Schatzkästchen 40: Travis – Everything At Once

Die schottische Formation Travis zählt ohne Zweifel zu den unaufgeregten Vertretern der Britpop-Gerneration. Im Gegensatz zu vielen Bands, die in den Neunzigern ganz groß rausgekommen sind, haben sich Travis nie vorübergehend aufgelöst, sind über mehr als 2 Jahrzehnte unverändert zusammengeblieben. Frontmann Fran Healy und Konsorten sind der Gegenentwurf zu allem Drama, das man von anderen Gruppen dieses Kalibers oft gewohnt ist. Aus diesem Grund war ich gar nicht übermäßig besorgt, als Travis gestern auf Facebook ein Bandfoto aus frühen Tagen gepostet haben, welches Healys Gesicht mit einem großen roten Fragezeichen versehen sah. Eine Trennung hätte man schnörkellos, ohne kryptische Andeutungen verkündet! Stattdessen gibt es Erfreuliches zu berichten. Ein neuer Song samt neuem Video kündigt das bereits achte Studioalbum an. Das Lied Everything At Once fällt einmal mehr exzellent aus. Irgendwo zwischen Flüstern und Sprechgesang angesiedelte Passagen wechseln sich mit einer Indie-Rock-Hymne ab. Stark! Und auch der großartig selbstironische Clip hat es sich in sich. Ein mit grauem Vollbart mindestens 10 Jahre älter wirkender Fran Healy wagt zusammen mit seinen Bandkollegen einen halsbrecherischen Stunt, bei dem alle auf einer riesigen Schaukel Platz nehmen, die nur an mehreren quer über Busch und Baum befestigten Seilen angebracht ist. Während dem Schwung durch die Vegetation geht Healy jedoch verloren.  Weiterlesen

Unsere 20 Lieblingssongs 2013

Bestenliste_Song_2013

Was haben wir in diesem Jahr nicht alles für großartige Songs gehört. Sie aufzuzählen, das würde Bücher füllen. Wir wollen uns heute auf 20 Tracks beschränken, die uns 2013 unheimlich viel Freude bereitet haben. Diese Lieder haben uns in diesem Jahr begleitet – und werden es auch in Zukunft tun.

1. LowJust Make It Stop

Just Make It Stop, ein geradezu beschwörerisches, mit der Welt haderndes Lied. Vielleicht das beste Stück, welches Low je komponiert haben, vermutlich der beste Song, der 2013 veröffentlicht wird.

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Ästhetiker des Alltags – Travis

Auf gewisse Weise sind Travis jene Sorte Kumpel, von denen man nie genug haben kann. Bescheidene, verständnisvolle, feinfühlige Menschen, Ästhetiker des Alltags, Zelebranten kleiner Glücksmomente, behagliche Grübler. Vielleicht taugen sie nicht für Saufgelage oder ausgelassene Partys, eher schon für die Tage, Stunden, Minuten zwischen höchsten Höhen und tiefsten Tiefen. Travis sind keine Clowns, die Tränen wegjuxen, Travis sind keine feisten Motivatoren, welche das Leben schön reden. Die Schotten stehen für eine geradezu unscheinbare Verlässlichkeit, für eine sanfte, meist wohlige Emotion. Es gibt Personen, deren positive Ausstrahlung noch nachwirkt, obwohl sie den Raum schon vor Stunden verlassen haben. Travis sind die musikalische Entsprechung dazu, wie das jüngste Werk Where You Stand unterstreicht.

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Die 10 Neuerscheinungen der nächsten 3 Monate

In Würde junggebliebene Ü30-Musikfans beiderlei Geschlechts dürfen sich in den nächsten 3 Monaten die Hände reiben. Es gibt 10 Neuerscheinungen von nicht eben unbekannten Bands und Musikern zu vermelden. All die Künstler sind keine Backfische mehr, dürfen auf mehrjährige – mitunter sogar mehrdekadige – Karrieren zurückblicken. All diesen Alben ist der Umstand gemein, dass man sie mit zur Schau getragenem Stolz im Plattenregal zuvorderst drapieren kann. Ich habe mir deshalb die Mühe gemacht, ein paar Infos über diese Pflichtkäufe zusammenzutragen.

Pet Shop BoysElectric (VÖ: 12.07.2013 / x2)

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Tracklist:

1. Axis
2. Bolshy
3. Love Is A Bourgeois Construct
4. Fluorescent
5. Inside A dream
6. The Last To Die
7. Shouting In The Evening
8. Thursday (featuring Example)
9. Vocal

White LiesBig TV (VÖ: 09.08.2013 / Universal)

bigtv

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Unsere musikalische Möbelnomenklatur

Unser Blog ist eine heimelige Rotunde, in der wir unsere Lieblingsmusiker namentlich einkerkern. Mag in der Welt da draußen auch noch so sehr die Post abgehen, wir riskieren nur selten einen aus dem Fenster gerichten Blick, der sich jedoch flugs vor Langeweile abwendet und schnell wieder die edle Inneneinrichtung überschweift. Ab und an klopft es an der gut gepolsterten Tür. Gemächlich kommen wir aus der Verschanzung gekrochen, gehen dem Pochen nach. Entriegeln die Sicherheitsschlösser, öffnen die Tür einen Spalt breit, spähen eher ungnädig über die Türkette hinweg. Wer uns da aller seine Visage entgegen hält! St. Vincent etwa. Rumms! Tür zu. Weiters Portugal. The Man. Denen würde ich zwar Obdach gewähren, jedoch unter der Bedingung, dass sie John Gourley, zweifelsohne mit einer der nervigsten, dünnen Stimmen der Gegenwart geschlagen, in die Wüste schicken. Und den ganzen Chart-Clowns und singenden Sex-Bömbchen wollte ich ohnehin nur mit Elektroschocker in der geballten Faust begegnen. So schnell könnte eine Beyoncé gar nicht die Laufmaschen in ihren Strümpfen zählen, ehe ich sie schon wutschnaubend vom Gelände jagen würde. Rihanna bekäme den geschwungenen Regenschirm zu sehen, verbunden mit der Ermahnung, dass ein einziges nettes Wölkchen noch kein Donnerwetter entfacht.

Im Inneren unseres Häuschens haben wir haben uns längst die eigenen Möbelnomenklatur gezimmert, die Gegenstände nur nach den verehrtesten Bands benannt. So lehnen in einer Ecke des Wohnraums einträchtig zwei wackelige Regale an der Wand, beide schon ein wenig ramponiert. Wenn man aus den Untiefen des einen etwas zu Tage befördern möchte, schlingert es, stößt unweigerlich gegen den anderen Schrank. Wir haben sie daher schlicht die Gallaghers getauft. Daneben an der Wand hängt ein Poster, eine mehrfach variierte Pietá in bester Tradition der Pop Art. Es kostete uns nicht einmal einen Gedanken, das Bild Madonna zu widmen. In der Mitte des Raumes steht ein Sofa ausgewähltester Behaglichkeit. Hier lässt es sich gemütlich fläzen, ein gutes Buch in den Händen oder einfach nur tagträumend den eigenen Gedanken hinterhergleiten. Solch wohliger Hort wurde von uns Mazzy Star tituliert.  Davor lümmelt ein Couch-Tischchen. Es neigt zu Eskapaden, steht umfallenden Weingläsern aufgeschlossen gegenüber. Seit eine gewisse britische Sängerin im Sommer verstorben ist, harrt das Tischchen einer abermaligen Namensgebung. Sollte wir uns doch noch zum Konsum von Kokain durchringen, wäre Doherty die erste Wahl. Der sich auf der einen Wand des Zimmers mächtig ausbreitende Schreibtisch schrie regelrecht danach, einem Singer-Songwriter die Reverenz zu erweisen. Der Poeten und Dichterinnen gibt es viele, aber Joni ragt hervor. Habe ich schon unseren überbunten Teppich gewürdigt? Sicher man tritt ihn Tag für Tag mit Füßen, doch lässt sich darauf auch abhotten, was das Zeug hält. Ähnlich ergeht es Moby. Mögen ihn Kritiker auch in Grund und Boden reden, für tänzerische Leibesertüchtigung hat der werte Herr einiges im Köcher. Selbst der übliche Nippes im Raum ist samt und sonders mit Namen versehen: Ob Placebo, Goldfrapp oder Travis, sie alle lächeln von Regalen und Kommoden herüber. Der kleine verschrumpelte Zinngartenzwerg mit dem langen Bart etwa, der auf dem Schreibtisch thront, was streichle ich Mr. E von den Eels nicht oft liebevoll über den Kopf.

Ein Modell, das - wie ich meine - nur The Boss heißen kann. (Photo Credit: Uwe Besendörfer aus de.wikipedia.org / Lizenz: CC-BY-SA-3.0 von Wikimedia Commons)

Natürlich existiert auch problematischeres Mobiliar. Welcher Künstler möchte etwa seinen Namen mit einem Bücherschrank assoziiert sehen, wenn darin Kaliber vom Schlage eines Kafka oder Rilke die Feder schwingen? Welchen Liederschreiber überfällt dann nicht das Muffensausen? Ich habe den Bücherschrank guten Gewissens Nick Cave verehrt. Oder der chromglänzende, filigran von der Decke baumelnde Kronleuchter. Den will man nur einer wahren Lichtgestalt zuschreiben. Keinesfalls einem sinister gestimmten Persönchen. Darf man solch einen Leuchter mit dem Etikett Röyksopp behängen, ohne dass Ikea sein Monopol auf skandinavisch klingende Einrichungsgegenstände gefährdet sieht? Zu guter Letzt, der Papierkorb. Ein unverzichtbares Accessoire, zweifelsohne. Zugleich aber kaum zu Ehrungen taugend. Eben jene hätten die Papercuts freilich mehr als verdient.

Was fühlt man sich den Möbeln nicht gleich inniger verbunden, wenn sie weder Billy, Ivar noch Klippan heißen. Würde man eine mit verträumtem Motive versehene Vase namens Sigur Rós jemals versehentlich vom Tisch fegen? Niemals, das würde sich nicht mal die ungeschickte Co-Bloggerin trauen.

SomeVapourTrails

500 essentielle Songs der Dekade – Teil 2

Auch dieses Mal wollen wir eine bunte Mixtur an bekanntem und unbekanntem, wichtigem und besonders wertvollem Liedgut vorstellen. Und obzwar Listen immer den Geschmack des Erstellers widerspiegeln, haben wir doch versucht über den Tellerrand zu lugen. So mag ob des Haareraufens nun das eine oder andere davon in der Suppe schwimmen. Dennoch wollen wir uns ans  Servieren machen – umso mehr, da wir der bloggenden Nachbarschaft mit dampfender Terrine und gutem Vorbild voranschreiten. Teil 1 offerierte bereits jede Menge Leckerbissen, jetzt folgt der Nachschlag.

500Tracks(Teil2)

wallofarmsThe Maccabees – Love You Better (2009)

someofmybestfriendsaredjsKid Koala – Skanky Panky (2003)

ghostsofthegreathighwaySun Kil Moon – Glenn Tipton (2003)

kidaRadiohead – The National Anthem (2000)

whateveryouloveyouareDirty Three – I Offered It Up To The Stars & The Night Sky (2000)

keystotheworldRichard Ashcroft – Words Just Get In The Way (2006)

siberiaEcho & The Bunnymen – In the Margins (2005)

championsoundJaylib – Champion Sound (2003)

lostchannelsGreat Lake Swimmers – Everything Is Moving So Fast (2009)

zMy Morning Jacket – Dondante (2005)

500 essentielle Songs der Dekade – Teil 1

Wer dieser Tage Pitchfork ansteuerte, durfte mit hochgezogener Augenbraue die 500 wichtigsten Tracks dieser Dekade begutachten – oder vielmehr belächeln. Was hier inmitten verdienter Glanztaten an Schrecklichkeiten zu finden ist, deutet durchaus darauf hin, dass Plattenfirmen manch Sänger eine kräftige Fürsprache angedeihen haben lassen. Kelly Clarkson auf Platz 21 kann nur ein wirklich geschmacksverschleimtes Hirn ersinnen. Insgesamt ist diese Liste eine derart dumme, ärgerliche, in die Irre führende Angelegenheit, dass man sie nicht geflissentlich ignorieren kann und darf. Gerade Leute, die sich mit Musik eben kaum bis gar nicht beschäftigen, kommen am Ende durch solch Aufzählung auf den komplett absurden Gedanken, wonach der Mist, den Beyoncé verzapft, tatsächlich die Krone der audiophilen Hochgenusses sei.

Darum wollen wir in den nächsten Wochen und Monaten hier eine in jeder Hinsicht vielfältigere Auswahl präsentieren.  500 Songs dieser Dekade – in feinster subjektiver Manier handverlesen und durchaus mit einem gerüttelt Maß an objektivem Anspruch. Heute beginnen wir mit den ersten 50 Liedern.

500Tracks(Teil1)

kingdomofrustDovesKingdom Of Rust (2009)

bringmetheworkhorseMy Brightest DiamondWe Were Sparkling (2006)

straightfromthefridgeJames HardwaySpeak Softly (2002)

skilligansislandThirstin Howl IIIWatch Deez (feat. Eminem) (2002)

gulagorkestarBeirutPostcards From Italy (2006)

frenchteenidolFrench Teen IdolShouting Can Have Different Meanings (2005)

addinsulttoinjuryAdd N to (X)Plug Me In (2000)

convictpoolCalexicoAlone Again Or (2004)

pleasedtomeetyouJamesGetting Away With It (All Messed Up) (2001)

Das Beste und das Schlechteste 2008 – eine Rückschau

Wollen wir nun also wie angekündigt einen Rückblick auf das vergangene Musikjahr vom Stapel lassen und mit Lob und Kritik nicht sparen und all die beleuchten, die medial für Aufmerksamkeit gesorgt haben. Neben gerechtfertigten Hypes – wie das gepriesene Solo-Debüt von Peter Fox – gab es auch massenhaft schöngeredete Langweile. Ein besseres Beispiel als Coldplay findet sich 2008 nicht.

Während virtuose Comebacks von Portishead und The Verve ewig schimmernde Perlen darstellen, es allgemein eine Tendenz zur Auferstehung zu alter Größe gab – R.E.M.! -, wurden aber auch leider unter viel Jubel die ewig gleichen Lieder AC/DCs als irgendwie relevant bezeichnet.

Madonna wiederum schaffte es zum ersten Mal in ihrer Karriere nicht, auf einen Trend aufzuspringen und ihm ihren Stempel aufzudrücken. Was sie ablieferte, war einfach nur ärgerlich. Doch jeder Enttäuschung folgen auch positive Erlebnisse. Die unten erwähnte Newcomerin Amy Macdonald hat sehr positiv überrascht und tolle eingängige Lieder präsentiert, die zeigten das auch konsensfähiger Mainstream mit Pfiff vorgetragen werden kann.

Beste Band/Künstler

1. Portishead

2. Travis

3. Die Ärzte

Schlechteste Band/Künstler

1. Madonna

2. Metallica

3. Bushido

Interessanteste Newcomer

1. Amy Macdonald

2. Gisbert zu Knyphausen

3. Peter Fox

Comeback des Jahres

1. Portishead

2. The Verve

3. Grace Jones

Überflüssigstes Comeback des Jahres

1. Guns N’ Roses

2. AC/DC

3. Udo Lindenberg

Enttäuschung des Jahres

1. Coldplay

2. Snow Patrol

3. Thomas D

SomeVapourTrails

Die 10 Lieblingsalben des Jahres 2008 (ausgewählt von SomeVapourTrails)

Das Jahr neigt sich mit Riesenschritten dem Ende zu und wir beginnen nun mit den überfälligen Rückblicken auf schöne und schlimme musikalische Momente des Jahres. 2008 zählt eher zu den Jahren, in welchen sich eben nicht Highlight an Highlight kuschelt. An gruseligen Momenten mangelte es hingegen nicht. Doch werden wir diese in den nächsten Tagen auch noch abhandeln…

1. Silver Mt. Zion – 13 Blues for Thirteen Moons

2. Sun Kil Moon – April

3. Lotte Kestner – China Mountain

4. Portishead – Third

5. Gisbert zu Knyphausen – Gisbert zu Knyphausen

6. Nine Inch Nails – Ghosts I-IV

7. Sigur Rós – Með suð í eyrum við spilum endalaust

8. Travis – Ode To J. Smith

9. xxx

10. Joan As Police Woman – To Survive

Wer sich am Ende des Jahres noch etwas Gutes tun will, soll in die Alben hineinschnuppern. Ich behaupte mal, dass es sicher lohnen wird. Mit Joan As Police Woman ist zum Beispiel mein ganz persönlicher Lieblingstrack des Jahres vertreten: To Be Lonely. Travis wiederum haben ihre Stagnation auf höchstmöglichem Niveau fortgesetzt und mit Before You Were Young ein weiteres Sahnehäubchen draufgesetzt. Gisbert zu Knyphausen hat der maroden deutschen Liedermacherzunft neues Leben eingehaucht und bewiesen, dass Melancholie kitschfrei beschrieben werden kann. Sigur Rós erschufen einen bemerkenswerten leichtfüßigen, sommerlichen Soundtrack, Nine Inch Nails hingegen eine mehr als gespenstische Atmosphäre. Mit einem opulenten Comeback haben Portishead die definitive Wiedergeburt des Trip-Hop eingehämmert und sich selbst übertroffen. Lotte Kestners sperriger, kammermusikalische Abgesang an die Liebe ist der Geheimtipp des Jahres. Sun Kil Moon bedarf keiner weiterer Erklärung, Mastermind Mark Kozelek ist der beste Songwriter der Gegenwart. Bleiben noch Silver Mt. Zion, die mit ihrem bis dato schwächsten Album dennoch ein fulminantes Lebenszeichen von sich gaben und erneut bewiesen, dass sie den Post-Rock letztlich definieren.

SomeVapourTrails

10 Songs, die 2008 überdauern

Jeden Dezember wieder werden wir mit Bestenlisten und Jahresrückblicken vollgedröhnt. Ob unwichtiges Käseblatt oder Mini-Blog, alle werden vom missionarischen Eifer gepackt die Ereignisse des Jahres in viele Schubladen zu packen. Warum also sollte sich Lie In The Sound von der Masse abheben, Tradition negieren?

Heute wollen wir 10 mehr oder minder bekannte Lieder ins Rampenlicht rücken, die 2008 unsere Gehörgänge verschönerten. Die Auswahl freilich ist rein subjektiv, erhebt eben keinen absoluten Anspruch, ist vielmehr von der Hoffnung getragen, dass man mit dieser Meinung nicht ganz alleine steht.

Hier leuchten die Perlen – in willkürlicher Reihenfolge.

Portishead – Magic Doors

Travis – Before You Were Young

The Verve – Love Is Noise

Goldfrapp – Clowns

Joan As Police Woman – To Be Lonely

Sun Kil Moon – Lost Verses

Sigur Rós – Festival

3-11 Porter – Surround Me With Your Love

R.E.M. – Until The Day Is Done

Schöne Songs dabei, nicht wahr? Demnächst werden wir auch die Newcomer des Jahres  und die überflüssigsten Alben des Jahres unter die Lupe nehmen – natürlich wird zum Beispiel AC/DC dort nicht fehlen!

SomeVapourTrails