Schlagwort-Archive: Snøffeltøffs

Release Gestöber 61 (The Dø, SPC ECO, Snøffeltøffs)

The Dø

Das französisch-finnische Duo The Dø hat meiner bescheidenen Meinung nach einen fantastischen Electro-Pop-Song namens Keep Your Lips Sealed fabriziert. Dieser Track erinnert an Ladytron, tönt jedoch undergroundiger: Wie eine dumpfe Synthie-Wolke über dem Refrain wabert, den aufmüpfigen wie sinnlichen Gesang von Olivia Merilahti kontrastiert, das zählt zu den besten Momenten dieses Musikjahres. Dass es sich bei Keep Your Lips Sealed um keine Eintagsfliege handelt, belegt der ebenfalls dem in Bälde veröffentlichten Album Shake Shook Shaken entnommene Song Miracles (Back in Time). Auf das Album bin ich durch die geschätzte bloggenden Kollegin Eva-Maria aufmerksam geworden, die The Dø derart beschreibt: „Mit katzengleicher Geschmeidigkeit manövrieren sie sich durch Nebenräume von Pop, Elektronik, Clubszene und urbane Schauermärchen.“. Das Duo tingelt in den nächsten Wochen durch deutsche Clubs, diese Auftritte – und natürlich auch das Album – sollte man sich nicht entgehen lassen!

Release Gestöber 61 (The Dø, SPC ECO, Snøffeltøffs) weiterlesen

Indie-Track-Auslese 2013 (März/April/Mai) – Teil 1

Heute wollen wir nochmals ein paar Songs hervorstreichen, die bei uns in den letzten drei Monaten für Enthusiasmus gesorgt haben. Dies ist der erste Teil einer kleinen Indie-Track-Auslese, welche hoffentlich die eine oder andere Empfehlung bereithält!

ScannersControl (Großbritannien) Album: Love Is Symmetry (VÖ: 28.03.2013 auf Unter Schafen Records)

Small BlackFree At Dawn (USA) Album: Limits Of Desire (VÖ: 17.05.2013 auf Jagjaguwar)

Indie-Track-Auslese 2013 (März/April/Mai) – Teil 1 weiterlesen

Ein Rambazamba in jede Bude rockend – Snøffeltøffs

Existentielle Wahrheiten sind eine feine Angelegenheit. Auch das Philosophieren oder ein schwelgerisches Sinnieren mag den einen oder anderen Tag versüßen. Aber was wäre das Dasein ohne schiere, pure Unterhaltung, die so richtig auf den Putz haut? Und exakt dieses Lebensgefühl vermittelt die in Berlin ansässige Band mit dem putzigen Namen Snøffeltøffs. Die Band nennt die Chose Shit-Fi-Garage und so abgedreht klingt es denn auch. Die EP Female Dreams ist großartiger, schmissiger Trash zum Anfassen. Kurz, knackig, immer mit einem Fuß im bierversifften Schlamassel. Das ist lärmiger Schund, wie die Welt ihn braucht. Die ganze EP klingt wie knapp vor einer Kneipenschlägerei eingespielt. Sie tönt unangepasst punkig, Gitarre, Bass, Drums und ne Orgel plärren um die Wette, immer die flotte Sohle aufs Parkett legend und eine dicke Lippe riskierend.

Ein Rambazamba in jede Bude rockend – Snøffeltøffs weiterlesen