Die schönsten Lieder für Silvester und Neujahr

Wie in jedem Jahr bin ich einerseits froh, andererseits wiederum traurig, dass Weihnachten und somit auch unsere Jagd nach neuen Weihnachtssongs vorüber ist. In den vergangenen Jahren ist mir zum Jahreswechsel hin immer die Puste ausgegangen, nicht so in diesem Jahr und ich habe es endlich geschafft, ein Mixtape mit den schönsten Songs für und über Silvester und Neujahr zusammen zustellen. Zugegeben, am Ende hakt es dramaturgisch gewaltig, aber so einige Lieder konnte und wollte ich euch nicht vorenthalten. Sollte ich noch ein absolutes Must-have vergessen haben, dürft ihr mir natürlich in den Kommentaren weiterhelfen.

Update: Nicorola hat für euch eine feine Playlist auf Spotify erstellt, die viele unserer Lieblings-Silvester-Lieder enthält.

Jeff Buckley – New Year’s Prayer



Link:
jeffbuckley.com

Beach House – New Year

Link: beachhousebaltimore.com

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Die 10 Alben, die mich am meisten bewegt haben

Der sehr geschätzte Kollege Nico hat mich auf seinem Blog und via Facebook nominiert, jene zehn Alben zu nennen, die mich im Laufe meines Lebens am meisten bewegt haben. Gern komme ich dieser Aufforderung nach und benenne diese. Ich tue mir dabei gar nicht einmal besonders schwer, denn obwohl sich diese 10 Platten vielleicht nicht gänzlich mit meinen ewigen Lieblingsalben decken, so hat es doch immer wieder Platten gegeben, welche mir zu einem gewissen Zeitpunkt richtig ans Herz gewachsen sind und für die ich mich auch heute noch keinesfalls schämen muss. Ich will kurz und chronologisch erläutern, warum ich genau diese Werke gewählt habe.

Bruce SpringsteenNebraska (1982)

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Zusammen mit Japanese Whispers von The Cure war Springsteens Nebraska Ende der Achtziger meine allererste Vinyl-Platte. Dieses reduzierte, folkige Singer-Songwriter-Album hat einerseits meine Liebe zu Underdogs für immer einzementiert und mich weiters auch dahingehend geprägt, dass ich Storytelling so liebe.

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100 Songs – Teil 16 (Hoist That Rag)

Manchmal zählt der Inhalt kaum. Wenn sich Lyrics nur in Wortfetzen erschließen, gibt die Darbietung den Takt an. Sagt alles und mehr aus. Kaum ein Sänger lehnt sich so sehr in die Gosse, wie dies Tom Waits seit Jahr und Tag tut. Im Waits’schen Kosmos tummeln sich oft Gestalten, die den Schritt über den Abgrund bereits mehrfach gegangen sind. Die sich Spleens wie Menschlichkeit und Würde meist schenken, mit geradezu animalischer Brutalität der Welt ins Auge schauen. Der in jeder Hinsicht große Singer-Songwriter glorifiert das zivilisationsferne Außenseitertum jedoch nicht, er porträtiert es lediglich mit heftigen Hammerschlägen in aller Grobschlächtigkeit.

Doch zurück zur Eingangsbemerkung. Mitunter kommt man auf der Textebene nicht völlig auf die Schliche. Im Falle von Tom Waits ist dies keineswegs lyrischen Mängeln geschuldet, orientiert sich der Song Hoist That Rag doch an der Sprache des halunkischen Protagonisten. Der von dem 2004 veröffentlichten Album Real Gone stammende Track ist von unfassbarem Temperament. Es wird genölt, gekrächzt, geäfft. Dazu noch eine Percussion, die mit dem Mülltonnendeckel getrommelt wirkt, eine aufreizend tänzelnde Gitarre und ein brummiger Bass dekorieren die Chose.  Fertig ist ein „mutated swamp tango“, wie Allmusic diesen Track charakterisiert. Hoist That Rag lebt von einer wunderbar modellierten ruppigen Intensität. Wenn Waits die Zeilen „The sun is up the world is flat/ Damn good address for a rat“ intoniert, fühlt man sich an den Schlund der Kloake versetzt.  Das Lied trotzt dem Sein keine fahlen Romantizismen ab. Es ist dreckig, strotzt vor Buzzwords: Blood, flies, smoke, gun, fire. Und dazu Gott allerorts, und zwar keiner, dem man bei einem Taizé-Gebetchen begegnet. Dieser Gott scheint archaisch, Beherrscher des Unheils, kein Heilsschöpfer. Das Elend der geschundenen Existenz wurde selten hörbar erfahrbarer.

Hoist That Rag ist beileibe kein Honigschlecken. Doch das sind Songs der Marke Waits selten. Wer allerdings Musik nicht nur zum Shalala und Schubidu degradiert, kommt an der markigen Wucht dieses so beieindruckenden Titels schwerlich vorbei. Und eben darum gehört Hoist That Rag in meinen Kanon der 100 Songs.

Link:

Stream von Hoist That Rag

SomeVapourTrails

Stippvisite 08/09/11 (oder: Die Mathematik von FluxFM)

Zur Abwechslung wieder eine Stippvisite. Diesmal unter anderem mit einem vermeintlich idiotensicheren Tipp für Musiker und anderweitige Kreative. Wenn sich da mal nicht das Lesen lohnt…

Erfolgstipp:

Möglicherweise sollte ich meine Informationsquellen – speziell im Internet – einer kritischen Prüfung unterziehen. Jedenfalls erstaut es mich, nicht wesentlich mehr Rabatz über den neuen Shooting Star unter den privaten Musikradios mit Anspruch gelesen zu haben. Am 23. August erblickte FluxFM das Licht der Welt, gleich Phoenix aus der Asche von MotorFM entstiegen. Und tatsächlich dürfte sich doch der eine oder andere Kubikmeter verbrannte Erde zwischen dem weit über Insider-Kreise hinaus bekannten und umtriebigen Gründer Tim Renner auf der einen Seite und seinen ehemaligen Mitstreitern der ersten Stunde, Mona Rübsamen und Markus Kühn, auftürmen. Letztere haben MotorFM nun gänzlich unter ihre Fittiche genommen und das Radio in FluxFM umbenannt. Soweit der aktuelle Stand, wie er auch in einem der wenigen Artikel zu diesem Thema auf dem Tagesspiegel geschildert wurde. Noch erhellender freilich fällt ein vom Medienjournalisten Jörg Wagner dokumentierter Studiorundgang samt anschließendem Interview mit Mona Rübsamen aus.

Denn dies führt mir die immense Bedeutung des Radios vor Augen, stößt mich förmlich mit der Nase darauf. Frau Rübsamen rechnet mir nämlich folgendes vor: Wenn ihr in Berlin, Bremen und Stuttgart über UKW empfangbarer Sender den Song einer in Stuttgart auftretenden Newcomer-Band vorab durch den Äther schickt, finden sich zum Konzert 500 Leute ein. In Hamburg hingegen – wohl auch deshalb gewählt, da FluxFM dieses Gebiet nur per Internet-Livestream abdeckt – würden sich zur selben Band lediglich 30 Leute verirren, wenn vorab keine Promotion im Radio läuft. Vereinfacht gesagt, FluxFM beschert Veranstaltern eine fast siebzehnfache Besucherzahl. Daraus zieht die Radiochefin den (Trug-)Schluss, dass ihr die lokale Veranstalterszene sehr zu Dank verpflichtet sein müsse. Und genau bei dieser mit Zwetschgen und Birnen jonglierenden Mathematik möchte ich einhaken. Mir flattern – genau wie anderen Bloggern, Musikmagazinen und Radios – täglich unzählige Konzertankündigungen per E-Mail ins Haus, die emsige Promotoren ohne Unterlass verschicken. Wenn ich mich ab und an zu manch vielpräsentierten Club-Auftritten begebe, erlebe ich vielleicht auch deshalb gute Gigs, weil die Gefahr von dicht gedrängten Zuschauermassen de facto nie besteht. 500 Zuseher bei einem Konzert einer aufstrebenden Band? Doch nur im umwahrscheinlichen Fall, dass sich Placebo ins Vorprogramm verirren. Ich möchte hiermit Nachwuchsmusikern dringend davon abraten, Hab und Gut zwecks Promotion (früher nannte man das noch Bestechung) für private oder öffentlich-rechtliche Sender  zu opfern.

Doch noch ein weiterer Punkt erregte meine Aufmerksamkeit. Frau Rübsamen sprach nämlich davon, dass Broadcasting gestern war, sich FluxFM vielmehr um „Communicasting“ bemüht. Nun zählen Wortneuschöpfung seit jeher zu den klassischen Verschleierungsmitteln, wenn es gilt, alten Wein in neue Schläche zu füllen. Jedoch nicht im Falle von FluxFM! Hier soll dies Wort den mit den Hörern forcierten Dialog beschreiben, beispielsweise über Facebook. Das hat es so auch noch nie gegeben, ich zollen diesem revolutionären Ansatz Respekt. Wesentlich eher nach Wischiwaschi mutet da das in der Pressemitteilung formulierte Ziel an, Musiker, Macher und Kreative zu vernetzen. Und ich armer Tropf war immer dem Irrglauben verfallen, dass es genügend Netzwerke gäbe, es jedoch meist an der Bindung zum Konsumenten mangle.

Fassen wir also zusammen: FluxFM verspricht das Blaue vom Himmel. Ohne den ausgewiesenen Profi Tim Renner soll nun plötzlich alles noch besser werden. Bin ich der Einzige, den dies zu ausgiebigem Stirnrunzeln animiert?

Programmtipp:

Bleiben wir noch kurz bei Tim Renner. Dieser ist in den neuen Folgen „Tonspur – Der Soundtrack meines Lebens“ auf 3sat wieder als Profiler aktiv. Wem diese unterhaltsame, vom Schweizer Fernsehen produzierte Sendung nicht bekannt sein sollte, sei sie umso mehr ans Herz gelegt. Zum Inhalt: Drei Musikkenner (eben auch Herr Renner) müssen anhand einer ungefähr 8 Lieder umfassenden Playlist eruieren, welcher Prominente sich hinter dieser Zusammenstellung verbirgt. Dazwischen werden die einzelnen Lieder vorgestellt, weiters erklärt der Prominente im Gespräch mit Moderatorin Nina Brunner, weshalb er diese Songs ausgewählt hat. Waren bereits die Gäste der ersten Staffel (unter anderem Elke Heidenreich, Sven Regener und Roger Schawinski) durchaus interessant, so geraten auch die Sendungen mit Roger Willemsen, Smudo und Joschka Fischer nicht minder sehenswert. (Beginn der neuen, im Wochentakt ausgestrahlten Staffel: 10.09.11, 22:50 auf 3sat)

Vorfreutipp:

Es gibt wenig unverrückbare Konstanten im musikalischen Kosmos. Tom Waits zählt zweifelsohne zu diesen. Wenn im Oktober sein neues Opus Bad As Me auf ANTI-Records erscheint, sollte man die Ohrläppchen fest zwischen die Finger klemmen. Schlichtweg, damit sich die Ohren nicht in die Sphären höchster Ekstase vertschüssen. Weil bereits der Titeltrack famos tönt.

Tom Waits – Bad As Me by antirecords

Mitpfeifftipp:

Heute beginnt die neue NFL-Saison. Das mag in Deutschland nur die eingefleischten Fans interessieren, die American Football zum spannendsten Sport der Welt erkoren haben. Also Menschen wie mich, die bereits die Tage – sogar Stunden – zählen. Und so ertappte ich mich denn auch dabei, voll Vorfreude die Melodie des während der Preseason-Spiele gezeigten Trailers mitzupfeifen. Der mir vorher unbekannte Song stammt von Edward Sharpe & The Magnetic Zeros und nennt sich schlicht Home. Wunderbar!

Edward Sharpe and the Magnetic Zeros „Home“ from Edward Sharpe on Vimeo.

Schwedentipp:

Photo Credit: Rebecca Mangell

Seit Wochen schon – genauer gesagt: seit sie auf Polarblog vorgestellt wurde – will ich Edda Magnason den werten Lesern ans Herz legen. Nicht zuletzt weil die junge Dame dieser Tage in Berlin auftrat, diesen Anlass habe ich nun verbummelt. Eine Erwähnung verdient die Schwedin mit isländischen Wurzeln allemal. Die mir bekannten Songs ihres vor ein paar Monaten veröffentlichten Album Goods sind wahrlich nicht von schlechten Eltern, bestärken mich in der Auffassung, dass Frau Magnason „keine dieser typisch introvertiert-umwölkten Klavierliesen, keine ewig-gute-Laune Piano-Balladeuse, sondern eine auf angenehm altmodische Weise nachdenkliche Fluchtelfe“ ist – so zumindest Eva-Marias elegante Beschreibung auf dem Polarblog. Mir selbst sind solch gefinkelte wortkettende Formulierungen leider fremd. Das trickreich um die Ecke gelegte Lied Blondie fasziniert mich über die Maßen. Noch so eine Schwedin also, die man unbedingt im Auge behalten muss. Ja wachsen die feinen Liedermacherinnen dort wirklich von den Bäumen?

Edda Magnason – Blondie from Adrian Recordings on Vimeo.

Edda Magnason – Magpie´s Nest from Adrian Recordings on Vimeo.

Den Track Blondie gibt es auf der Label-Seite von Adrian Recordings als kostenlosen Download.

SomeVapourTrails

Die großen Nullen – Singer-Songwriter deluxe

Die vergangene Dekade ist noch lange kein gestriger Schnee. Viele Musiker werden uns auch in den folgenden Jahren begleiten, manche als lästige Anhängsel – doch will ich nicht immer von den Fleet Foxes sprechen – und einige als Konstanten, die unseren Gefühls- und Gedankenkosmos in schönste Schwingungen versetzen. Doch wer waren die kleinen und großen musikalischen Helden der letzten zehn Jahre? Wir wagen eine rein subjektive Aufzählung – und widmen uns den Singer-Songwritern.

Foto: Nasrul Ekram

Ane Brun: Unter den zahllosen skandinavischen Vertretern niveauvoller Liedschmiederei ragt die Eindringlichkeit Bruns hervor. Nie zu sperrig, immer fokussiert und mit einem untadelig ergreifenden Vortrag gesegnet, vermochte noch jedes ihrer Alben zu zünden.

Anspieltipps: Rubber & Soul, The Fight Song

(Eine wundervolle Cover-Version von True Colors erschien dieses Jahr auf Daytrotter. Mehr dazu an dieser Stelle.)

Mark Kozelek: Ob als Solo-Performer oder als Mastermind von Sun Kil Moon, der entrückt wirkende Gesang paart sich mit überragender Erzählkunst. Die menschliche Seite eines Mörders in Worte zu fassen, wie es beim gänsehäuternen Lied Glenn Tipton der Fall ist, zeugt von Finesse. Einer der absolut besten Vertreter seiner Zunft.

Anspieltipps: Lost Verses, Walk All Over You

Tom Waits: Auch in den 2000ern war der Poet der Gosse über jegliches Klischee erhaben. Tief verwurzelt in den amerikanischen Mythen erschafft er mit jedem Album ein bedeutungsschweres, musikalisch anspruchsvolles und präzises Abbild gesellschaftlicher Wirklichkeiten.

Anspieltipps: Road To Peace (Download von Label-Seite), Hoist That Rag, Day After Tomorrow

(Hier haben wir weitere legale und kostenlose Downloads von der aktuellen Platte parat.)

Jason Molina: Ob unter dem Namen Magnolia Electric Co. oder Songs: Ohia, dieser Musiker hat ein Händchen für tolle Melodien und rustikalen Vortrag. Nach wie vor völlig unterschätzt.

Anspieltipps: The Dark Don’t Hide, Josephine (beide auf der offiziellen Homepage als kostenlose Downloads erhältlich)

(Über eine famose Daytrotter-Session haben wir bereits berichtet.)

John Frusciante: Er war nicht nur einfach der Gitarrist der Red Hot Chili Peppers, von welchen er sich kürzlich verabschiedete. Sein Solowerk ist imposanter und facettenreicher, vielschichtig aber nie aufgebläht.

Anspieltipps: The Days Have Turned, With No One

Richard Ashcroft: Wenn es um elegante Popsongs geht, kommt auf der britischen Insel nahezu niemand an Herrn Ashcroft heran. Und dies unterstreicht er sowohl im Alleingang als auch als Frontmann von The Verve. Dazu kommt diese unsagbar warme Stimme, die die Ohren umschmeichelt und keine Sekunde lang süßlich wirkt.

Anspieltipps: Science Of Silence, Words Just Get In The Way

Marissa Nadler: Ihre Stücke kann nur als Dream-Folk mit einer herrlich gespenstischen, zeitlosen Aura bezeichnet werden. Famos und in den Bann ziehend.

Anspieltipps: River Of Dirt, Diamond Heart, Days Of Rum

David Thomas Broughton: Wer die britische Folk-Tradition für sich entdecken möchte, sollte den in extremem Lo-Fi gehaltenen Lieder dieses Herren ein Ohr leihen. Reinste Beseeltheit, die mehr Fans erhalten müsste.

Anspieltipps: Weight Of My Love, Unmarked Grave

Weitere Nennungen im illustren Kreis der Genies verdienen sich:

Pete Doherty: Keine Widerrede, was er macht, hat Hand und Fuß. Seine Skandale sind nichts im Vergleich zu seinen herausragenden Fertigkeiten.

PJ Harvey: Einem schwächeren Album stehen drei wundervolle, sehr unterschiedliche gegenüber. Vor allem Stories From The City, Stories From The Sea war eine Offenbarung.

Stuart A. Staples: Im Alleingang atemberaubend, mit den Tindersticks über jeden Verdacht erhaben.

Bruce Springsteen: Nach einigen schwachen Alben hat er mit Magic und Working On A Dream wieder an Glanzzeiten angeknüpft.

SomeVapourTrails

Free Mp3s: Tom Waits – Glitter and Doom Live – 8 Songs gibt’s gratis

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Anti Records hat nicht nur sehr feine und interessante Künstler in seinem Roster, sondern verschenkt auch immer wieder feinste Mp3s aus vollen Händen. Gleich 8 Mp3s von Tom Waits neuem Albums Glitter and Doom Live (VÖ: 24.11.09) bekommt, wer sich via Widget mit seiner Email-Adresse registriert. U.a. mit dabei sind:

a roaring version“ of Get Behind the Mule and a slinky reinvention of Singapore…

Mehr Infos: TomWaits.com

Glitter and Doom Live

Tracklist:

1. Lucinda / Ain’t Goin Down (Birmingham – 07/03/08) – 5:37
2. Singapore (Edinburgh – 07/28/08) – 5:00
3. Get Behind The Mule (Tulsa – 06/25/08) – 6:26
4. Fannin Street (Knoxville – 06/29/08) – 4:16
5. Dirt In The Ground (Milan – 07/19/08) – 5:18
6. Such A Scream (Milan – 07/18/08) – 2:51
7. Live Circus (Jacksonville – 07/01/08) – 5:04
8. Goin’ Out West (Tulsa – 06/25/08) – 3:48

9. Falling Down (Paris – 07/25/08) – 4:21
10. The Part You Throw Away (Edinburgh – 07/28/08) – 5:07
11. Trampled Rose (Dublin – 08/01/08) – 5:06
12. Metropolitan Glide (Knoxville – 6/29/08) – 3:10
13. I’ll Shoot The Moon (Paris – 07/24/08) – 4:25
14. Green Grass (Edinburgh – 07/27/08) – 3:20
15. Make It Rain (Atlanta – 07/05/08) – 3:58
16. Story (Columbus – 06/28/08) – 2:02
17. Lucky Day (Atlanta – 07/05/08) – 3:47

(Die ersten 8 Songs, erhaltet ihr via Widget als Gratis-Mp3s)

Viel Spaß damit!

DifferentStars

500 essentielle Songs der Dekade – Teil 1

Wer dieser Tage Pitchfork ansteuerte, durfte mit hochgezogener Augenbraue die 500 wichtigsten Tracks dieser Dekade begutachten – oder vielmehr belächeln. Was hier inmitten verdienter Glanztaten an Schrecklichkeiten zu finden ist, deutet durchaus darauf hin, dass Plattenfirmen manch Sänger eine kräftige Fürsprache angedeihen haben lassen. Kelly Clarkson auf Platz 21 kann nur ein wirklich geschmacksverschleimtes Hirn ersinnen. Insgesamt ist diese Liste eine derart dumme, ärgerliche, in die Irre führende Angelegenheit, dass man sie nicht geflissentlich ignorieren kann und darf. Gerade Leute, die sich mit Musik eben kaum bis gar nicht beschäftigen, kommen am Ende durch solch Aufzählung auf den komplett absurden Gedanken, wonach der Mist, den Beyoncé verzapft, tatsächlich die Krone der audiophilen Hochgenusses sei.

Darum wollen wir in den nächsten Wochen und Monaten hier eine in jeder Hinsicht vielfältigere Auswahl präsentieren.  500 Songs dieser Dekade – in feinster subjektiver Manier handverlesen und durchaus mit einem gerüttelt Maß an objektivem Anspruch. Heute beginnen wir mit den ersten 50 Liedern.

500Tracks(Teil1)

kingdomofrustDovesKingdom Of Rust (2009)

bringmetheworkhorseMy Brightest DiamondWe Were Sparkling (2006)

straightfromthefridgeJames HardwaySpeak Softly (2002)

skilligansislandThirstin Howl IIIWatch Deez (feat. Eminem) (2002)

gulagorkestarBeirutPostcards From Italy (2006)

frenchteenidolFrench Teen IdolShouting Can Have Different Meanings (2005)

addinsulttoinjuryAdd N to (X)Plug Me In (2000)

convictpoolCalexicoAlone Again Or (2004)

pleasedtomeetyouJamesGetting Away With It (All Messed Up) (2001)