And the winner is… – Die Gewinner unserer Verlosung von Downloads der Pacific Theater

Unsere Verlosung von Download-Karten für das Album Animals At Night von Pacific Theater haben wir nun ein wenig verspätet absolviert. Die werte DifferentStars hat eine vorbildliche Glücksfee abgegeben. Sonja und Fiska dürfen wir zu diesem wirklich famosen Gewinn gratulieren. Es handelt sich ja im konkreten Falle nicht einfach nur um ein gutes Stück Musik, vielmehr ist das ein durch und durch wundervolles Werk. Den Verlierern sei versprochen, dass wir sicher bald wieder eine nette Verlosung durchführen werden.

SomeVapourTrails

Stippvisite – 30/04/10

Und wieder einmal haben sich einige Links angesammelt…

Diskutiertipp:

Peter von Schallgrenzen wundert sich über einen Artikel, in dem der Tonspion wieder einmal kräftig schwadroniert – und dabei des Pudels Kern nicht wirklich trifft. Musikblogs per se Verletzung des Urheberrechts vorzuwerfen, legale Quellen als rar zu deklarieren und das eigene, kommerziell betriebene Online-Magazin als Hort der alleinigen Seligmachung anzupreisen, all das ist schon recht verzerrend. Wenn ich mir Mp3-Kategorien von nicht-kommerziellen, bekannten Indie-Blogs wie das klienicum so ansehe, dann sind die Fundgruben Label- und Künstler-Webseiten. Warum soll solch Verhalten nun Labels in den Abgrund stürzen? Im deutschen Raum gibt es viele seriöse Musikblogs, die Labels Tag für Tag mit Herzblut helfen wollen, ohne finanzielle Interessen. Kann man das auch vom Tonspion behaupten? Solch kritische Hinterfragung verdient so ein Eintrag allemal.

Vormerktipp:

Songwriter-Genie Mark Kozelek wird mit seinem Projekt Sun Kil Moon im Juli eine neue CD namens Admiral Fell Promises veröffentlichen. Ein absolutes Muss, ohne Wenn und Aber. Kozelek ist der Gott der gegenwärtigen Vertreter dieser Zunft und wer seinem Song Glenn Tipton einmal gelauscht hat, muss dieser Einschätzung zustimmen. Auch seinen letztes Studio-Album April zeigte den Meister in großartiger Form. Man sollte sich daher den 13. Juli dick im Kalender anstreichen. (via Paste Magazine)

Hörtipp:

Hinter Chapelier Fou verbirgt Louis Warynski, ein französischer Violinist mit ausgeprägtem Faible für Electronica. Das Album 613 erscheint am 30. April 2010 auch in Deutschland. Ein Anhören lohnt sich, ich werde das Album nächste Woche ausgiebiger besprechen. Bis dahin sei auf einen kostenlosen Download verwiesen:

Chapelier Fou – Secret handshake (radio edit) by Ici d’ailleurs

Rechentipp:

Was verdienen Musiker eigentlich so im Online-Dschungel? Wenn man den Zahlen des britischen Blogs Information is Beautiful Glauben schenken darf, dann sind auch Spotify und Konsorten keine Garanten für kräftig plätschernde Tantiemen. Der Eintrag How Much Do Music Artists Earn Online? sollte die Mär des in Saus und Braus schwelgenden Durchschnittsmusikers endgültig ins Reich der Fabeln befördern.

Verlosungstipp:

Unsere Verlosung zweier Alben von Pacific Theater läuft noch, einfach hier einen Kommentar hinterlassen. Die Band ist eine absolute Offenbarung, wie wir ja in den letzten Wochen mehrfach unterstrichen haben.

SomeVapourTrails

Wer möchte, wer hat noch nicht? – Verlosung von Pacific Theaters Album Animals At Night

Wir wollen Musiker fördern und widmen unser Augenmerk deshalb auf Musiker, die wir schätzen. Das ist mit ein Grund, weshalb wir nur in Ausnahmefällen die Verrisskeule schwingen und meist durchaus enthusiastisch Perlen und Kleinode mit viel Lob bedenken. Doch trotz unserem prinzipiellen Wohlwollen und dem Wissen, dass Kreativität nicht einfach von den Bäumen wächst, gestehen wir gerne ein, dass es viel gute, sogar sehr gute Musik gibt – und aber auch solche mit veritablem Suchtpotential, dem echten Tüpfelchen auf dem i. Bei der aus Brooklyn stammenden Band Pacific Theater sind DifferentStars und meine Wenigkeit in seltener Eintracht in Begeisterung vereint. Das Debüt Animals At Night schätzen wir als den Beginn einer großen Karriere ein, die – um die Dimension zu verdeutlichen – durchaus die Größenordnung von Coldplay haben könnte.

Wir haben die Band ja schon zu unserem Dark Horse des Jahres gekürt, auch Blogger-Kollegen sind von dem Können der Formation angetan. Dies ist an dieser Stelle, hier und auch da und dort nachzulesen. Und damit sich nun auch die werten Leser unseres Blogs einem ausführlichen Hörvergnügen hingeben können, verlosen wir 2 Download-Karten zu Animals At Night. Hinterlasst uns einfach bis zum 30. April einen kurzen Kommentar und schon nehmt ihr an der Verlosung teil. Wir halten wie immer die Daumen, bei mehr als zwei Teilnehmern wird DifferentStars zur Glücksfee mutieren.

Als kleine Einstimmung sei nochmals das Video zu dem Song Lions empfohlen.

Lions from Whale Heart Records on Vimeo.

SomeVapourTrails

Düster! Sirrend! Dunkel: Orgiastisches fürs Indierock-Herz

Blickt man links und rechts auf die großen musikalischen Online-Magazine, so findet man zur Zeit vornehmlich Weichspülermusik und Retro-80er-Popgedöns. Früher war alles besser und 2009 das Jahr des Joy Division inspirierten Indierocks und mit den White Lies schaffte es auch eine Band ganz nach Oben – verdient wie ich finde und gespannt warte ich nun auf das Nachfolge-Album von To Lose My Life. Zwei Bands, denen ein ähnlich kometenhafter Durchbruch zu gönnen wäre, sind The Courteeners und Pacific Theater.  Erste Band kommt direkt aus Manchester, zweitere klingt nur so. SomeVapourTrails hat sie euch vor ein paar Tagen schon kurz vorgestellt und pocht auch eine Track-by-Track-Review meinerseits. Folgt auch noch.

In den nächsten Tagen solls wieder mehr Regnen, dass passt nicht nur zu allem, dass an Joy Division und deren Heimat erinnert, dass hält auch mich vom zu viel in der Sonne spazieren ab. Und lässt mir mehr  Zeit mich meiner  eigentlichen Bestimmung, der  Weltherrschaft widmen. Passend dazu hilft schon mal das neue Video von den Mancunians:

The Courteeners „Take Over The World“

Den Track Cross My Heart & Hope to Fly bekommt ihr hier nach E-Mail-Registrierung geschenkt.

Link: The Courteeners Homepage

Mein absolutes Lieblingslied zur Zeit kommt jedoch von Pacific Theater. Lions ist einfach nur großartig!

Pacific Theater – Lions

Lions from Whale Heart Records on Vimeo.

Links: MySpace, Last.fm (dort gibt’s Lions als  kostenlose Mp3s)

DifferentStars

Dark Horse des Jahres – Pacific Theater

Manchmal darf man ein Naseweis sein und vor allen anderen, die erst dann in den Chor einstimmen, wenn der Drop eigentlich schon gelutscht ist, in die Welt posaunen, wer die nächsten kommenden fixen Größen am Musikfirmament sind. Meine Co-Bloggerin Differentstars und ich sind uns einig, dass es nur eine Frage der Zeit scheint, bis auch der letzte Hinterwäldler seine Coldplay-Sammlung unters Tischbein klemmt, um den Tisch zusätzlich Stabilität zu verleihen, damit man auf selbigem gut tanzen mag. Unser Dark Horse des Jahres ist eine US-amerikanische Band namens Pacific Theater, die mit dem Album Animals At Night demnächst den Durchbruch schaffen wird. Noch ist sie unbekannt, doch vielleicht morgen schon wird sich die Kunde rasant verbreiten. Wir haben sie bereits vor ein paar Wochen vorgestellt und wollen nun unsere Begeisterung nochmals unterstreichen. Doch warum ruhen unsere von Zuversicht getragenen Hoffnungen in schwelgerischem Übermaß auf den Herrschaften Dan Ryan, Daniel Bellury, Gina Yates, Adam Travis?

Die perfekte Mischung verschiedenster Einflüsse, die von New Wave über ebenfalls sehr britisch anmutenden Alternative Rock bis hin zu Elementen des Shoegaze reicht, wird souverän und eigenständig vorgetragen, wirkt für ein Debütalbum fast schon überreif und nie abgekupfert. Man möchte ob dieses großen Wurfs in Demut darüber ausbrechen, dass es noch Newcomer wie von einem anderen Stern gibt, die alle Talente besitzen, um ein neues Kapitel Musikgeschichte  zu schreiben. Dabei klingen Pacific Theater so, als würden sie von Manchester aus die ein wenig dahinsiechende britische Musikszene retten. Man mag die Formation partout nicht in Brooklyn, New York verorten.

Das Quartett hat die absolut besten Voraussetzungen, um in der obersten Liga mitzuspielen, ja mehr in kultische Gefilde aufzusteigen. Letztlich entscheidet das Gefühl für sehr gutes Timing über Gedeih oder Verderb. Es sind einprägsame Refrains, die man nicht so leicht vergisst, nahezu jedes Lied birgt Zeilen, welche sich ins Ohr hämmern, sowie der überlegte Aufbau der Songs, der von der ersten Sekunde an fesselt, keinen Leerlauf aber jede Menge Höhepunkte kennt.  Ob es die epische Breite von Taj ist, die eine mit starker Aura versehene Ballade in Wuchtigkeit taucht, das in jeder Hinsicht mit Potential zum veritablen Retro-Hit ausgestattete Lions, welches Depeche Mode auch bereits vor 20 Jahren vor Neid erblassen lassen hätte oder das mit Piano und Gesang für Gänsehaut sorgende Jacket Weather, das gesamte Werk vermag Anspruch mit Eindringlichkeit zu verbinden.

Meine werte Co-Bloggerin DifferentStars wird euch in den nächsten Tagen die einzelnen Titel noch genauer vorstellen. Außerdem freuen wir uns, dass wir im Rahmen eines Gewinnspiels zwei Exemplare des Albums verlosen dürfen. Spätestens nach dem ersten Hördurchlauf ist nahezu jeder angefixt und wird Animals At Night nicht länger missen mögen, in unsere frenetischen Begeisterunsgschöre miteinstimmen.

Lions from Whale Heart Records on Vimeo.

Links:

Offizielle Webseite mit Album-Stream

MySpace-Auftritt

Kostenloser Download von Lions und Refugee auf Last.fm

SomeVapourTrails

Stippvisite – 16/03/10

Und wieder soll abgehandelt werden, was die werten Bloggerkollegen erwähnen, die Fachpresse mehr oder minder klug schwätzt und Musiker und Bands so abliefern…

Genusstipp:

Wenn Bonnie ‚Prince‘ Billy Daytrotter seine Aufwartung macht, darf man durchaus zentnerschwere Qualität erwarten. Freilich wird man dabei nicht enttäuscht.

Vorfreutipp:

James aus Manchester veröffentlichen im April ihr neues Album The Night Before. Dass es die Band in all den Jahren nie in die erste Reihe geschafft haben, liegt wohl auch am dümmstmöglichen Namen für eine Band. Aber die Musik ist mit das Beste, was Großbritannien so zu bieten hat.

Entdeckungstipp:

Foto: Bart Pettman

Aufgepasst, Freunde der deftigen Töne. Castrovalva schreien sich die Seele aus dem Leib – und das ist gut so. In wenigen Wochen erscheint das Album We Are A Unit. Und wer es auf die harte Tour mag, der sollte sich die kostenlosen Mp3s Donut und Pump Pump zu Gemüte führen. Wir werden die Herren demnächst noch ausgiebiger vorstellen. Und meine werte Co-Bloggerin DifferentStars wird mich angesichts des Lärms, den sie dann ertragen muss, wohl verfluchen…

Diktiertipp:

Seit einigen Tagen wollte ich schon Emit Bloch an dieser Stelle erwähnen, doch trotz interessanter Ansätze konnte mir der Herr nicht die absolute Begeisterung abringen. Nun hat sich das klienicum der demnächst erscheinenden Scheibe Dictaphones Vol. 1 angenommen. Dieser alternative Lo-Fi-Zugang zu Country und Bluegrass ist zweifellos nicht nach jedermanns Geschmack, sollte aber dennoch einer Entdeckung unterzogen werden.

Lesetipp:

Verkümmert das Gehör durch Mp3-Dateien? Was so reißerisch klingt, als wäre die Bild wieder investigativ tätig geworden, ist als ernste Frage in der Futurezone des ORF gestellt. Trotz des Versuchs einer wissenschaftlichen Unterfütterung der These bleibe ich skeptisch.

Hörtipp:

J Dilla mag gestorben sein, aber Material, welches es noch zu veröffentlichen gilt, scheint reichlich vorhanden. Via Prefix habe ich seine instrumentale Interpretation des 80er-Klassikers Safety Dance gefunden. Beste Hintergrund-Musik für die U-Bahn-Fahrt zur Arbeit!

Videotipp:

Julian von DieKopfhörer hat mich auf ein Video von Emmanuelle Seigner aufmerksam gemacht. Dingue ist ein wirklich feiner Song, und Frau Seigner anzusehen tut auch nicht weh.

Geheimtipp:

Eine Band, von der man noch viel hören wird, ist Pacific Theater. Als Appetithappen sei auf den Album-Stream von Animals At Night auf Last.fm verwiesen, wo es auch noch 2 kostenlose Downloads gibt. Insbesondere der Song Lions ist eine feine Nummer. (Gefunden bei The End of Irony)

Lions from Whale Heart Records on Vimeo.

Vorhörtipp:

Laura Marling bringt demnächst das Album I Speak Because I Can heraus. Und da ich das Talent der Dame nicht gering bemesse, waren meine Erwartungen durchaus hoch geschraubt. Der Album-Stream auf Times Online bestätigt die Ansprüche auch. Unbedingt zurücklehnen und lauschen!

SomeVapourTrails