Not just „Another Christmas Song“: eine kleine Zeitreise mit Remington super 60 und Indiecater Christmas

Ich kann mich an Zeiten erinnern, da war unser Weihnachtsspecial sehr Twee-lastig. Genau genommen Indie-Pop-lastig, denn die ursprüngliche Definition des Genre-Tags war genau die des Twee. Aber irgendwann vor Urzeiten war ja auch Britpop wirklich Britpop und nicht alles, was irgendwie von der Insel kam. Eines ist aber immer so, wie es schon immer war: Skandinavien ist die Hochburg des Twee und nach wie vor erfreuen uns gerade zu Weihnacht verspielte Klänge aus diesen Gefilden. Die Kollegen von Christmas A Go Go! haben den neuen Track natürlich schon viele Stunden vor uns entdeckt und nennen die norwegische Combo ganz frech Retro-Hipster. Offensichtlich waren unsere holländischen Nachbarn noch nie in Neukölln. Retro-Hipster sind Menschen mit schlechtem Musik- und Klamottengeschmack, die mit Sackkarren und anderen Wägelchen „Boomboxen“ durch die Gegend karren und die Nachbarschaft mit meist ebenso scheußlicher Musik beschallen. Die Attitüde ist gleichfalls scheußlich und kann hier nicht beschrieben werden, dass muss man gesehen haben. Alles dies trifft NICHT auf Remington super 60 zu. Menschen, die so feinen  „Twee meets Electro-Pop“ fabrizieren, können keinen schlechten Geschmack haben.   Weiterlesen

100 Prozent Herzenswärme – When Nalda Became Punk

Wenn man über Menschen sagt, sie seien unkompliziert, dann meint man dies immer als Kompliment. Nennt man hingegen Musik unkompliziert, ist das fast ausnahmslos kaum wohlwollend gemeint. Dabei gibt es legere, eingängige Klänge, die schlicht schmissig und ansprechend sein wollen. Unkompliziert, so zumindest würde ich das Minialbum Those Words Broke Our Hearts der Formation When Nalda Became Punk beschreiben. Der lärmige, pfiffige Twee der im spanischen Vigo beheimateten Formation hat es mir schon 2013 angetan. Er wummert ins Ohr, ohne irgendwelche Sperenzchen. Gerade im tristen Jetzt, in denen man dem Wahnsinn der Welt kaum entkommen kann, braucht es solch quirlige Lieder. Guten (Indie-)Pop erkennt man nicht zuletzt daran, dass er lebendig tönt, sogar wenn die Lyrics bittersüß ausfallen.

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Free EP: Crying Day Care Choir – Christmas Day Care Choir

Singende KindergärtnerInnen an Weihnachten? Was wie der personifizierte Alptraum vieler Eltern zur Adventszeit klingt, entpuppt sich als liebreizender Twee-Folk. Und Twee fehlte in diesem Jahr bisher sehr. Zum Glück hat uns ein Bruder im Geiste den Crying Day Care Choir ans Herz gelegt. Michi vom adlerkuss Blog liebt Weihnachtsmusik ebenso sehr wie wir, was im deutschsprachigen Raum mehr als selten ist. Zur Zeit findet ihr auf seinem Blog einen sehr feinen Adventskalender. Türchen 3 hält einige Christmas Songs bereit, die hier noch nicht erwähnt wurden, aber auf jeden Fall hörenswert sind. Zurück zu unserem schwedischen Kindergarten-Chor. Was hier musikalisch so vergnüglich daher kommt, birgt natürlich jede Menge Ironie. So wird die vermeintliche Kinder-Lied-Naivität wunderbar ad absurdum geführt. Immerhin geht es um so existenzielle Fragen, ob der reich geschmückte Christbaum zusammenbricht oder die Eiszapfen uns auf den Kopf fallen. Echte Probleme also, die uns wohl alle schon mal beschäftigt haben. Hinterfragt wird auch die ominöse Motivation des Weihnachtsmannes. In Zeiten von Neppern, Schleppern & Bauernfängern durchaus einen Gedanken wert. Und sowieso. Hat Santa Claus eine eigenes Label, Copyright etc.? Ja, Nein, Vielleicht? Ist er ein guter Geschäftsmann? Bekommt der Weihnachtsmann Geschenke, wenn ja, von sich selbst oder steht er als einziger ganz alleine da? Hier bleiben alle Fragen offen und das ist auch gut so. Aber hört am besten selbst rein. Wer schmunzelnd um den Weihnachtsbaum hüpfen möchte, sollte sich dieses Geschenk auf Bandcamp abholen.  Weiterlesen

Opulente Wucht jenseits des Twees : Sambassadeur – European

Nicht kleckern, sondern klotzen ist hier die Devise. Sambassadeur hauen in die Tasten und fabrizieren großes Gefühlskino. Schon der erste Track Stranded ist eine Wucht, der mit famosem Klavier-Intro die große Bühne betritt und ein opulent instrumentiertes Werk eröffnet, das alle die, die harmlosen Twee erwarten, Lügen straft. So auch mich.

Sambassadeur – Stranded by Labrador Records

Nichts gegen Twee-Pop – ich bin dieser Mädchenmusik ja nicht gänzlich abgeneigt – nur ebenso wie sein kleiner rabaukiger Bruder Britpop, wird hier doch von zu vielen einfallslosen Rezensenten gelabelt, ohne Sinn und Verstand. Wobei – Sambassadeur, das ist doch eine dieser Twee-Bands – netter Indiepop aus Skandinavien – irgendwie so hatte ich die Band schon mal vorgestellt, nur um dann sehr überrascht festzustellen, dass ich nicht nur falsch lag, sondern European für mich DAS Album des Frühjahrs ist. Eine Wucht – emotional wie musikalisch.

Sängerin Anna Persson schafft das Kunststück zwischen spröde und süßlich immer wieder ebenso wütend wie die über alles geliebte Emily Haines (Metric) zu klingen und einen Eskapismus zu zelebrieren, der ohne 80ies-Flair oder gar Synthpop-Gedöns auskommt. Der Teufel liegt hier nicht im Detail, sondern den Lyrics, weit mehr als nur „Boy meets Girl“-Stories.

Pathos und Streicher im Volleinsatz – ohne in Kitschgefilde abzugleiten. Eine Gratwanderung, für die man Eier braucht, hätte auch schief gehen können. Ist es aber nicht! European ist wie Zartbitter-Schokolade mit trockenem Rotwein genossen und hat mit gängigem Twee-Pop, der immer eher einem Perlwein gleicht, selten etwas gemein. Große Gesten und Gefühle muss man allerdings lieben, um Tracks wie Days on Heavy Rotation laufen zu lassen, wie eben jene Rezensentin, die wieder mal lieber nur die Musik hören wollte als endlich auch ein paar Worte zu verfassen 😉

Sambassadeur – Days by Labrador Records

Mein persönliches Highlight auf European ist neben Stranded dann Sandy Dunes. Mit ein bisschen mehr Glitter könnte dieses Lied auch von einer der Schlager-Ikonen der 60er/70er des vergangenen Jahrtausends stammen und ist aus dem Stoff gestrickt, der schon Eurovision Song Contests Gewinner kleidete,  als Käseigel noch nicht zur Retro-Szene-Kultur gehörten. Hier von Twee-Perlen zu sprechen ist eine Verniedlichung sondergleichen – wenn schon Diamanten!

Neben extrovertiertem Pop gibt’s natürlich auch ruhige Seelenschmeichler auf der Platte wie den Track  Albatross. Eingängiges Songwriting paar sich hier mit dem charmanten Vortrag von Anna Persson.

Zurecht im englischsprachigen Feuilleton  gefeiert, zu Unrecht im deutschsprachigen Raum übersehen/unterschätzt, bleibt mir nur ein Fazit:

Unbedingt hören, kaufen, lieben!

Sambassadeur – European

Tracklist
1. Stranded
2. Days
3. I Can Try
4. Forward Is All
5. Albatross
6. High and Low
7. A Remote View
8. Sandy Dunes
9. Small Parade

Label: Labrador

Link: MySpace

DifferentStars

“Fuck me, I’m twee” Part 2: Club 8 & Sambassadeur

Da hab ich’s doch glatt verpennt diese Reihe fortzusetzen und hole dies schnell mal auf die Schnelle nach. Scheint ein Twee-Pop-Jahr zu werden, daher hier zwei Alben-News + Mp3s.

photo by Kjell B Persson

Via Eardrums ereilte mich die Kunde vom neuen Club 8 Album The People’s Record (VÖ: 18.3.10/ Label: Labrador). Dieses Mal mixen Club 8 afrikanische Klänge mit Twee, mitgebracht haben sie diese aus Brasilien, auch wenn dies mitnichten auf dem afrikanischen Kontinent liegt, fanden sie dort Schallplatten aus den 70ern mit westafrikanischer Musik. Ihr Percussionist stammt wiederum aus Cuba und produziert wurde das Album von Jari Haapalainen (The Concretes, Camera Obscura, Ed Harcourt).

Wie auch immer… der erste kostenlos dargereichte Track klingt sehr fein.

Mp3: Club 8 – Western Hospitality

The People’s Record

Tracklist:

1. Western hospitality
2. Isn’t that great?
3. Shape up!
4. Dancing with the mentally ill
5. My pessimistic heart
6. Back to A
7. Like me
8. Be mad, get ill, be still
9. We’re all going to die
10. The people speak
Label: Labrador

photo by Kjell B Persson

Was Twee betrifft, ist Felix von den Beautifulsounds mir meist eine Nasenlänge voraus, der hat schon von Club 8s Labelkollegen berichtet. Auch Sambassadeur stehen in den Startlöchern für ihr neues Album Eu­ropean, das bei uns von Bro­ken Si­lence vertrieben wird und am 19. März erscheint. Auch hier gibt’s vorab ne gratis Mp3.

Mp3: Sam­bas­sa­deur – Stran­ded

Sambassadeur – Stranded by Labrador Records

Auf Spinner gibt’s das komplette Album im Stream.

Mein erster Höreindruck: Verdammt! Ich muss noch ne Review schreiben, dass klingt zu gut um ignoriert zu werden…

European

Tracklist
1. Stranded
2. Days
3. I Can Try
4. Forward Is All
5. Albatross
6. High and Low
7. A Remote View
8. Sandy Dunes
9. Small Parade

Label: Labrador

Links: Club 8 MySpace, Sambassadeur MySpace

Viel Spaß damit!

DifferentStars

Review: The Postmarks – Memoirs At the End Of the World

Ein halbes Jahr hat es gedauert, bis die Erinnerungen vom Ende der Welt den Ozean überquerten und nun auch in unseren Breiten offiziell veröffentlicht wurden. Das Offensichtlichste wurde schon im vergangenen Sommer und jetzt im eisverkrusteten Deutschland geschrieben: Die Platte klingt genauso wie das Album-Cover verspricht und die Songs erscheinen wie vertonte Szenen aus James Bonds Agentenleben. Namen von großen Filmkomponisten werden fallen gelassen: John Barry (James Bond), Henri Manchini (Frühstück bei Tiffany) und last but not least Ennio Morricone (Spiel mir das Lied vom Tod), großes Kino also. Was allerdings nicht allein dem cinematografischen Sixties-Sound zu verdanken ist.

The Postmarks vollbringen das Kunststück locker flockig zu klingen, den Moment in eine Großleinwand zu verwandeln und dabei in die Untiefen der menschlichen Seele zu tauchen. Wie im Spionagethriller ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Fühlen wir uns zum Mitwippen verführt und wähnen uns nach Bondgirl-Art lasziv an der Bar die Beaus verführend, so lauert im Hinterhalt die Gefahr und der schmerzvolle Abgrund. Genau dies rettet Memoirs At the End Of the World davor, einfach nur nett zu sein. Der Opener No One Said This Would Be Easy klingt, als sei er Shirley Bassey für den Vorspann der neuen 007-Abenteuer auf den Leib geschrieben worden und erzählt von Freundschaft und Verrat.

[…] No one said
that this would be easy
with each step
the ground disappears
and its not dead
but you can’t seem to reach it
once a friend
turns into a thief
you have got to find the key[…]

Das Böse lauert nicht in Gestalt eines Dr. No oder Blowfeld, sondern im alltäglichen Gesicht eines Vertrauten. Der Song erzählt davon, wie es einem den Boden unter den Füßen wegzieht und man in einen Abgrund zu stürzen glaubt, wenn man von einem geliebten Menschen verraten wird.

Memoirs At the End Of the World bietet eine schön vielfältige Stilmischung. Twee-Pop (My Lucky Charme, Go Jetsetter), Spy- und Space-Sound (Don’t Know Till You Try), schwelgerischer FlipFlopGaze (I’m In Deep), Westernsound (Thorne In Your Side (Reprise)), und vieles mehr… Gone wird als New Wave beworben und wenn’s ne Mischung aus Sixties-Sound und New Wave gibt, dann Gone 😉

Besonderes Highlight neben dem Eröffnungssong No One Said This Would Be Easy ist Thorn In Your Side, jedem Kinofan ist sofort klar, bei dieser Musik ist Gefahr im Anmarsch,  Tim Yehezkely haucht wie die Stimme aus dem Jenseits einer dunkel lockenden Sirene gleich. Wer ihr folgt, wird ertrinken. Ironisch verspricht sie das Happy End am Ende der Welt.

So wie die Wunderwaffe der Postmarks in jedem Moment die Fähigkeit ihrer Sängerin ist, immer die Gratwanderung zu meistern, zwar lieblich und betörend, nie aber überzuckert zu klingen. Ein Balanceakt, der nur wenigen Interpretinnen gelingt. Ihre Bandkollegen Jonathan Wilkins und Christopher Moll verschaffen die perfekte musikalische Kulisse, vor deren Hintergrund Tim Yehezkely als Hauptdarstellerin zwischen Opfer, Heldin und Schurkin agiert.

Memoirs At the End Of the World das Album mit der Lizenz zum Begeistern. Kopfhörer auf, Augen zu und den Film zur Musik selbst erfinden!

Tracklist:

01. No One Said This Would Be Easy
02. My Lucky Charm
03. Thorn In Your Side
04. Don´t Know Till You Try
05. All You Ever Wanted
06. Run Away Love
07. For Better…Or Worse?
08. I´m In Deep
09. Thorn In Your Side (Reprise)
10. Go Jetsetter
11. Theme From “ Memoirs “
12. The Girl From Algenib
13. Gone

Label: ADA
VÖ: 05.02.2010

Das Album komplett als Stream gibt’s auf 3voor13

Links: MySpace, Homepage

DifferentStars

Fantastisch tanzend zum Box Office Hit

Pünktlich am Tag nach dem der Fasching starb (zumindest bis zum 11.11) flattert mir heute dieses charmante Video ins Postfach:

Box Office Hit – Tripping The Light Fantastic from Tripping The Light Fantastic on Vimeo.

Aber wer braucht schon Karneval um sich in Gewänder zu hüllen, die die Village People und Dschingis Khan vor Neid erblassen lassen würden. Im sonst so kühl nüchternem Norden, braucht’s nur gute Laune und gute Musik und die bietet die siebenköpfige Combo Tripping The Light Fantastic fernab tocotronischer Sinnfindung. So darf jetzt nicht nur in Hamburger Schulen Spaß gehabt werden und vielleicht wird’s ja ein wortwörtlicher Box Office Hit. Bei Gelegenheit werd‘ ich mir die jüngst erschienene EP genauer anhören und hier auf dem Blog vorstellen. Erster Höreindruck nach Besuch ihrer MySpace-Seite: Schön verspielte Disco-Twee-Pop-Songs.

Bandmitglieder:

Adrian Adam – Gesang, Gitarre
Cornelius von Tiedemann – Gesang, Gitarre, Bass
Henning Kasbohm – Gesang, Gitarre, Bass
Jil Hesse – Gesang, Schlagzeug, Gitarre
Johannes Huhmann – Gesang, Gitarre, Bass, Mandoline
Leif Gütschow – Gesang, Bass, Gitarre, Schlagzeug
Tilmann van der Leeden – Keyboard, Gesang, Perkussion

Kostenlose Kostprobe:

Via Label-Seite allrocknrollspeedsup könnt ihr euch den Track Paul und Linda (MP3) downloaden.

Live erleben:

06. März im Ostpol, Dresden

Mehr Infos: MySpace, Homepage

Viel Spaß damit,

DifferentStars

„Fuck me, I’m twee.“ Part 1: Cake On Cake

Was ist eigentlich aus der Twee-Pop-Welle geworden? Schien wie weggespült, zumindest aus meinem Universum, bis mich vor ein paar Tagen Julian von die Kopfhörer wieder daran erinnerte. Nicht direkt, er kannte den Begriff Twee bis dato gar nicht (und das obwohl er nach eignen Angaben selber welche produziert). Julian hatte ein Video von Caribou gepostet und ich besann mich meiner Anfangstage als Last.Fm-Nutzerin. Vor etwas mehr als  3 Jahren (ich bin Spätzünderin) begann ich die musikalische Internetwelt zu erkunden – hungrig nach neuer Musik und blieb ne Weile beim Twee-Pop hängen. Zur gleichen Zeit kam auch Grey’s Antatomy nach Deutschland, ein großer Teil der musikalischen Untermalung der ersten Staffel,  dürfte dem Genre zuzuordnen sein.

Twee-Pop, so beschreibts Wikipedia:

Twee-Pop [ˈtwiː-] (von engl. Babysprache twee „hübsch; süß; nett“) ist eine Variante des Indie-Pop, die sich durch einfache, hübsche Melodien und Texte auszeichnet.


Verspielter Indie-Pop also, oft kindlich naiv. Beschwingt mit allerlei lustigen Instrumenten garniert.

Zu den bekanntesten Vertretern gehören:

* Architecture in Helsinki
* Au Revoir Simone
* Belle and Sebastian
* Camera Obscura
* Club 8
* The Field Mice
* of Montreal
* The Orchids
* The Pains of Being Pure at Heart
* Sambassadeur
* Suburban Kids With Biblical Names
* Trembling Blue Stars

Bei meiner Suche auf Last.Fm nach kostenlosen Downloads für ein Twee-Pop-Mixtape bin ich dann aber erstmal bei dieser (mir bis dahin unbekannten) Dame hängen geblieben:

Cake On Cake

cakeoncake

Photo: Sofie Ekholm

Kopf des Projekts  Cake On Cake ist die 28-jährigen Schwedin Helena Sundin, die zwei Platten solo aufgenommen hat und jetzt mit Andreas Gabrielsson (Bass) und Kristina Sundin (Metallophone/ Gesang) gemeinsam unter dem Namen musiziert. Die dritte CD „Hymns I Remember“ hat sie im November 2008 bei Sleepy Records veröffentlicht.

Auf Anhieb sehr gefiel mir Lonely Song, welchen es leider nicht als Video – dafür aber s.u. als gratis Download gibt. Die Musikvideos, die ich gefunden habe,  sind gelinde gesagt, etwas krude – aber interessant.

Cake on Cake – Francoise

Cake on Cake – Dreams will come true

Free Downloads auf Last.Fm:

Cake On Cake – Lonely Song (Link)
Cake On Cake – Sea Microphone (Link)
Cake On Cake – I See No Stars (Link)
Cake On Cake – Francoise (Link)

Links: MySpace

Viel Spaß damit!

DifferentStars

„Hymns I Remember,“ which came out on November 18, 2008.

Frühlings-Soundtrack: Birdsongs, Beesongs Vol. A – Free Download

birdsongs-beesongs-eardrums-spring-compilation-2009

COVER ART BY JAMIE BALL

Knut vom  feinen Musikblog Eardrums hat die vergangenen Wochen fleissig gewerkelt und wieder eine sehr schöne Compilation Reihe zusammen gestellt. Der größte Teil der Songs wurde von den Artists speziell für Eardrums aufgenommen. Insgesamt 80 Lieder sind so zusammen gekommen. Die ersten 20 finden sich auf Birdsongs, Beesongs Vol. A wieder. Diese gibt es als kostenlose Zip Datei auf Eardrums.

Sehr feiner, erlesener Indiepop mit vielen Perlen, die es zu entdecken lohnt. Besonders freut uns, dass auch Dear Reader, die euch SomeVapourTrails kürzlich hier vorstellte, einen Song beigesteuert haben

Tracklist:

01      – Hari and aino –  On My Usual Catch Up With Cecilia
02      – Cor’delle –  Summer 17
03      – The Starfolk –  Into The Clouds
04      – Hexicon –  Narissa I Won’t
05      – Monzano –  Yes, We Can’t
06      – The Harts Naive –  We Don’t Feel
07      – BMX Bandits –  Ally Ally Oxen Free -With YeonGene
08      – Victoria and Jacob –  Castle At Pendenni
09      – Mockingbird, Wish Me Luck –  The Divine Comedy
10      – Bonne Idée –  glassbåten
11      – 2 out of 3 rule –  Your line
12      – Dear Reader –  Dearheart
13      – When I Was 12 –  Make Believe Hearts
14      – The Golden Rule –  Now I Hear the Train
15      – Heart-Sick Groans –  In a Small Kitchen Song
16      – Saturday looks good to me –  Caught (live at Schuba’s)
17      – Let’s Whisper –  all happy endings
18      – Jules Etienne –  Trouble Again
19      – St. Philistine –  Last Time
20      – Luke Donovan –  Farewell

Viel Spass damit!

Link: Eardrums – Birdsongs, Beesongs

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Sonntags Musik Present: The Hush Now – kostenloser Album Download

Den perfekte Soundtrack für sonnige Sonntage liefern The Hush Now mit dem gleichnamigen Album. Ihr Debüt klingt dann auch ein wenig wie die Indie-Twee-Songs, die wir aus  Serien wie O.C. California, Grey’s Anatomy und Co kennen….perfekter Wohlfühl-Sound, nett, unspektakulär und doch irgendwie zum Liebhaben.

Traditions.mp3

Spektakulär klingt hingegen die Gründungslegende von The Hush Now und erinnert ein bißchen an Luthers Initiationsblitz. Ich hab ja so in beiden Fällen so meine leichten Zweifel ob des Wahrheitsgehalts. Obwohl sie einiges gemeinsam haben. Unter anderem wütende Priester, Unwetter und die Kirche.

Es begab sich in Los Angeles, die Nacht war stürmisch und Sänger Noel Kelly versuchte mit gebrochenem Handgelenk sein Auto durch das Unwetter zu navigieren. Zuspät reagierte er auf einen herabfallenden Fahnenmast – während aus den Lautsprechern Queen’s “Don’t Stop Me Now” dröhnte, durchbrach dieser die Windschutzscheibe. Der arme Noel sah sich alsdann einem wütendem Priester gegenüber, dessen wütende Stimme Sturm und Queen übertönte.  Noels  missglücktes Ausweichmanöver hatte sein Auto die Kirche krachen lassen und eine rießen Delle hinterlassen…

Nach dieser Nahtod-Erfahrung packte Noel seine Sachen und zog nach Portland. Dort schrieb er die Songs für The Hush Now…weiter in Bosten traf er auf seine heutigen Bandkollegen: John Carpentier, Barry Marino, Mike Wittrien und John Millar.

Tracklist:

  1. The Man From Galway
  2. Bedtime Stories
  3. Vancouver
  4. Sadie Hawkins Dance
  5. Pining
  6. Ashes
  7. Subtle Like Bombs
  8. Traditions
  9. Roleplay
  10. The Landlord and the Tenant
  11. Hiding In Corners

Entdeckt habe ich die Bostener auf  Rock Sellout – dort gibt es auch das komplette Album als kostenlosen Download.

Link: www.myspace.com/thehushnow

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