Threelakes and the Flatland Eagles – Christmas Night

Trotzdem Weihnacht! Unter diesem Motto steht der Song Christmas Night. Auf dem Heimweg von der Arbeit am 24. Dezember begegnen einem lauter glückliche Menschen, während man selbst in eine leere Wohnung kommt. Nur zu gerne wäre man im Kreise der lieben Familie, deren Gesichter und Stimmen man sich via Skype für ein paar Minuten in die eigenen vier Wände holt. Es riecht nach Tristesse, vielleicht ist auch der Griff zur Flasche ein Thema. Einsamkeit in der Großstadt. Doch dann geschieht ein kleines Wunder! Die Zeilen „Heard your steps on the ground floor/ After you gently closed the door/ Saw your face and your eyes/ I was lost now I’m fine/ And I’m not goin‘ home babe/ I’ve got you in this city on Christmas night“ verkünden das Ende des Grübelns und der Trübsal. Ganz unerwartet kommt die Person, die man sich so sehr ersehnt hat, zur Tür hereingeschneit, macht aus einem einsamen Fest einen Weihnachtsabend trauter Zweisamkeit.  Weiterlesen

Indie-Track-Auslese 2014 (Januar/Februar/März) – Teil 1

Hier eine Auflistung einiger Tracks, die wir in den ersten drei Monaten 2014 so gehört und für sehr gut befunden haben. Da sich noch die eine oder andere feine CD des jungen Musikjahres in unseren Regalen stapelt, wird es im April einen Nachklapp zu dieser Liste geben. Für den Moment jedoch gilt: Viel Vergnügen beim Anhören!

Mikko JoensuuLand of Darkness (Finnland) EP: Land of Darkness / Lake of Fire (VÖ: 07.03.2014 auf Fullsteam)

Doug PaisleyIt’s Not Too Late (To Say Goodbye) (Kanada) Album: Strong Feelings (VÖ: 24.01.2014 auf No Quarter)

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In This Time Of Pain And Bombs – ThreeLakes And The Flatland Eagles

Wer schon immer auf jammrigen Alternative Folk aus italienischen Gefilden gewartet hat, kann sich jetzt gespannt zurücklehnen und ThreeLakes And The Flatland Eagles lauschen. Der vollmundige Titel War Tales scheut nicht davor zurück, die gewollte Schwergewichtigkeit des Albums mehr als nur anzudeuten. Wer aber nun eine ätzende Abrechnung mit den Schrecken des Krieges erwartet, wird wohl enttäuscht werden. War Tales skizziert überwiegend manch innere Wirren, ist Abschieden und Ohnmacht, Traurigkeit und Sehnsüchten verpflichtet. In vielen spleenig-ungelenken wie gefühlsecht-tragischen Momenten entwickelt diese Platte eine geradezu unvermutete Nähe und ungekünstelte Eindringlichkeit. Der Albumtitel mag nach viel klingen, die Musik freilich tönt sogar nach mehr.

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