iamamiwhoami: Full-Length Stream „O“

Wie schon angekündigt, wurde heute der neue iamamiwhoami-Track „O“ released. In voller Länge anhören könnt ihr diesen hier:

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Kaufen könnt ihr „O“ hier:

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Der offizielle Veröffentlichungstermin von Tara Buschs b-Remix ist übrigens der 19. April, das von uns anvisierte Big Reveal Date.

Unterdessen  streiten sich die Fans, ob den nun die „Original“-Musik aus dem 23.5.12.3.15.13.5-8.15.13.5.3383 Video oder der fertige Song „O“ besser ist.

Als neues Tierbild wird „O“ laut dieser Seite ein Tintenfisch zugeordnet. Ob Stephen Delrose die Bild, Ton- und Videodatein wirklich als einer der erlesen Adressaten erhalten hat, oder selbst die Kampagne mitstrickt (so oder so) – wer weiß…

In unserem iamamiwhoami Dossier erfahrt ihr mehr.

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Neues Video + Free Mp3: Health – We Are Water

Endlich wieder Mord und Totschlag  auf unserem Blog, zu verdanken haben wir dies den netten Kollegen von tape.tv. Letztens erst haben sie uns mit Freitränken abgefüllt und willig zu NewNewWave-80er-Synthpop-Gedöns wippen lassen, heute feiern  wir mit ihnen das neue Health-Video ab.

Health – We Are Water
Musikvideo Credits:

Directed by Eric Wareheim
Special Effects: Fatalfarm
Director of Photography – Matt Lloyd
Edited by Luke Lynch
Post Colorist/ Finishing Editor – Daniel Haworth
Styling by Amanny Ahmad
Produced by Funk Factory Films, Inc
Copyright Lovepump United / City Slang, 2010

Free Mp3:

HealthWe Are Water (Downlink:  Stereogum)

Linktipp:

Mehr Videos von Eric Wareheim findet ihr hier.

Viel Spaß damit!

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Kakophonischer Futtertrog – Nice Nice

Wenn ein blubberndes Wummern aus psychedelischem Morast zombiehaft die Oberfläche durchboxt, Haudrauf-Rhythmen schaumgekränzte Electronica bestampfen, World Music in einem Anflug rektaler Ironie in die Mixtur eingeführt wird, dann wuselt Acid auf der Suche nach dem Rock. Jason Buehler und Mark Shirazi aus dem nicht eben als musikalischer Nabel der Welt verschrieenen Portland, Oregon nennen sich Nice Nice und haben mit über 10 Jahren Anlauf den Sprung zum vor Renommee strotzenden Label Warp Records geschafft. Das nun vorliegende Album Extra Wow schlägt mehr Haken als jedes Karnickel, hoppelt dabei nur selten vom rechten Weg ab.

Vordergründig schmelztiegelt die Scheibe, wirft alles Verwurstbare in einen Topf und kocht die Chose richtig hoch. Das kakophonische Resultat tingelt irgendwo zwischen hyperlärmigem Rock und piepsigen Electro-Kringeln, nahezu immer mit einer Idee zuviel im Gepäck. So schippert die Platte die Grenze zwischen Hörvergnügen und Ungenießbarkeit auf und ab,  um letztlich den Konsumenten doch an den Futtertrog zu locken.

Das Experiment ist die Mutter der Courage, die zwingende Umsetzung des Vabanquespiels der Vater des Erfolgs. Unter diesem Aspekt können Nice Nice keinen völligen Triumphzug starten, aber jede Menge Eindruck schinden. A Little Love packt die Ethno-Keule aus, flutscht in ein Beat-Mantra, um dann irgendwann in einen genölten 80er-Referenz-Gewimmer-Refrain zu verfallen, dabei noch schnell ein paar Scratches aus den Turntables zu pressen, ehe der Beat gemächlich ins Fade Out schlendert. Bei Big Bounce wird dem Hörer im Pyjama-Party-Proll-Takt-Ambiente ein protziges Humptata, begleitet von sphärisch entfleuchter Stimme,  vor den Latz geknallt. So kindisch und schräg, dass man es sogar ernst nehmen kann und sich im Geiste in die Wohlfühl-Polonaise einreiht. Die flirrenden Percussion-Loops machen See Waves zu einem nervenaufreibenden Track mit nachgerade hypnotischer Sogwirkung, hyperaktiven Zeitgenossen als besonderes Stück Hektik in die innere Unruhe empfohlen. Mit Make It Gold wird dem Psychedelic Rock die beste Aufwartung gemacht, da rieseln halluzinogene Stoffe nur so von den Gitarrensaiten. Auch One Hit wirkt drogenverqualmt, wie die komplette Platte zerfahren und von Gesang untermalt, der aus dem Studio nebenan zu hallen scheint. On And On zelebriert die Art hymnische Ekstase, die große, mit der Peitsche geschwungene Geste und deutet die Qualität der beiden Herren an, auch live eine schweißtreibende Verzückung zu verbreiten, während der verpixelte Sound von Double Head in ein Riverdance für schwererziehbare Disco-Dancer mündet.

Und doch sind auch zwei Stücke vorhanden, die jeglicher Beschreibung spotten, dem Album das Prädikat eines unausgegorenen Meisterwerks verleihen. Der Esoterik-Stuss New Cascade fällt in diese Kategorie, auch das abschließende It’s Here als psychedelische Lärmschleife funktioniert nicht wirklich. Insgesamt dürfen Nice Nice jedoch mit ihrem Einstand bei Warp sehr zufrieden sein. Extra Wow steht für einen kakophonischen Futtertrog, dessen Inhalt von Wildsäuen zubereitet wurde, aber von Gourmets verzehrt werden kann.

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