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Schatzkästchen 68: Black Marble – Iron Lung

Irgendwie waren wir zu beschäftigt, eine bloggerische Sommerpause an dieser Stelle auszurufen. Ab nun wollen wir aber tatsächlich wieder mehr Musik empfehlen, die ersten netten Vorgeschmäcker auf im Herbst erscheinende Platten trudeln auch allmählich bei uns ein. Eine Nummer, die mir sofort ins Ohr gegangen ist, möchte ich dem Hörer gar nicht erst vorenthalten. Iron Lung entpuppt sich als Synthie-Wave-Stück, das mit charmanten Details punktet. Der Track klingt gedämpft, so als wäre er in einem fast klaustrophobisch engen, mit Watte ausgestopften Raum aufgenommen, der sämtlichen Hall schluckt. Des Weiteren plätschert die Melodie heiter und beschwingt dahin, der Drumcomputer echot ein Wummern, während der Gesang ein wenig heiser und geplagt anmutet. Ein feiner Kontrast, wie ich meine. Chris Stewart weckt mit diesem Track seines Projekts Black Marble die Neugier auf ein für September angekündigtes Album namens It’s Immaterial. Laut Pressetext hat sich Stewart dabei durchaus einiges vorgenommen: „The general mood is that of creating something new, but going back in time to do it. Like attempting to flesh out a song that you woke up humming but can’t find because it doesn’t exist yet. […] It’s a collection of songs pieced together from perfect seeming snippets heard while passing open doors. It’s a framework in which your imagination creates its own version of what you need to hear but didn’t have a way to describe – like a favorite song heard on an unlabeled mixtape by a band you can’t uncover.“ Schatzkästchen 68: Black Marble – Iron Lung weiterlesen

Beklemmung auch bei Sonnenschein – Vlimmer

Vielleicht gibt es ja für jede Musik einen ganz bestimmten Ort, an dem sie gehört werden sollte. Ein folkig-erhabenes Plädoyer für ein Zurück-zur-Natur könnte sich etwa als Kulisse einen plätschernden Gletscherbach verdienen, ein Industrial-Abgesang dagegen wäre auf einer Brache in einem aufgegebenen Industriekomplex gut angesiedelt. Wo also dürfte man Vlimmer, ein Projekt des im Berliner Speckgürtel beheimateten Musikers Alexander Leonard Donat, verorten? Da sich die EPs I und II als Mischung aus Krautrock, Wave und Shoegaze entpuppen, würde mir spontan der Berliner Untergrund in den Sinn kommen. Steigen wir also hinab in die Kanalisation und Schächte, in all die Katakomben und Kloaken dieser Stadt. Denn die dunkle, hoffnungsarme, einsame Enge der EP wird dieser Szenerie durchaus gerecht.

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Rebentisch: Die Ein-Satz-Review

Samstagnacht mit mind. 3 Bier intus – in ner schwarz gestrichenen, mit Kunstnebel durchfluteten Keller-Disco… gar nicht mal so schlecht.

Selber hören:



RebentischQuantcast

rebentisch-herz_zerrissen200

Tracklist:
1. Angst
2. Die Suche
3. Erinnerungsfetzen
4. Danach
5. Reis(s)ende Gedanken
6. Mein Blick Ins Leere
7. Abschied [Für Immer]
8. Der Biss [Chill Out Rmx by JAN_SOLO]
9. Neongift [Rmx by Cabo de Gata]
10. Zeit [Rmx by Cabo de Gata]

Kostenlos downloaden:

Herz zerrissen (all files + artwork, 192kb MP3) (66,4 MiB, 520 hits)

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Links: af-music, Homepage

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