Unsere liebsten Songs 2015 (26-50)

Heute will ich ohne große Ansprache den ersten Teil unserer 50 Lieblingslieder vorstellen. Natürlich sind wir keine Listenfetischisten, die aus der Reihenfolge eine Wissenschaft machen wollen. Die Nummerierung dient vor allem der Übersichtlichkeit! All die hier aufgeführten Songs wurden von uns 2015 gerne und viel gehört. Es würde mich sehr freuen, wenn zumindest ein paar dieser Tracks auch beim werten Leser Wirkung zeigen.

keepthevillagealive

26.) Stereophonics – C’est la Vie

Die Pub-Rock-Hyme des Jahres! Das Lokal, in dem diese Nummer ohne jedwede Resonanz durch die Boxen dröhnt, muss erst noch eröffnet werden! (Das Album Keep The Village Alive ist am 11.09.2015 auf Stylus Records erschienen.)

aforestofarms

27.) Great Lake Swimmers – The Great Bear

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Schatzkästchen 43: Tarantina – War

Zwischen den Feiertagen scheint eine gute Gelegenheit für Nachdenklichkeit gekommen. Und diese Nachdenklichkeit sollte sich nicht nur in Resümees oder Vorsätzen ausdrücken. Musikalisch könnte der Track War auf die Sprünge helfen. Die edle Pianoballade mit souligem Gesang stellt die Frage „If there was war coming at your door, then would you know what you’re fighting for?„. In diesen Zeilen steckt viel Grundsätzlichkeit! Hat man wirklich im Blick, worauf es wirklich ankommt, was man um jeden Preis verteidigen möchte? Viele Menschen würden spontan – und trotz manchen feiertäglichen Ärgernisses – die Familie nennen. Aber das scheint nicht besonders weit gedacht. Die Menschen, die man liebt, zu verteidigen, ist eine Selbstverständlichkeit.  Weiterlesen

Schatzkästchen 41: Tarantina – 1/9

Vor ein paar Monaten habe ich den Song I Am A Loner in den höchsten Tönen gelobt, ihm attestiert, dass er nach einer Duffy mit der Strahlkraft einer Amy Winehouse und der Souveranität von Frau Bassey klinge. Und natürlich auch die Hoffnung geäußert, dass die unter dem Namen Wray wirkende Person, ob nun ein gewiefter Produzent oder aber eine eine Sängerin vom Schlage einer Shirley Bassey, schon bald mehr zum Besten gibt. Nun ist es soweit. Das Pseudonym Wray wurde zugunsten des mysteriös anmutenden Namens Tarantina aufgegeben. Am Patentrezept wurde freilich auch beim neuen Track 1/9 nur wenig herumgedoktert. Noch immer haben wir es mit einer souligen Retrostimme zu tun, dieses Mal fällt der Sound experimenteller, düsterer aus, wie aus dem Gruselkabinett eines finsteren Gesellen tönend. Soul-Chic trifft auf einen blechernen Vorschlaghammer, Sinnlichkeit auf elektronisches Brummen. Auch der dazugehörige Stop-Motion-Clip besitzt eine surreale Albtraumhaftigkeit, die die enigmatische Aura von Tarantina weiter befördert.  Weiterlesen