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Stippvisite 01/12/2013 (Ein Ab­ra­ka­da­b­ra auf den Lippen)

Überwältigungstipp:

Sumie attic
Photo Credit: Nina Wallén

Es existieren Momente, da kommt einem Sänger oder einer Sängerinnen ein Abrakadabra über die Lippen. In diesen Augenblicken völliger Berührung steht die Welt zwar nicht still, wird nicht alles heil und nicht jede Brille rosa, aber in solch Situationen gerät Kunst zur aufrichtigen Beglückung. Da gehen jetzt keine romantischen Vorstellungen mit mir durch, Musik stillt bekanntlich keinen Hunger, Musik lässt keine Pockennarben verblassen, Musik führt nie zum Weltfrieden. Aber Kunst bringt uns oft dazu, unser Menschsein zu erfahren, all die Facetten des Fühlens zu begreifen. Das mag jetzt vielleicht rührselig klingen, aber so ergeht es zumindest mir mit der schwedischen Sängerin Sumie.

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Lie In The Sound präsentiert: 30 Alben, die 2010 bereicherten

Endjahresbestenlisten verkörpern neben dem Geschmack des Erstellers vor allem eine blogpolitische Message: Sie möchten triftige Gründe liefern, warum der Leser auch im kommenden Jahr das eine oder andere Mal dem Blog oder Magazin seine Aufwartung machen soll. Nun kann die Strategie dahinter in der Platzierung bekannter Namen und Alben liegen, welche ins Auge springen und dem Besucher das Gefühl geben, sich auf vertrautem Terrain zu bewegen. Eine andere Verfahrensweise besteht in der Nennung des Obskuren und Außenseiterhaften, was wiederum den Entdeckerdrang des Lesers besonders anregt, zugleich eine Underdog-Romantik bedient. Oder aber der Lister packt die Last der Musikwelt auf seine Schultern, filetiert einen allumfassenden Querschnitt, der sämtliche Genres und Stile berücksichtigt, die nicht ausschließlich von moldawischen Entenzüchterchören betrieben werden. Einfach um seinen Kunden zu suggerieren, dass man musikalisch alles, schlichtweg alles geboten bekommt, was nur irgendwie ein Instrument in den Händen zu halten vermag.

All die aufgezählten Zugänge winken verheißungsvoll. Und würden mir dennoch ein Gähnen entlocken, da der unter die Oberfläche tauchende Leser bereits ohnehin erkannt hat, wie es um die Grundausrichtung des Blogs bestellt ist. Warum also nicht eine Auflistung, welche auch dem, der handverliest, einen Spannungsmoment beschert? Aus besagtem Grunde will ich die 30 Lieblingsalben unseres Blogs, davon wurden ja bereits 10 vor 2 Wochen genannt, nach Provenienz sortieren. Welche Aussagekraft lässt sich aus der Herkunft unserer Favoriten ableiten? Einerseits könnte man ihr Hotspots entnehmen, an den von uns verehrte Musik entsteht. Ein weiterer Zugang würde die Weite unseres Horizont determinieren. Und eine dritte – allgemein gültigere – Betrachtung könnte skizzieren, dass auch in Zeiten des ach so globalen Internets gewisse kulturelle und sprachliche Barrieren dazu führen, dass dem neugierigsten Zeitgenossen – nämlich mir – Musik von ganzen Kontinenten de facto verschlossen bleibt. Doch seien nun ohne längere Umschweife die 30 Platten des Jahres präsentiert:

England

Her Name is CallaThe Quiet Lamb

ScannersSubmarine

RPA & The United Nations of SoundUnited Nations of Sound

Grasscut1 Inch / ½ Mile

BonoboBlack Sands

The Strange Death of Liberal EnglandDrown Your Heart Again

Betty and the WerewolvesTeatime Favorites

Exit CalmExit Calm

Allo Darlin‘Allo Darlin‘

Wales

Tom JonesPraise & Blame

USA

Clem SnideThe Meat of Life

Damien JuradoSaint Bartlett

The PostmarksMemoirs At The End Of The World

Sharon Van EttenEpic


EelsEnd Times

BlockheadThe Music Scene

InterpolBroken Bells

Broken BellsBroken Bells

Island

Pascal PinonPascal Pinon

Schweden

SambassadeurEuropean

Nina KinertRed Leader Dream

JunipFields

Norwegen

Jaga JazzistOne-Armed Bandit

Deutschland

Mardi Gras.bbVon Humboldt Picnic

Get Well SoonVexations

Philipp PoiselBis nach Toulouse

HundredsHundreds

Österreich

Francis International AirportIn The Woods

Kanada

Thee Silver Mt. Zion Memorial OrchestraKollaps Tradixionales

Mali

Ali Farka Touré & Toumani DiabatéAli and Toumani

Welche Blöße gibt sich diese Liste? Außer dem bereits erwähnten Umstand, dass sie ganze Kontinente zu weißen Flecken erklärt, Asien, Australien und Südamerika mangels Angeboten negiert. Weiters enthüllt sie, dass nur eine Handvoll Alben nicht die englische Sprache als Mittel des Ausdrucks wählen. Als zusätzliche Information sei erwähnt, dass uns 11 der 30 Platten aktiv von Promotoren angepriesen wurden, während wir bei 19 selbst schon lange mit dem Fernrohr Ausschau haltend harrten oder Breschen durch den Veröffentlichungsdschungel schlugen, um sie zu entdecken. Von den 30 Interpreten waren 13 darunter, von denen wir zum ersten Male ein Platte erlauschten, 8 davon können sich ihres Albumdebüts rühmen. Die Bandbreite der vertretenen Stile reicht von Post-Rock über Twee, Indie-Rock, Downtempo und ähnlichen elektronischen Spielereien hin zu Pop, Folk und gar World Music.

Natürlich kann man nicht jedes 2010 publizierte Werk in Augenschein nehmen. So lebt die Auflistung auch von schmerzhaften Auslassungen. Die aktuelle Scheibe der Manic Street Preachers fehlt ebenso wie Gisbert zu Knyphausens jüngster Release. Auch Sun Kil Moon blieb noch ungehört oder sogar Fran Healys  Alleingang. Daher bedeutet eine etwaige Absenz keinesfalls, dass wir ein Album verdammen. Xiu Xiu fabrizierte einen der besten Track des Jahres und glänzt doch durch Abwesenheit, ähnliches gilt für Johnny Cashs posthume Auferstehung. Vielen davon wird bei unserer Reihung der besten Songs Gerechtigkeit widerfahren. Für heute jedoch gilt, mögen unsere Lieblinge des Jahres beim Leser auf fruchtbaren Boden fallen.

SomeVapourTrails

Musikalischer Quartalsbericht 2010 (I)

Das erste Quartal war in jeglicher Hinsicht üppig und eigentlich voll von schlagenden Argumenten, dass es keine Krise der Kreativen gibt. Was Musiker so ersannen und in den letzten 3 Monaten in Deutschland veröffentlichten, wird man nicht schnell vergessen können und mögen.

Beginnen wir zunächst mit Electronica. Wenn Blockhead, Four Tet, Bonobo und Autechre allesamt innerhalb kürzester Zeit gewaltige Alben veröffentlichen, strahlt mein Herz zufrieden. Vier Platten feinster Qualität und großer Diversität, angeführt von Blockheads in jeder Hinsicht hervorragenden The Music Scene.  Doch auch pointiertes Songwriting konnte 2010 in all seinen Facetten genossen werden. Ob nun in Form einer existentiellen Wehklage von Eels, der Rückbesinnung der The Magnetic Fields auf ein durch und durch sophisticated und gleichsam eingängiges Songwriting oder auch im famosen Vexations, mit dem Konstantin Gropper alias Get Well Soon endgültig unter Beweis stellte, dass er zu den sehr wenigen deutschen Musikern mit internationalem Format gehört. Völlig unbeachtet lieferten Clem Snide mit The Meat of Life ein kleines, in den Details zündendes Stück gediegensten Songwritings ab.

2010 bot auch ein letztes Abschiednehmen von Johnny Cash, dessen Ain’t No Grave von der Kritik als Leichenfledderei zerpflückt wurde. Ein Schwachsinn und Frevel, denn diese Lieder in einem Archiv versauern zu lassen, das wäre ein Sakrileg der besonderen Sorte gewesen. Auch die letzten gemeinsamen Aufnahmen von Ali Farka Touré mit Toumani Diabaté sind ein gelungenes Vermächtnis, Ali and Toumani gehört fraglos zu den erlesensten Scheiben der World Music dieses Jahres.

Kommen wir zu poppigen Tönen, Sambassadeur aus Schweden konnte mit European eine frische Mischung aus Twee und Indie-Pop finden, welche Genre-Fans sicher durch den Frühling bringen wird. Auch The Postmarks verzauberten mit erquickenden Sounds, die man in hiesigen Breiten noch zu gering schätzt. Das weit zu fassende Feld des Post-Rocks wurde einerseits von Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra in erwartbarer Finesse beackert, andererseits begeisterte The Album Leaf mit schlichte Besinnlichkeit von A Chorus of Storytellers.

Zwei Platten verdienen eine besondere Erwähnung. Jaga Jazzist vermochten mit One-Armed Bandit ein kompositorisch komplexes Werk zu erschaffen, dass dennoch pure Hörfreude atmet. Vor solch Können muss man den Hut ziehen. Und fast noch mehr beeindruckte eine unbekannte deutsche Formation namens The Blue Angel Lounge, deren gleichnamiges Debüt unglaublich starken psychedelischen Rock beschert. So gut, dass man die Band partout nicht in Deutschland verorten mag.

Einige Wortfetzen seien auch Enttäuschungen und vorhersehbaren Zumutungen gewidmet. Tocotronic ergaben sich einem Gaga-Dadaismus, der all die Tugenden dieser Band zu einer Fratze verzerrte. Eine Frustration sondergleichen! Dass Vampire Weekend eine richtig flüssiges, also überflüssiges Contra ablieferten, das hingegen war keinerlei Überraschung. Und Joanna Newsoms neuestes Attentat auf kultivierte Gehörgänge ebenso. Aber es wird wohl auch immer Platten geben, die vom Feuilleton in einem Akt von Gesinnungsterror angepriesen und letztlich doch Zumutungen bleiben.

Das Resümee könnte trotz Querschläger nicht besser ausfallen. Die Hoffnung, dass sich die Fülle an Wundertaten im nächsten Quartal wiederholen wird, scheint überzogen. Für den Moment jedoch sollte Zufriedenheit regieren.

Die 10 besten Tracks:

Johnny Cash – Ain’t No Grave
Broken Bells – Trap Doors
Clem Snide – I Got High
Get Well Soon – We Are Free
Sambassadeur – Stranded
Massive Attack – Paradise Circus
Scanners – A Girl Like You
The Postmarks – Thorn In Your Side
Xiu Xiu – Dear God, I Hate Myself
Blockhead – Tricky Turtle

Die besten 10 Alben:

Jaga Jazzist – One-Armed Bandit
Scanners – Submarine
The Blue Angel Lounge – The Blue Angel Lounge
Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra – Kollaps Tradixionales
Get Well Soon – Vexations
The Postmarks – Memoirs At The End Of The World
THUS:OWLS – Cardiac Malformations
Bonobo – Black Sands
Blockhead – The Music Scene
Sambassadeur – European

Die 5 schlechtesten Alben:

Joanna Newsom – Have One On Me
Tocotronic – Schall & Wahn
Vampire Weekend – Contra
Owl City – Ocean Eyes
Delphic – Acolyte

SomeVapourTrails

Stippvisite – 19/02/10

Auch heute wollen wir auf Fundstücke verweisen, die sich in den letzten Tage so angesammelt haben…

Hörtipp:

Xavier Rudd verschenkt den kleinen, wirklich feinen Song Love Comes and Goes aus seinem im April erscheinenden Album Koonyum Sun. Gegen Bekanntgabe der E-Mail-Adresse ist dieser hier erhältlich.

Konzerttipp:

Die dänische Formation Under Byen, dem Indie-Fan wahrlich keine Unbekannte, stellt auf ihrer aktuellen Tour das neue, noch nicht in hiesigen Gefilden veröffentlichte Album Alt er Tabt vor.

Termine:
20.02.10 St. Gallen (CH) – Nordklang Festival
13.03.10 Berlin – Admiralspalast
20.03.10 Hamburg – Molotow

Under Byen „Alt Er Tabt“ from the album Alt Er Tabt. from Paper Bag Records on Vimeo.

Diesen Track gibt es auf der Homepage von Under Byen als kostenlosen Download.

Hörtipp:

Was schert mich das Geplärre einer aufgetaktelten Joanna Newsom, die von Spiegel Online völlig überschätzt wird? Die wahre Perle im Erscheinungswust der nächsten Woche ist neben Johnny Cash – natürlich! – das neue Album The Meat of Life von Clem Snide. Berührende Lieder von betörender Schlichtheit und unglaublich feinen Melodien. Hochgradig empfehlenswert!

Lesetipp:

Anlässlich der Veröffentlichung von Kollaps Tradixionales gibt es auf The Quietus ein Interview mit Efrim Menuck, dem Mastermind von Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra. Auch ein Video zum Track I Built Myself A Metal Bird wurde soeben veröffentlicht.

I Built Myself A Metal Bird – Thee Silver Mt. Zion from Constellation Records on Vimeo.

Hörtipp:

Vor kurzem ist das Album Memoirs at the End of the World von The Postmarks auch in hiesigen Gefilden erschienen. Felix von Beautiful Sounds hatte bereits im August letzten Jahres auf dies wirklich gute Album hingewiesen. Der gefällige Retro-Sound im Stil von James-Bond-Filmen kommt in sehr gelungenem Album-Artwork daher.

Go Jetsetter – The Postmarks from Unfiltered Records on Vimeo.

Viel Vergüngen mit unseren Empfehlungen!

SomeVapourTrails

In letzter ergreifender Konsequenz – Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra

Was Efrim Menuck irgendwann als persönliche Spielwiese abseits seiner Tätigkeit in der kultisch behauchten Band Godspeed You! Black Emperor ersann, entwickelte bereits mit dem Debüt He Has Left Us Alone but Shafts of Light Sometimes Grace the Corner of Our Rooms… eine ganz eigene Strahlkraft. Zehn Jahre später präsentiert die als A Silver Mt. Zion zusammen mit Sophie Trudeau und Thierry Amar begründete Formation unter dem Bandnamen Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra ihr mittlerweile 6. Album, Kollaps Tradixionales. Der bereits auf den vorangehenden beiden Veröffentlichungen eingeschlagene Weg, der Textlichkeit und Gesang in den Fokus rückt, wurde konsequent weiter verfolgt, noch zwingender umgesetzt, ohne jedoch auf die nach wie vor magischen Melodien des Post-Rocks zu verzichten und doch genreübergreifend zu agieren.

Doch will ich zur Abwechslung nicht lange um den heißen Brei herum reden, vielmehr die Tracks einzeln beleuchten:

There Is A Light: Hand aufs Herz, ist es nicht die epische Breite, das staunende Gefühl des Eintauchens in eine ausladende musikalische Vision, die den Reiz der Band definiert? Folkig-bluesige Elemente untermalen den klagend bis schreienden Gesang Menucks ebenso wie die rockige Wucht, über 15 Minuten lang wechseln Passagen höchster Intensität mit andächtigen Momenten, wird ungestüme Dynamik mit besänftigenden Chorälen und erhabenen instrumentalen Augenblicken beantwortet.

I Built Myself A Metal Bird: Ein Song, der in Schweiß watet. Hymnisch-exzessiv von Gitarre und Schlagzeug angetrieben, erwächst eine Rage, welche mit den Worten „Dance, you Motherfucker“ befeuert wird. Was dank des direkten Vortrags wie ein deftiges und doch annähernd konventionelles Rock-Stück anmutet, schaukelt sich zu einem Prunkstück auf, in dem eine kraftvolle melodische Härte mittels feinster Instrumentierung beschworen wird. Fantastisch!

I Fed My Metal Bird The Wings Of Other Metal Birds: Der Track fügt dem vorangegangen Song eine akademische Fußnote hinzu, konterkariert dessen Eingängigkeit durch Dissonanz. Versieht die Geradlinigkeit mit jeder Menge Fragezeichen, ehe sich die Band nochmals findet und den Tumult von I Built Myself A Metal Bird abermals aufgreift, dieses Mal ungleich mehr den Traditionen des Post-Rocks folgend.

Kollapz Tradixional (Thee Olde Dirty Flag): Die Eröffnung des dreiteiligen Herzstücks der Scheibe orientiert sich wieder gen Folk-Gefilde. Greift tief in die Trickkiste eines Abgesangs, marschiert trauerzügig und dennoch unverdrossen, von einem röchelnden Kontrabass untermalt.

Collapse Traditional (For Darling): Gleich einem liebevollen Intermezzo ungeahnter Zärtlichkeit schmiegt sich das kurze Stück an, bietet die willkommene Verschnaufpause vor dem Taumel.

Kollaps Tradicional (Bury 3 Dynamos): Hierin kulminiert das sorgsam inszenierte Phantasma, steigert sich allmählich wüst-verzerrt in einen kriegstänzelnden Rhythmus, der abermals der Destruktivität huldigt. Die Finesse der Komposition, deren salbungsvoller Anfang in Wahn ausfranst, vermag ich nicht genug zu bewundern.

‚Piphany Rambler: Das letzte Stück der Platte nimmt sich wieder 14 Minuten Zeit zur Entfaltung. Im Gegensatz zu den Brechungen von There Is A Light agiert man hier zielgerichteter, zieht mit jeder Minute die Schrauben etwas fester an. Menuck wimmert sich die Seele aus dem Leib, ehe ihn eine dichte Klangwolke etwas in den Hintergrund spült und wieder ein chorales Gedränge den Abschluss bildet. Vielleicht das einzig schwächere Stück auf dieser CD.

Es liegt in der Natur der Band, dass das Fazit für Kollaps Tradixionales natürlich vor lobenden Worten strotzt. Die musikalische Vision von Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra ist in letzter Konsequenz nicht nur durchdacht und fordernd, sondern eben aufwühlend, ergreifend und nachgerade von enormen Charmisma bekränzt. Was Gitarrist und Sänger Menuck, Trudeau und Jessica Moss an den Violinen, Bassist Amar und der neue Schlagzeuger David Payant entwickeln, lässt Musik in der Dimension gewaltigster Imagination und höchster Virtuosität erstehen. Dies schwergewichtige Alben verlangt genau so viel ab, wie es zu geben im Stande ist. Sehr viel nämlich.

Links:

Offizielle Homepage

Label-Seite mit empfehlenswertem Shop

SomeVapourTrails

Kollaps Tradixionales – Erste Hörprobe des neuen Albums von Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra

2010 verspricht bereits in den ersten Wochen zahlreiche Veröffentlichungen herausragender Künstler. Als dem Genre Post-Rock zugetaner Mensch komme ich darum nicht umhin, der neuen Platte von Thee Silver Mt. Zion Memorial Orchestra sehnsüchtig entgegen zu harren. Was vor zehn Jahren noch unter dem Namen A Silver Mt. Zion als Nebenprojekt der kultischen Formation Godspeed You! Black Emperor begann, hat längst eigenständige Meriten an den Tag gelegt.

Wer mit Godspeed You! Black Emperor und dem Debüt F♯A♯∞ eine der wichtigsten Kompositionen des 20. Jahrhundert abgeliefert hat, könnte eigentlich getrost das Heil in der Variation des Erschaffenen suchen. Während sich Epigonen die Finger wund schreiben und spielen und doch kaum an die überdimensionale Magie heranreichen, haben Efrim Menuck und Kollegen auch mit Silver Mt. Zion hochinspirierte, verstärkt auf Gesang fokussierte Werke ersonnen. Nun erscheint bei der Instanz in Sachen Post-Rock, dem kanadischen Label Constellation Records, im Februar die neue CD Kollaps Tradixionales.

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Eine erste Hörprobe verspricht nicht mehr oder weniger als die Erfüllung hochgesteckter Erwartungen. Doch hören wir selbst – und blicken freudig dem Erscheinungstermin Anfang Februar entgegen.

Links:

Offizieller Blog

Label-Seite mit Details zur Veröffentlichung

SomeVapourTrails