Troubadour der zarten Abschiede – Jarle Skavhellen

Dass ich einem Singer-Songwriter vom ersten veröffentlichten Track bis hin zum EP-Debüt bereits drei Posts spendiere, kommt auch nicht alle Tage vor. Nun also ist es so weit, das erste Album des Norwegers Jarle Skavhellen ist erschienen. Und es hätte wirklich mit dem Teufel zugehen müssen, wenn The Ghost In Your Smile meine Erwartungen enttäuscht hätte. Tut es natürlich nicht! Vielmehr verfestigt die Platte das Bild eines poetischen Singer-Songwriters, dessen bittere Süße und melancholischen Lebensfreude in folkig-kargen und dennoch melodischen Balladen ebenso zum Vorschein kommt wie in schunkeligen Americana-Klängen. Skavhellen präsentiert sich als lebenserfahrener Außenseiter, der dem Glück manch schöne Stunde abtrotzt, der sogar scheiternden Beziehungen noch einen Moment voller Zärtlichkeit abringt. Vermutlich liegt es am Hobo-Flair des Albums, dass selbst Abschiede in kitschfreie Romantik getaucht sind. Skavhellen gibt den Troubadour reinsten Herzens, der an Einsamkeit nicht zerbricht und Enttäuschungen nicht zum Weltschmerz ausarten lässt. Eine unstete Beständigkeit durchzieht das Werk, eine Besonnenheit, die jede Art von Emotion zu schätzen weiß. Das ist durchaus besonders und vor allem aber besonders schön!


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Konzerttipp: J.A.W with Seun Kuti & Egypt 80 (19.05.2018)

Wäre ich ein schwarzer Mensch in Afrika, ich würde all die Solidaritätsbekundungen wohlmeinender weißer Musiker oder afroamerikanischer Künstler offenen Ohrs vernehmen. An der Redlichkeit der Absichten würde ich keine Zweifel hegen. Und dennoch wäre ich von der Überzeugung erfüllt sein, dass sich Revolutionen und Veränderungen nicht importieren lassen. Globale Unterstützung mag zwar einen neuen Geist in vielen, vielen Teilen Afrikas begünstigen, der Funke der Veränderung sollte jedoch in den Ländern selbst entfacht werden. Und wenn korrupte Eliten diesen Wandel nicht herbeiführen wollen, muss man auf die Macht der Kunst, speziell der Musik, vertrauen. Es braucht Persönlichkeiten, die so kraftvoll wie visionär von einer friedlichen Revolution erzählen. Es braucht Identifikationsfiguren, die schwarze Identitäten aus der afrikanischen Realität heraus skizzieren. Zu oft nämlich läuft das aufgeklärte, die Verbrechen des Kolonialismus sühnen wollende Europa Gefahr, sich politisch korrekte afrikanische Heilige zu schnitzen. Dem hier knapp formulierten Anforderungsprofil für eine wirkmächtige schwarze Stimme wird Seun Kuti mehr als nur gerecht. In die Fußstapfen seines 1997 verstorbenen Vaters Fela Kuti, eines unbequemen Genies, zu treten, ist eigentlich zu viel verlangt. Doch mit dem jüngst veröffentlichten Album Black Times gelingt dies tatsächlich. Seun Kuti, der mit Egypt 80 auch die Band seines Vaters geerbt hat, besitzt jetzt als Mittdreißiger das vitale Charisma, welches für einen kreativen Aufschrei geboten scheint. Kuti sieht das Problem, das ein vermeintlich modernes Afrika all den Missständen der westlichen Welt nacheifert. Seine Vision einer afrikanischen Identität rechnet mit der Hinwendung zum Materialismus gnadenlos ab. Brandmarkt den Mangel an Solidarität, den Verrat am panafrikanischen Traum. Wer Black Times in seiner ganzen Wucht des Widerspruchs begreifen möchte, sollte neben dem Titeltrack auch dem Song African Dreams lauschen. „Too many of me youths lost to television chasing the American dream/ Tell me who dey dream for Africa/ Too many of me youths believe in the hype, living in a stereotype“ wird gleich zu Beginn mit der Jugend hart ins Gericht gegangen. Die Call-and-Response-Passage „So many want that good life/ And I no blame you/ Want that new thing/ And I no blame you/ Want that new house/ And I no blame you/That new car/ And I no blame you/ Designer clothes and shoes/ And I no blame you“ zählt all die Sehnsüchte auf. Doch warnt Kuti davor, dass all diese Träume von den Träumen ablenken, die eigentlich geträumt werden müssen. Falsche Träume verstellen den Blick auf die ungerechte Realität. Statt blind gegenüber allem Leiden und Schmerz, „blind to the killing of my people for foreign gods and foreign corporate boards“ und blind gegenüber der Ausbeutung der Brüder und Schwestern in den Gold- und Silberminen zu sein, muss von Opfern von Aggression und Unterdrückung und von sterbenden Kindern geträumt werden. Diese Alpträume müssen Afrika umtreiben! „So many want to be the big man just to/ Buy, buy, buy/ For European things and them/ Work, work, work/ Suffering in Africa to/ Buy, buy, buy/ For American things and them/ Work, work, work/ Working and sweating just to/ Buy, buy, buy/ For some Asian things and them“ klagt er weiter. Wo nur, so Kutis bittere Frage, ist die Generation, die die Träume von Kwame Nkrumah, Patrice Lumumba oder Thomas Sankara heutzutrage weiter träumt. African Dreams ist ein mächtiger Track, der die Schuld für alle Nöte Afrikas nicht einfach auf die westliche Welt abwälzt, sondern den Menschen Schwarzafrikas ins Gewissen redet.  Weiterlesen

Musikalisches Tohuwabohu (XIII): the innocence mission, Jennifer Warnes, Delorentos, Simon Alexander

Und wieder habe ich feine Klänge aus dem Kladderadatsch erhaltener Mails, Newsletter und Social-Media-Feeds herausgesucht. Möge diese Edition des Tohuwabohus auf gespitzte Ohren stoßen!

the innocence mission

Wo nur ist das Glück? Wo wird es für einen kurzen Augenblick greifbar? In den muffigen Amtsstuben voller miesepetriger Menschen? In der müßigen Hetze von Termin zu Termin? Im murrenden Stau der Rushhour? In der Langeweile einer monotonen Beziehung? Nirgendwo scheint Glück, alle Suche vergebens. Die musikalische Entsprechung zu Glück ist dagegen rasch gefunden. Seit Jahr und Tag schon erschaffen the innocence mission Wiegenlieder für Menschen, die das Leben als ein poetisch bebildertes Bilderbuch wahrnehmen wollen. Einer Welt voll Hektik, Zynismus und Schreierei setzen sie in sich ruhende Klänge entgegen. Ihrem Innehalten voll Staunen wird man nie überdrüssig. Das Ehepaar Karen und Don Perris hat zusammen mit dem Bassisten Mike Bitts eine kleine, eigene Welt mit ausgeprägtem Ruhepuls erschaffen. In diesem meditativen Folk findet sich ganz viel Schönheit, der Gesang von Karen Perris zeichnet sich durch eine kindliche Unschuld aus. Aller Ballast des Seins ist auch dem neuesten Song Green Bus fremd, der von der Suche nach einem Geschenk erzählt. „I cannot find a thing beautiful enough for you again“ heißt es zwar,doch irgendetwas sollte sich doch finden lassen. Und so nimmt uns Karen Perris mit eine nur vermeintlich ergebnislose Suche. Denn in den Zeilen „What could I bring you, now in the meantime? Fruit from the sunlight, quartz from the bay? And where will I find this, perfect and wondrous? I look into shops, I slip into rain.“ liegt das eigentliche Geschenk bereits verborgen. All der Aufwand der Suche nach dem, was ganz viel Liebe ausdrückt! the innocence mission gelingt einmal mehr ein herzerwärmendes, zärtlich beglückendes Lied. Was nur kann man sich mehr wünschen? Außer dass das für Anfang Juli erscheinende Album Sun On The Square noch weitere Perlen bereithält.  Weiterlesen

Buch der Erinnerungen – Manic Street Preachers

Anfang letzten Monats hatte ich mit den unverwüstlichen James über eine jener Bands geschrieben, die in Großbritannien lange schon auch kommerziell erfolgreich sind und auch nach Dekaden im Musikgeschäft noch immer künstlerisch wertvolle Musik machen. Das Gleiche lässt sich auch über die Manic Street Preachers sagen. Selbst zu ihren Glanzzeiten, in denen sie sowohl bei den Singles als auch bei den Alben die britischen Charts anführten, waren James Dean Bradfield, Nicky Wire und Sean Moore in Deutschland unter ferner liefen. Selbst einer der ganz großen Songs des Britpop, If You Tolerate This Your Children Will Be Next aus dem Jahre 1998, war in Deutschland nie ein Gassenhauer. In Deutschland, so das Fazit, werden die Manic Street Preachers mit ihren fast fünzig Lenzen wohl nicht mehr in den Olymp der Stars aufsteigen. Auch nicht mit ihrem jüngsten Werk Resistance Is Futile. Das ist so bedauerlich wie wohl unabänderlich. An der Güte der Musik liegt es nicht. Das neue Album entpuppt sich als klassisches, fein melodisches Rockalbum. Bradfield und Konsorten versuchen erst gar nicht, den neuesten Trends im Indie-Rock hinterherzuhecheln, sie verlassen sich schlicht darauf, dass ihr kräftiger Vortrag und kompakter Sound auch 2018 ein Publikum finden. Zu Recht!

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Schatzkästchen 104: Vlimmer – Nebelgeist (Songpremiere)

Achtziger kann jeder, so möchte man angesichts dieses nun schon viel zu lang andauernden Revivals fast meinen. Aber nein! Einen fein wavigen Synthie-Pop schüttelt man nicht einfach so aus dem Ärmel. Und den ursprünglichen subkulturellen Schalk hat auch nicht jeder im Nacken. Was man heute massenhaft erlebt, sind Synthie-Klänge, denen subversives Charisma ganz und gar fehlt, die stattdessen arg steril und angestrengt tönen. Furchtbare Klamotten sind halt nur die halbe Wahrheit über die Achtziger. Wie man dem musikalischen Lebensgefühl dieser Dekade wirklich auf den Grund geht, zeigt einmal mehr Vlimmer mit der EP X. Vor zweieinhalb Jahren ist das auf 18 EPs ausgelegte Projekt des musikalischen Tausendsassas Alexander Leonard Donat gestartet. Was damals aus Lust, Laune und vielleicht Großspurigkeit angefangen wurde, hat sich mittlerweile zu einer famosen Vermessung des 80er-Undergrounds entwickelt. Darkwave, IDM, Krautrock, an stilistischer Vielfalt mangelt es dem ambitionierten Unterfangen nicht. Die EP Nummer zehn wartet beim Track Nebelgeist sogar mit überraschend eingängigem Synthie-Pop mit Post-Punk-Flair auf. Die Abgründe, die Vlimmer aufbuddelt, erkennt man freilich erst, wenn man genauer auf den Text hört.  Weiterlesen

Musikalisches Tohuwabohu (XII): Gregor McEwan, Tokyo Police Club, Hannah Epperson

Und wieder habe ich feine Klänge aus dem Kladderadatsch erhaltener Mails, Newsletter und Social-Media-Feeds herausgesucht. Möge die Musik auf gespitzte Ohren stoßen!

Gregor McEwan

Heutzutage verpuffen Alben so schnell. Ein paar Monate vor dem Erscheinen kommt die erste Single, kurz vor dem Releasetermin einer Platte folgt die zweite. Falls der Musiker oder die Musikerin nach Veröffentlichung angesichts der Verkaufs- und Streamingzahlen nicht gänzlich vom Glauben ans eigene Tun und die eigenen Fans abgefallen ist, wird vielleicht ein paar Monate danach noch quasi als Reminder einem Song ein weiteres Video spendiert. Das war es dann aber auch schon. Dann herrscht – abgesehen von einigen Konzerten – wieder Ruhe im Karton, bis idealerweise zwei bis drei Jahre später der Zyklus von vorn beginnt, ein neues Album angekündigt wird. Wenn man diesen Mechanismen schon nicht entkommen kann, dann soll man die Chose wenigstens sehr anständig durchziehen. In dieser Hinsicht hat sich der Singer-Songwriter Gregor McEwan absolut nichts vorzuwerfen. Seinem im Januar veröffentlichten Album From A To Beginning hat er sogar das eine oder andere Extra mehr spendiert, etwa eine weihnachtliche Version des feinen Songs Home aufgenommen. McEwan ist eine derart gute Platte geglückt, dass man es fast nicht glauben möchte, dass sie aus Deutschland stammt. Schmusebardiges in der Tradition von James Blunt oder James Morrison trifft hier auf eine erdige, kräftige Songwriter-Seele mit einem Herz für perfekte Harmonien. Es bleibt zu sehr hoffen, dass dieses Werk viele Liebhaber gefunden hat. Quasi zum Abschluss wurde nun zu The Wrinkle In Time noch ein neues Video fabriziert, dass den Musiker auf sympathische Weise in Szene setzt. Der Song selbst zählt meiner Meinung nach ohnehin zu besten Tracks der Platte. Die Erkenntnis „What is not supposed to happen, happens anyway/ And I suppose/ That’s just the way life goes/ As long as there’s tomorrow, there’ll be a better day/ Good and bad will come/ And surely all at once“ kommt in americanahaftem Sound und mit einem gerüttelt Maß an Unerschütterlichkeit daher. Wer bislang noch nicht in dieses Album reingehört hat, sollte es dringend tun. Denn wie eingangs schon erwähnt: Alben gehen im steten Strom an Veröffentlichungen bedauerlicherweise allzu rasch unter.

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Schatzkästchen 103: Mazzy Star – Quiet, The Winter Harbor

Wenn man derjenigen Person nach langer Zeit wieder über den Weg läuft, für die man einst ein wenig geschwärmt hat, kommt zwangsläufig eine gewisse Wehmut auf. Wo nur ist die Zeit geblieben, fragt man sich. Und was wäre wohl gewesen, wenn es damals nicht nur bei stiller Bewunderung geblieben wäre? Man kommt zwangsläufig ins Grübeln, schwelgt in Erinnerungen, die auch den Nährboden der Versuchung darstellen. Soll man nun mit ein wenig mehr Lebensreife das nachholen, was man einst versäumt hat? Von nichts anderem handelt der Song Quiet, The Winter Harbor, mit dem die unvergleichlichen, legendären Mazzy Star die demnächst erscheinende EP Still ankündigen. Über Hope Sandoval und David Roback muss ich keine Worte mehr verlieren, unser Faible für die Band haben wir schon hinlänglich dokumentiert. Beim Hören des neuen Tracks wird auch mir ein nostalgisch ums Herz, haben mich die Klänge von Mazzy Star doch mein ganzes Erwachsenendasein begleitet.  Weiterlesen

Erotik & Esprit – Margaux Simone

Weil gegenwärtig in den USA jedes sportliche Hüftwackeln Beyoncés bereits als großes, die Gesellschaft veränderndes Statement durchgeht, weil die pseudofeministische Piefigkeit deutscher Sängerinnen auch nicht auszuhalten ist, lohnt nicht erst dieser Tage der Blick nach Frankreich. Weil darauf Verlass ist, dass aus diesem Land laszive, dekadente, lebensfreudige Klänge kommen, die so viel mehr bieten als abgestandene Selbstverwirklichungsfantasien oder patente Kalenderweisheiten. Natürlich schwingt da jetzt auch eine Überspitzung kultureller Stereotypen mit, zugleich erscheint mir Sinnesfreude voller Esprit in Frankreich doch besonders ausgeprägt. Jüngstes Beispiel dafür ist Margaux Simone mit ihrer Anfang des Jahres erschienenen EP Platine.

Sexyness trifft hier auf Noir-Chic, Lana Del Rey auf säuselnden French Pop. Der Charme dieser fünf Lieder besteht in einer kühl produzierten Ästhetik, ja Hochglanzoptik. Dieser Pop-Bombast mit markigen Beats wird vom blendend disponierten Gesang Simones mit Leidenschaft erfüllt. Bikini Queen Icon ist der französischste Track, präsentiert sich als Synthie-Pop, dessen Stöhnen und Wispern voller Rätselhaftigkeit steckt.  Weiterlesen

Katharsis im Wüstenstaub – Brian Lopez

Der Drang nach Perfektion ist durchaus nachvollziehbar. Perfektion wird allgemein als Indiz dafür gewertet, dass neben Talent auch jede Menge Fleiß und Disziplin im Spiel ist. Zugleich steht die Perfektion jedoch dem Streben nach Spontanität im Wege. Wie authentisch kann Musik klingen, die in unzähligen Takes aufgenommen und anschließend noch ausgiebig bearbeitet wird? Wie viel an Emotion geht im Verlauf dieses Prozesses verloren? Wenn man sich solch Fragen mit Konsequenz begegnet, kommt am Ende ein Album wie Prelude dabei heraus. Mit selbst auferlegten Regeln, die durchaus an das Dogma-Manifest im Filmbereich erinnern, hat der US-Singer-Songwriter Brian Lopez eine Platte voll karger Schönheit erschaffen. Über zwei Wochen hinweg hatte Lopez sein Schlafzimmer im heimatlichen Tucson, Arizona zum Aufnahmestudio umfunktioniert. Jeden Abend ab 18 Uhr verbarrikadierte er sich dort, tüftelte so lange an einem Song, bis dieser geschrieben, aufgenommen und abgemischt war. Und vorher wurde auch nicht schlafen gegangen. Verschärfend gestattete er sich nur zwei Takes pro Tonspur. Was nach zwei Versuchen nicht formvollendet im Kasten war, musste eben in aller Fehlerhaftigkeit auf das Album kommen. Das Resultat des Experiments sind Lo-Fi-Lieder, die die Stimmung und kreative Verfassung eines jeweils ganz bestimmten Abends einfangen.

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Schatzkästchen 102: James – Better Than That

James sind ein echtes Phänomen. Vor 35 Jahren ist die Band aus Manchester erstmals auf auf der Bildfläche erschienen, seit den Neunzigern war sie für die vordersten Plätze in den Charts gut. Auf die 2001 durch den Abgang des Sängers Tim Booth vollzogene Auflösung folgte 2007 die geglückte Wiedervereinigung. Auch die jüngsten Veröffentlichungen erfuhren kommerziellen Zuspruch. James stehen somit keinesfalls im Verdacht, abgehalfterte, der Pension ins Auge blickende Musiker zu sein, die nur vom einstigen Ruhm zehren. Angesichts ihres 2016 erschienen Albums Girl At The End Of The World hatte ich die Band gar auf dem Zenit der Schaffenskraft gesehen. Dieser Tage nun gibt es wieder Neuigkeiten zu vermelden. Für Mai hat die Band die EP Better Than That angekündigt, dem Titeltrack darf man bereits lauschen. Und was soll ich sagen, der Song belegt einmal mehr die Klasse der Formation. Mit lässigem Trotz fordert Booth die Widrigkeiten des Lebens heraus, hat für selbige nur ein „You can do better than that“ übrig, fordert das Schicksal fast höhnisch mit den Worten „Hit me again and show me where I’m cracked“ heraus. Der aufgeweckte, vor Dynamik strotzende Track kommt im James-typischen Sound daher.  Weiterlesen