in den besten Momenten tatsächlich begeistert. Besonders der Track Tamudjeras Assis funkelt, verbindet eingängigen Rhythmus mit sprechgesanglicher Fragilität und elektrisierenden Gitarren-Passagen. Das fast einlullende, schwermütig klingende Chegret kreiert ebenfalls erfolgreich eine erhabene Stimmung. Die schön unaufgeregt-meditativen Stücke sind in der Mehrzahl keine Meilensteine, aber in der ehrlichen Art der Darbietung durchaus erfrischend.

Tinariwen

World Music birgt auch im Falle von Tinariwen einen hervorstechenden Vorteil und einen gewaltigen Nachteil – je nach Sichtweise. Die lyrische Kraft, welche der Gruppe innewohnen soll, muss mangels Sprachunkenntnis ausgeklammert werden. Dies Unwissen kann einerseits vor der Erkenntnis schützen, dass doch nur Banalitäten geträllert werden, oder freilich die poetische Größe und Macht des Wortes auf Percussion, Gitarre und Art des Gesangs zusammenstauchen. Über weite Strecken scheinen die Intentionen – auch dank des Wissens um den Werdegang – dennoch gut transportiert, atmet das ungestüme Tenhert die Wildheit, welche in den Anfängen das Ensemble wohl in radikaler Sehnsucht einte.

Imidiwan : Companions wird den Mainstream-Apostel wohl nicht in die Fänge fremder Klänge flutschen lassen. Den Anhänger eines Crossovers aus afrikanischer Moderne und Tradition jedoch überzeugt die Platte allemal. Tinariwen fabrizieren keine Musik, der man als Gutmensch mit gerüttelt Maß an Political Correctness artig lauschen darf. Dazu ist die Band zu gut.

Tour-Termine:

02.11.2009 A-Wien // Arena
03.11.2009 D-München // Ampere
04.11.2009 CH-Zürich // Kaufleuten
05.11.2009 D-Karlsruhe // Tollhaus
06.11.2009 D-Berlin // Kesselhaus
17.11.2009 D-Hamburg // Fabrik
18.11.2009 D-Köln // Gloria

Links:

MySpace-Auftritt

SomeVapourTrails

Free Mp3: Julian Plenti (Interpol): Fun That We Have

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Photo by Matthew Salacuse

Paul Banks Frontmann von Interpol bewegt sich zur Zeit mit gut getarnten Schritten auf Solopfaden Richtung Solodebüt. Unter dem Alias Julian Plenti steht am 4. August die Veröffentlichung des Longplayers Skyscraper (Matador Records) an. Als Vorgeschmack gibt’s den Song Fun That We Have als kostenlosen Download.

Via Matador Records Blog

Fun That We Have (160k mp3)

Viel Spass damit!

DifferentStars

Free Download: Doves – Birds Flew Backwards (Alternative Version)

Die Doves sind nicht nur Könige des Rostreiches, sie können auch rückwärts fliegen. Schon vor der Veröffentlichung ihres aktuellen Albums Kindom Of Rust, haben uns die Mancunians reichlich mit Free Downloads beschenkt. Jetzt gibt’s nen neuen kostenlosen Song auf ihrer Homepage zu erstehen. Birds Flew Backwards (Alternative Version) könnt ihr  hier kostenlos downloaden.

Besprochen habe ich das Album hier und kam zu dem Schluss: „Es ist Liebe, aber keine einfache“. Dennoch (oder vielleicht gerade darum?) sind die Doves heiße Anwärter für meine Top Ten Alben 2009.

Viel Spass damit!

DifferentStars

Placebo – For What It's Worth – Video

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Unsere Placebo Abfeierei geht weiter 😉 Hier ist es nun, das Video zur ersten Single For What It’s Worth aus dem Album Battle For The Sun. Brian Molko mit langen Haaren sieht ziemlich gewöhnungsbedürftig bis – Hilfe was ist das denn – aus. Ansonsten ist das Ganze Begeisterungs würdige Qualitätswahre. Mehr über Battle For The Sun hab ich hier geschrieben.

DifferentStars

Jarvis Hymne für die Bundeskanzlerin

Inoffiziellen Gerüchten zufolge, ist es nun amtlich. Jarvis Cocker findet unsere Angie sehr sehr sexy. Das Bundeskanzleramt veröffentlichte bisher keine Stellungnahme, jedoch ist nun der Song  via Spinner.com geleaked: Angela – die gleichnamige Hymne auf: Angela!

Rot-blonde Frauen brachten schon manchen Mann um den Verstand. Böse Zungen behaupten, es handle sich um eine perfide ausgetüftelte virale Kampagne fürs Superwahljahr 2009. Über eventuell gezahlte Millionen-Beträge der CDU an Cocker kann aber nur spekuliert und fabuliert werden. Wahrscheinlicher ist, dass Merkels sexuelle Anziehungskraft des Ex-Pulpsänger’s Inspiration und An-Trieb war.

Nun stellt sich mir die Frage, darf man auch als Grünen-Wählerin dieses Lied hören oder gar gut finden? Werde ich am Ende indoktriniert und mache mein Kreuz am falschen Fleck.? Ich werde den Selbstversuch mal starten und euch über Spätfolgen berichten.

Download: ‚Angela‘ (MP3)

DifferentStars

PS: Die Songzeile „she is nearly 23“ soll metaphorisch verstanden werden und steht für den juvenilen Spirit, den Geist der Erneuerung, den wir in Zeiten der Krise brauchen.

PPS: Wieder andere sehen in Angela eine Synthese aus Lola von den Kings und Angie von den Rolling Stones… es gibt also noch ne ander Seh- bzw Hörweise des Liedes.

PPPS: SomeVapourTrails behauptet Frau Merkel sei nur blond und kein bisschen rothaarig. Nachweislich steht nur eines fest: Den Song gibt’s gratis … und Jarvis Cocker bringt bald seine neue Platte Further Complications raus. Vielleicht bewirbt er sich also auch nur selbst 😀

Hochmut kommt vor dem Fall: Gefängnisstrafe für Pirate Bay Gründer

Während der Gerichtsverhandlung twitterten sie noch Hoch- und Übermütiges ins Netz. So gab sich Peter Sunde Kolmsioppi, Mitbegründer der File-Sharing-Plattform „The Pirate Bay“, siegessicher und twittert er fände den Prozess langweilig, spottete großkotzig über die Anklage. Viele Filesharing-Befürworter jubelten – sahen den von ihnen vorschnell als Sieg deklarierten Prozessausgang als Signal für die Befreiung von Musik.

Jetzt wurden Kolmsioppi und seine Wegbegleiter Frederik Neij, Gottfrid Svartholm Warg und Carl Lundstorm jeweils zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt. Darüber hinaus sind sie zu Schadensersatz-Zahlungen in Höhe von 30 Millionen Kronen (2,74 Millionen Euro) an diverse Musik- und Filmunternehmen (u.a. Warner Bros, Sony Music Entertainment, EMI und Columbia Pictures) verurteilt worden.

Artikel zum Thema:
Österreichische Anti-Piraterie-Vereinigung begrüßt Pirate-Bay-Urteil
Betreiber von Pirate Bay müssen ins Gefängnis
Haftstrafen für Pirate-Bay-Macher

Wir zum Thema:
Wollt ihr das totale Filesharing? (Teil 1)
Wollt ihr das totale Filesharing? (Teil 2)

DifferentStars

PS: Sehr amüsant liest sich Folgendes auf Chip.de:

Urteil via Twitter geleaked

Das Urteil war bereits kurze Zeit vor der offiziellen Verkündung durchgesickert, was Sunde in seinem Twitter-Feed süffisant kommentierte: „Das ist schon ein bisschen lustig. Erst waren es nur Filme, jetzt sind auch schon Gerichtsurteile vor dem offiziellen Release draußen.

Mike Skinner twittert Free Download – I Love My Phone

Update: Die komplette Trilogie gibt’s jetzt via Stereogum:

01 The Streets – „I Love My Phone“ (MP3)
02 The Streets – „Trust Me“ (MP3)
03 The Streets – „David Hassles“ (MP3)

Ich gehör‘ ja zu den Twitter-Verweigerern. Bin genug Informationslawinen ausgesetzt. Mochte schon die Handy-SMS-Verschickerei nie besonders und komme auf ca 1 SMS pro Woche – wenn’s hoch her geht sind’s 3. Am liebsten verschicke ich SMS Nachrichten über meinen Email-Account – da hab ich dann wenigstens ein richtiges Keyboard zum Tippen. Generell mag ich mobile Telefone nicht besonders. Meins kann so gut wie garnichts – ausser Telefonieren – SIMsen – der SomeVapourTrails hat aber ein ganz tolles. Irgendwann bekomme ich ein ebenso tolles – hat er mir versprochen – ich freu mich schon sehr 😉

Via NME hab ich dann für euch diese Twitter-Nachricht rausgefischt:

Mike Skinner (The Streets) hat heute den ersten Song seiner geplanten Twitter Release Triologie gepostet. I Love My Phone heisst das Werk. Hier geht’s zur Twitterseite des Herrn. Und hier direkt zur Song-Download-Seite

Viel Spass damit!

DifferentStars