Schlagwort-Archive: The Bony King of Nowhere

Indie-Track-Auslese 2013 (Januar/Februar)

Heute wollen wir nochmals ein paar Songs hervorstreichen, die bei uns in den ersten beiden Monaten von 2013 für Enthusiasmus gesorgt haben. Eine kleine Indie-Track-Auslese eben, die hoffentlich die eine oder andere Empfehlung bereithält!

Big HarpYou Can’t Save ‘Em All (USA) Album: Chain Letters (VÖ: 08.02.2013 auf Saddle Creek)

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Auf, auf zur großen Lagerfeuerdepression! – The Bony King of Nowhere

Defizite und Vorzüge. Eine Frage der Sichtweise. Die Stärken eines rackernden Fußballers mögen in der physischen Robustheit und überragender Strategie liegen, virtuose Ballbehandlung bleibt anderen Kickern vorbehalten. Das ist auch bei Musikern nicht anders. Der eine geigt mit Melodien auf, die selbst Engel aus allen Wolken purzeln lassen, ein anderer Singer-Songwriter wieder ergeht sich in Lyrics, von denen man ewig und drei Tage zehren kann. Das Rüstzeug von Bram Vanpary besteht in einem atemberaubenden Vortrag. Unter dem Namen The Bony King of Nowhere besticht er als Folk-Barde, der nicht mehr als eine Gitarre benötigt, um wunderbar sehnsüchtige, hoffnungslos schwermütige Lieder zu intonieren. Sein gleichnamiges Album strotzt vor Momenten pittoresker Beschmerzung, wenn vielerlei Erinnerungen und Gefühle mit in Kummerfalten gelegtem Herz dargebotet werden. Und dennoch fällt ein kleines Manko bei genauer Betrachtung ins Auge. Textlich holpert sich The Bony King of Nowhere öfter einmal durch seine Lieder, Gedanken und Geschichten werden eher aufs Papier gemeißelt denn mit versierter Hand gekritzelt. Diese Schwäche jedoch setzt der Platte kaum zu. Zu vehement bricht sich ein dunkler Hall den Weg in die Seele des Hörers.

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Photo Credit: Dries Segers

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