Schlagwort-Archive: The Sons

DifferentStars Lieblingslieder 2009

Doves – Kingdom Of Rust

White Lies – To Lose My Life

Ladytron – Tomorrow

Soulsavers – You Will Miss Me When I Burn

Hope Sandoval & the Warm Inventions – Trouble

Röyksopp Feat Robyn – The Girl And The Robot

The Girl And The Robot from Röyksopp on Vimeo.

Great Lake Swimmers – Everything Is Moving So Fast

The Sons – Welcome Home Again

Placebo – Kings of Medicine

Manic Street Preachers – William’s Last Words
(leider kein gutes Video gefunden)

The Alexandria Quartet – Goodbye, Future Boy
The Alexandria Quartet – live @ Magnet Club Berlin

DifferentStars | MySpace Video

Alessi’s Ark – Magic Weather

Papercuts – John Brown

Kasabian – Fire

Kasabian – Fire from Kasabian on Vimeo.

Paolo Nutini – Candy

Paolo Nutini – Candy from Nikke Osterback on Vimeo.

Metric – Help I’m Alive

Florence + the Machine – You’ve Got the Love

Die Liste ist zugegeben so durcheinander wie auch mein Musikgeschmack, ganz bewusst keine Top Ten, denn wie lieb ich ein Lied gerade habe, hängt auch immer von meiner momentanen Laune ab. Wobei die Doves mit Kingdom Of Rust und die Soulsavers mit You Will Miss Me When I Burn ganz besondere Meisterwerke geschaffen haben und Hope Sandoval schwebt eh über allem. Und jetzt nicht ankommen und klugscheißen, dass Soulsavers Lied sei nur ein Cover, ist mir bekannt…

Fast vergessen, also last but not least:

Timo Breker – Julia da es kein gutes Video gibt, hier stattdessen: Ocean Song

DifferentStars

Herz_mit_Pfeil

Somnambule Klänge von der Insel: The Sons – “Visiting Hours”

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Vor 2 Wochen meldete sich das kleine deutsche Label popup-records bei uns und SomeVapourTrails fand sofort etwas, dass er gleich mit dem Prädikat „für dich“ auszeichnete. Das ist jetzt nicht unbedingt immer als Lob gemeint, seinerseits. Soll soviel heißen wie „Electropop oder Britpop… oder so was ähnliches… so Zeugs halt, das DifferentStars„. The Sons waren dann auch sehr was für mich, ich mochte kaum glauben, dass ich dieses famose Stück Indie-Rock bisher übersehen überhört hatte. Das Debüt-Album wurde schon im Februar veröffentlicht. Kein Grund jedoch nicht trotzdem noch darüber zu schreiben – insbesondere da die Jungs aus Derby bald unserem Land einen Besuch abstatten.

„So was für dich“ sollte mal als offizielles Genre eingeführt werden, The Sons springen erstmal aus allen Genreschubladen raus – was immer toll beim Hören und etwas anstrengend beim Rezensieren ist. Denn ist melodiöser Indie-Rock jetzt irgendwie auch schon Pop? Und nein Britpop ist das nicht, auch wenn das Wort die perfekte Symbiose aus britisch und Pop ist und sowieso fast alles was von der Insel kommt zur Zeit so getaggt wird.

Der Promotext spricht von zeitlosem Gitarrenpop mit New Wave-Einschlag (den ja im Moment fast jede irgendwie britisch klingende Band hat)… außerdem seien The Sons sehr „songorientiert„.

Wenn sie damit aussagen wollen, hier wird über mehr als  Love und Dubidu gesungen, dann haben sie recht. Sollten sie damit ausgefeilte Kompositionen und Arrangements meinen, dann auch. Das Kunststück dabei: The Sons klingen in jedem Moment echt und unangestrengt. Die Musik strahlt viel Atmosphäre und Wärme aus.

Der Rolling Stone nennt’s  „unbedingtes Bekenntnis zum somnambulen Pop„, lobt weiter:  „Übrigens nicht in der Art, wie er im England der letzten Jahre ebenso inflationär wie ideenlos reproduziert wird, sondern clever arrangiert, psychedelisch grundiert und hochinfektiös wie in „Safe“.“ Dem kann ich mich nur anschließen und kaum schönere Worte selbst erfinden.

„Somnambuler Pop“ wird sofort meinem Sprachschatz hinzugefügt und ich werde mich weiter auf der Jagd befinden nach Bands, die dieses Adjektiv auch verdienen. Tatsächlich war es der Song Safe, der mich an ihrer MySpace-Seite kleben lassen ließ. Passiert selten, da will ich ne Band mal schnell auschecken und komme Stunden lang nicht mehr weg, drücke immer wieder Play… vergesse meine wohlgeordnete Review-Liste und höre das, was gerade überhaupt nicht dran ist.

The Sons – Safe

Ein weiterer Favorit von mir auf Visiting Hours ist der ruhige Song Welcome Home Again.

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The Sons – Visiting Hours
Label: popup-records

Tracklist:
1.Welcome Home Again
2.Worry
3.Beside The Sea
4.Trying So Hard
5.Prime Of Life
6.Safe
7.Intermission
8.Kids With Knives
9.Nightshade
10.Real Life
11.Do What You Feel
12.Geraldine And Me
13.Heroes

Live erleben:

26.11 (CH) Bern – Musigbistrot
27.11 Stuttgart – Kellerklub
28.11 (CH) Winterthur – Gaswerk
30.11 Düsseldorf – Pretty Vacant
01.12 (B) Gent – Cafe Video
03.12 Hamburg – Astra Stube

Link: MySpace

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