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Unsere liebsten Songs 2015 (26-50)

Heute will ich ohne große Ansprache den ersten Teil unserer 50 Lieblingslieder vorstellen. Natürlich sind wir keine Listenfetischisten, die aus der Reihenfolge eine Wissenschaft machen wollen. Die Nummerierung dient vor allem der Übersichtlichkeit! All die hier aufgeführten Songs wurden von uns 2015 gerne und viel gehört. Es würde mich sehr freuen, wenn zumindest ein paar dieser Tracks auch beim werten Leser Wirkung zeigen.

keepthevillagealive

26.) Stereophonics – C’est la Vie

Die Pub-Rock-Hyme des Jahres! Das Lokal, in dem diese Nummer ohne jedwede Resonanz durch die Boxen dröhnt, muss erst noch eröffnet werden! (Das Album Keep The Village Alive ist am 11.09.2015 auf Stylus Records erschienen.)

aforestofarms

27.) Great Lake Swimmers – The Great Bear

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Wilde ungezähmte Elfen & Feen – Ein nicht nur audio – sondern auch visuelles Mixtape

Sommernachtstraum Elfenreigen

 

Ich hätte das Ganze auch Trotz-Mixtape nennen können. Den Widrigenkeiten zum Trotz, denn Pop ist natürlich Eskapismus in Reinstkultur, ganz im Besonderen der heißgeliebte Electro-Pop. Und überhaupt, Facebook erlaubt Hassposts, aber keine Nippel, auch hier braucht es dringend Eigensinn und eigensinnigen Feminismus. Zeit also, endlich wieder ein Mixtape zu kreieren, heute ohne Penis, dafür schöne und schön-pralle Brüste und die passende Musik dazu von selbsbewussten, trotzigen und eigensinnigen Brüsteträgerinnen. Auf das die wilden Feen und Elfen diese Welt, zumindest für einen kleinen Moment schöner machen.

 

 

Songs for Little People Illustratorin: Helen Stratton

Auf Spotify findet ihr den Fairies-Mix mit Ladytron, Goldfrapp, Björk, SPC ECO, Smoke Fairies, Chemical Brothers feat. Hope Sandoval und Massive Attacke feat. Hope Sandoval


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Indie-Lieblingslieder 2015 – Ein Zwischenstand (Teil 1)

Ein wenig atemlos hechle ich stets der Musik hinterher. Irgendwann im Jahre 2016 werde ich vielleicht einmal den Jahrgang 2013 endgültig verdaut haben. Ich bin also vielleicht nicht der geeignetste Blogger, um in einer Art Zwischenstand meine ganz persönlichen Indie-Highlights des Musikjahres 2015 aufzulisten. Ich tue es dennoch, denn so einige Highlights habe ich in diesem Jahr bereits entdeckt. Und gute Musik kann man nicht oft genug erwähnen! Hier nun der 1. Teil der Glanzlichter:

Baden BadenÀ tes côtés (Frankreich) [Das Album Mille éclairs ist am 09.02.2015 auf naïve erschienen.] (Review)

My Brightest DiamondCeci Est Ma Main (Groundlift Remix) (USA) [Die EP I Had Grown Wild ist am 15.05.2015 auf Asthmatic Kitty Records erschienen.] (Schatzkästchen) Indie-Lieblingslieder 2015 – Ein Zwischenstand (Teil 1) weiterlesen

Schatzkästchen 14: SPC ECO – Feel Me

Nach einer kurzen österlichen Verschnaufpause gibt es nun wieder musikalische Empfehlungen. Heute möchte ich die neue Single einer Formation vorstellen, die quasi im Monatstakt neue Lieder auf ihrem Bandcamp-Profil unters Volk bringt. Mastermind Dean Garcia, einst Mitglied bei Curve, und seine Tochter Rose Berlin sorgen als SPC ECO für lebendigen Indie-Sound mit Anklängen von Shoegaze und Dream Pop. Mitunter bezeichnet Garcia das musikalische Credo der Band als Shoedive und Spacegaze. Bereits mehrfach habe ich von diesem Sound geschwärmt, etwa im Herbst die EP Zombie über den grünen Klee gelobt. Kurz vor Ostern haben mich SPC ECO wiederum begeistert, diesmal mit dem dem kompakten Dreiminüter Feel Me. Dieser Song besticht durch satten Gitarren-Alternative mit Neunziger-Touch und Rose Berlins jugendlichem Gesäusel. Solch eine radiofreundliche Nummer schreit förmlich danach, von den Indie-Wellen weltweit auf und ab und ab und auf gespielt zu werden. Wer nach der Besinnlichkeit und Festivität von Ostern wieder voller Elan in den Alltag rutschen möchte, ist mit diesem Lied bestens bedient. Ein Fall fürs Schatzkästchen, keine Frage!

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Ein bisschen Halloween-Tamtam…

Ich bin zwar kein großer Verfechter von Halloween, aber ich sehe auch nicht ein, warum Zombies und andere gestörte Erscheinungen an 364 Tagen im Jahr frei herumlaufen dürfen, aber ausgerechnet an Halloween etwas von komischen amerikanischen Bräuchen gefaselt und die Nase gerümpft wird. Kurzum, es spricht nichts gegen Halloween, vor allem dann nicht, wenn Musiker diesem Monsteraufmarsch die eine oder andere Inspiration abgewinnen können. Darum seien jetzt auf die Schnelle vier Tracks empfohlen, die den diesjährigen Gruseltag musikalisch oder visuell ein bisschen aufpeppen wollen.

Beartown Zodiac – Run For Your Life

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Release Gestöber 61 (The Dø, SPC ECO, Snøffeltøffs)

The Dø

Das französisch-finnische Duo The Dø hat meiner bescheidenen Meinung nach einen fantastischen Electro-Pop-Song namens Keep Your Lips Sealed fabriziert. Dieser Track erinnert an Ladytron, tönt jedoch undergroundiger: Wie eine dumpfe Synthie-Wolke über dem Refrain wabert, den aufmüpfigen wie sinnlichen Gesang von Olivia Merilahti kontrastiert, das zählt zu den besten Momenten dieses Musikjahres. Dass es sich bei Keep Your Lips Sealed um keine Eintagsfliege handelt, belegt der ebenfalls dem in Bälde veröffentlichten Album Shake Shook Shaken entnommene Song Miracles (Back in Time). Auf das Album bin ich durch die geschätzte bloggenden Kollegin Eva-Maria aufmerksam geworden, die The Dø derart beschreibt: „Mit katzengleicher Geschmeidigkeit manövrieren sie sich durch Nebenräume von Pop, Elektronik, Clubszene und urbane Schauermärchen.“. Das Duo tingelt in den nächsten Wochen durch deutsche Clubs, diese Auftritte – und natürlich auch das Album – sollte man sich nicht entgehen lassen!

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Indie-Track-Auslese 2013 (Januar/Februar)

Heute wollen wir nochmals ein paar Songs hervorstreichen, die bei uns in den ersten beiden Monaten von 2013 für Enthusiasmus gesorgt haben. Eine kleine Indie-Track-Auslese eben, die hoffentlich die eine oder andere Empfehlung bereithält!

Big HarpYou Can’t Save ‘Em All (USA) Album: Chain Letters (VÖ: 08.02.2013 auf Saddle Creek)

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Lauschrausch VII: SPC ECO

Wie sympathisch wir es doch finden, wenn in einem Familienunternehmen mehrere Generation anpacken. Zusammen werken und wirken. In der Popmusik hingegen findet sich dies Phänomen eher selten. Warum eigentlich? Darauf weiß ich zwar auch keine Antwort, aber dieser Tage erst begegnete mir mit SPC ECO eine rümliche Ausnahme. Hinter diesem wohl als Space Echo zu deutenden Buchstabensalat verbirgt sich Dean Garcia, der als männlicher Teil des Duos Curve in den Neunzigern einige Meriten vorzuweisen hatte. Seit ein paar Jahren wandelt Garcia nun mit seiner Tochter Rose Berlin auf neuen Pfaden. Und wenn man der Anfang Januar veröffentlichten EP Push so lauscht, bemerkt man auf der Stelle, dass Garcia noch so manchen Pfeil im Köcher hat. Der Titeltrack besticht als elektrischer Pop mit dem gewissen eingängigen wie faszinierenden Etwas. Der Altmeister kann es halt noch und auch seine jungspundische Tochter scheint mit Talent gesegnet. Push ist wirklich prima, SPC ECO wird mir deshalb künftig öfter einmal einen Lauschrausch bescheren.

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