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Stippvisite 10/03/2013 (Wie immer handverlesen…)

Empfehlung von den werten Kollegen, wie immer handverlesen und vielversprechend. Man entdecke voll Genuss!

Downloadtipp:

Strange Pleasures

Die Londoner Formation Still Corners wird am 03.05.2013 ihr neues Werk Strange Pleasures auf dem Kultlabel Sub Pop veröffentlichen. Wer das Debüt Creatures of an Hour kennt, wird sich auf dieses Album ausgesprochen vorfreuen. Still Corners stehen für Dream-Pop mit Achtziger-Note und einem ätherisch verlockenden Gesang, für welchen Sängerin Tessa Murray verantwortlich zeichnet. Wenn es nach dem neuen Track Berlin Lovers geht, hat Mastermind Greg Hughes hat auch mit der neuen Platte keinen Schlag ins Wasser vollzogen. Wer in unten angeführtem Widget keine E-Mail-Adresse eintragen will, um diesen Song kostenlos zu erhalten, kann ihn alternativ auch hier ohne jedwedes Tamtam downloaden. (via Gorilla vs. Bear)

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2011 – Ein Mixtape der Kleinode

Jahresbestenlisten bereits Anfang Dezember? Nicht mit uns! 2011 ist noch lange nicht durch, es gilt noch viel gute Musik zu entdecken. Aber als besonderen Service bieten wir heute mal ein paar Clips und Streams an, die wir im laufenden Jahr mit Lob versehen haben und ohne groß propagiertes Ranking einfach noch einmal auf unserem Blog erwähnt wissen wollen. Lieder, mitunter noch aus 2010, aber die es erst heuer auf unseren Blog geschafft haben. Aber auch Songs, die 2011 noch keine Veröffentlichung in deutschen Landen erfahren haben und vielleicht auch deshalb zuwenig Aufmerksamkeit bekamen. Tracks eben, die wohl nicht jeder Leser oder Blogger-Kollege auf dem Zettel hat. Aber wenn dem so wäre, bräuchte es uns als Geschmacksinstanz auch nicht.

Evening Hymns – Dead Deer

Dieser Track stammt gar aus dem Jahre 2009, hat dieses Jahr freilich ein offizielles Video spendiert bekommen. Der Clip erinnert an eine andächtigere Version von Goobledigook.

Azure Blue – The Catcher in the Rye

Die erste Single vom soeben erschienen Debüt Rule of Thirds des unter dem Namen Azure Blue wirkenden schwedischen Singer-Songwriter Tobias Isaksson. Wir hatten erst gestern hier darauf verwiesen.

Milk Maid – Not Me

Das auf FatCat Records erschiene Album Yucca mag zwar ein ganz schlimmes Plattencover haben, musikalisch präsentieren sich die Briten Milk Maid jedoch geschmackssicher.

Still Corners – Cuckoo

Wer der Londoner Formation 2011 nicht begegnet ist, der hat die falschen Musikjournaillen gelesen.

mob – Ich träume auch so

Einen intelligenteren Song in deutscher Sprache habe ich 2011 kaum vernommen. Entstammt der selbstbetitelten Platte, die Ende 2010 veröffentlicht wurde.

Computer Magic – Running

Ein toller Track aus 2010,  der in diesem Jahr einen Clip verpasst bekam.

Ohbijou – Niagara

Kanadische Formation, die man sich merken sollte. Die Platte Metal Meets ist Ende September in Nordamerika erschienen, vielleicht gibt es ja noch eine Veröffentlichung hierzulande.

Other Lives – For 12

Die im August auf PIAS erschienen CD Tamer Animals lohnt wegen vieler Tracks, aber For 12 ist der beste.

We Are Augustines – Book of James

New Yorker Band voll hemdsärmeliger Klasse.

Sole and the Skyrider Band – Napoleon (feat Xiu Xiu)

Allein schon der Gast Xiu Xiu bürgt für Qualität. Doch lohnt das Album Hello Cruel World auch wegen anderer Titel.

The Jezabels – Endless Summer

Die australische Formation wird im Frühjahr 2012 ihr Album Prisoner mit ein wenig Verspätung auch in Deutschland (auf PIAS) veröffentlicht sehen.

Tiger Baby – Landscapes

Tiger Baby – Landscapes by Tiger Baby

Aus Dänemark. Synthie-Pop samt heiter gehauchtem Gesang.

Viel Vergnügen mit diesen Kleinoden!

SomeVapourTrails

Stippvisite 24/07/11

Es gibt Tage, an denen ich das Internet verwünsche. Weil sich viele Leute klugscheißernd auf Nachrichten stürzen und ihre beschränkte, eitle Sicht der Dinge ungefragt ausplappern. Wundern wir uns wirklich, dass Stars vor die Hunde gehen, wenn eine unbarmherzige Presse jeden prominenten Fauxpas ins gierige Maul der Öffentlichkeit stopft. Freilich, es liegt in der Selbstverantwortung des Einzelnen, ein erfülltes Leben zu führen. Aus dieser Verpflichtung kann sich niemand stehlen, aber man muss VIPs die Bürde nicht zusätzlich beschweren, indem man ihr Privatleben durch den Kakao ungezählter Kameras zieht. Wir haben den Blick zu senken verlernt, sobald ein Star Spielball des Boulevards wird. Stattdessen erachten wir die übertriebene Selbstdarstellung Prominenter als erheiternde Begleiterscheinung des Erfolgs. Amy Winehouse ist tot und Twitteranten seufzen, besserwissern oder geben die Betroffenheit in Person. Tragödien sind eben die Würze unserer Existenz, solange sie uns nicht selbst widerfahren. Das Leben freilich, es schlendert weiter. Lässt nur diese tolle Stimme zurück. Sehen wir uns auch heute wieder nach guter Musik um, blicken wir vorwärts, um das Unglück von gestern zu vergessen.

Vorfreutipp:

Doch einige Bands bringen unsere Herzen zum Zwitschern, aber nur wenige lassen es dauernhaft tirilieren. Ladytron beispielsweise enthusiasmieren die werte Co-Bloggerin gern und gerner. Sie befindet sich in der privilegierten Lage, das neue Album Gravity The Seducer bereits rauf und runter hören zu dürfen. Ich für meinen Teil räume im konkreten Falle ein, dass der von mir selten geliebte Electropop durchaus seine schönen (Retro-)Seiten präsentiert. Die neue Scheibe wird sich am 09.09.11 in gut sortierten Regalen finden. Ein erstes prickelndes Techtelmechtel erlauben drei vorab zu erlauschende Tracks. Ambulances beispielsweise schafft es beinahe, mich mit den Achtzigern zu versöhnen.

Ladytron – Selections from ‚Gravity The Seducer‘ by nettwerkmusicgroup

Entdeckertipp:

Vermutlich hat es sich bereits im gesamten Blogger-Dorf herumgesprochen – doch verirrte sich die Stille Post erst jetzt an mein Ohr. Lana Del Rey heißt die neueste Entdeckung, die mir Julian von Die Kopfhoerer zugeraunt hat. Die werte Sängerin ist die personifizierte verführerische Traurigkeit. Wer den Clip zu ihrer Ballade Video Games gesehen hat, wird davon Zeugnis geben. Der für Herbst angekündigte, vier Titel umfassende EP darf mit verweinten Augen entgegen geschmachtet werden. Die von der Sängerin gewählte Genre-Bezeichnung Hollywood Sad Core spricht für sich, ist beileibe keine Übertreibung.

Albumtipp:

Photo Credit: Cory Smith

Wir haben bereits vor gut einem Jahr über die aus London stammende Formation Still Corners beifällige Worte verloren. Ob diese das renommierte Label Sub Pop veranlasst haben, Still Corners unter ihre Fittiche zu nehmen, das entzieht sich allerdings unserer Kenntnis. Jedenfalls freuen wir uns auf die am 14.10.11 erscheinende Platte Creatures of an Hour. Sängerin Tessa Murray besäuselt die erste Single Cuckoo absolut famos. (via Coast Is Clear mit Dank für die Gedächtnisstütze)

Hier gibt es Cuckoo gegen E-Mail-Registrierung kostenlos:

Labeltipp:

Asthmatic Kitty Records fällt zweifelsohne in die Kategorie der kleinen wie feinen Labels, welche man guten Gewissens im Auge behalten sollte. Zwei neue Veröffentlichung stehen im Herbst an: Roberts & Lord mit Eponymous sowie My Brightest Diamond, das Projekt der sehr geschätzten Singer-Songwriterin Shara Worden, mit All Things Will Unwind. Während Roberts & Lord den Vorboten windmill voll eingängiger Schrägheit präsentieren und damit Neugier wecken, bietet My Brightest Diamond mit Reaching Through to the Other Side einen Song auf, der Schönheit und Angestrengtheit kombiniert. Ein Lied, welches mich als Hörer lockt, um mir prompt die kalte Schulter zu zeigen.

Roberts & Lord, „windmill“ by asthmatickitty

Reaching Through to the Other Side by My Brightest Diamond

Den kostenlosen Download dieses Songs gibt es auf MAGNET Magazine.

Das soll es für heute auch wieder gewesen sein. Demnächst natürlich wieder mehr.

SomeVapourTrails