Indie-Lieblingslieder 2015 – Ein Zwischenstand (Teil 1)

Ein wenig atemlos hechle ich stets der Musik hinterher. Irgendwann im Jahre 2016 werde ich vielleicht einmal den Jahrgang 2013 endgültig verdaut haben. Ich bin also vielleicht nicht der geeignetste Blogger, um in einer Art Zwischenstand meine ganz persönlichen Indie-Highlights des Musikjahres 2015 aufzulisten. Ich tue es dennoch, denn so einige Highlights habe ich in diesem Jahr bereits entdeckt. Und gute Musik kann man nicht oft genug erwähnen! Hier nun der 1. Teil der Glanzlichter:

Baden BadenÀ tes côtés (Frankreich) [Das Album Mille éclairs ist am 09.02.2015 auf naïve erschienen.] (Review)

My Brightest DiamondCeci Est Ma Main (Groundlift Remix) (USA) [Die EP I Had Grown Wild ist am 15.05.2015 auf Asthmatic Kitty Records erschienen.] (Schatzkästchen)  Weiterlesen

Schatzkästchen 13: WATERS – What’s Real

Bierdosen-Indie-Rock, der Hörer und Hörerinnen zur Luftgitarre greifen und mit imaginären Drumsticks fuchteln lässt,  bieten WATERS mit ihrem neuen Song What’s Real. Die Band ist das Vehikel von Van Pierszalowski, seines Zeichen ehemals Kopf von Port O’Brien. WATERS existiert zwar bereits seit 2011 und hat auch schon ein Album veröffentlicht, doch hat Pierszalowski für das für April angekündigte Album What’s Real die Besetzung nochmals völlig umgekrempelt. Mit Erfolg, denn der Titeltrack fällt speziell im Refrain ungemein treibend aus. Solch knüppeldicker Party-Rock aus dem sonnigen Kalifornien erfreut das Herz aller Aficionados musikalischen Haudraufs. Dabei soll das Lied eigentlich nicht bloß Friede, Freude, Eierkuchen vermitteln. Pierszalowski beschreibt die Botschaft so: „“What’s Real” is about the constant struggle to weed out the impersonal and temporary relationships and yearning for something more.„. Whatever, möchte man ihm zurufen. Und sich sogleich auf die nächstbeste College-Party begeben und Rambazamba bis zum Morgen zu machen. (via Nicorola)

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