Der klingende Adventskalender 2016: Türchen 19

Das heutige Lied bezieht seine Inspiration aus mehreren Quellen. Da wäre einerseits die Tradition des Wienerlieds unüberhörbar, auch Austropop-Heroen wie Georg Danzer oder Wolfgang Ambros klingen durch, andererseits orientiert sich Blaue Weihnachten auch an verkrachten Singer-Songwriter-Existenzen des Americana. Für letzteres Charakteristikum spricht, dass besagtes Stück auch in einer englischen Fassung namens Drunk Christmas vorliegt. Die Pointe dieses Funds besteht freilich darin, dass ich als Österreicher, der ein Faible für die Abgründe des Wienerlieds habe, auf den Track meiner Landsleute Schneida erst über den weihnachtsbloggenden US-Kollegen Stubby gestolpert bin.

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